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Aussereuropäische Sprachen: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Aussereuropäischen Sprachen

Aussereuropäische Sprachen:

Japanologin, Filmproduktionsfirma

Symbolbild Japan
Symbolbild Japan, © Free-Photos auf Pixabay
Japanologin als Mitarbeiterin einer Filmproduktionsfirma

«Das Studium war lang und teilweise auch hart. Mein sechsmonatiger Aufenthalt in Japan hat mir viel gegeben.»

Tätigkeit
Freie Journalistin und Mitarbeiterin bei Filmproduktionen
Verschiedene Praktika bei Zeitungsverlagen und Fernsehproduktionsanstalten
Studium in Japanologie sowie in Deutscher Sprache und Literatur
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite einerseits als freie Journalistin und bin andererseits projektbezogene Teamassistentin bei Filmproduktionen. Besonders spannend für mich ist die Suche nach interessanten Themen und das Recherchieren nach möglichen Protagonisten und Drehorten. Nicht nur, weil mir dies viel neues Wissen bringt, sondern auch, weil ich immer wieder mit anderen Menschen Kontakt habe und mich mit Themen beschäftige, die mir noch fremd sind und in die ich mich erst einarbeiten muss.

Momentan arbeite ich freiberuflich für Zeitungen und möchte für Filmproduktionsfirmen die Recherche und das Ausarbeiten von Themen übernehmen. Auf diesem Weg will ich meine Kenntnisse vom Filmemachen vervollkommnen, vor allem von Reportagen und Dokumentationen. Mein Ziel ist, selbst einmal als Autorin arbeiten zu können.

Berufseinstieg

Nach meinem Studienabschluss habe ich mich im Medienbereich umgeschaut. Ich absolvierte verschiedene journalistische Praktika bei Zeitungen, schrieb fürs Internet und war bei verschiedenen deutschsprachigen Fernsehproduktionsanstalten tätig. Dort hospitierte ich bei den Dreharbeiten, beim Schnitt und bei der Vertonung. Später machte ich ausführliche Hintergrundrecherchen, erarbeitete Themenskizzen für geplante Reportagen und organisierte Dreharbeiten. Ich machte auch Interviews, erstellte Filmbeiträge und schrieb Artikel.

Tipps

Ich werde immer wieder gefragt, warum ich gerade ein exotisches Studium wie Japanologie gewählt habe. Als Jugendliche habe ich alle Bücher verschlungen, die es in der Bibliothek über Japan gab. Wahrscheinlich hat mich damals einfach das Fremde, das Andersartige dieses ostasiatischen Landes angezogen. Ich glaube, dass man eine gewisse Faszination für die spezielle japanische Kultur haben muss, denn das Japanologie-Studium ist lang und teilweise auch hart. Das Erlernen der japanischen Sprache verlangt viel Ausdauer und Fleiss.

Sinologin, Zentralbibliothek

Symbolbild China
Symbolbild China, © Silentpilot auf Pixabay
Wissenschaftliche Bibliothekarin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

«Konkret kaufe ich auf dem Weltmarkt Titel in der Forschungsliteratur aber auch in der Belletristik ein, die speziell für das Studium der genannten Fächer genutzt werden.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

An der Zentralbibliothek bin ich zuständig für den Erwerb wissenschaftlicher Bücher in westlichen Sprachen im Bereich Sprachen und Literaturen der Sinologie, Japanologie, Koreanistik und Südasien.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text]Konkret kaufe ich auf dem Weltmarkt Titel in der Forschungsliteratur aber auch in der Belletristik ein, die speziell für das Studium der genannten Fächer genutzt werden. Sucht jemand auf einem bestimmten Gebiet methodisch mehr Information, so biete ich gerne Hilfestellung an.

Tipps

[nicht definitiver Text] Indem ich anhand des bibliothekarischen Instrumentariums in Verlags- und Bibliothekskatalogen, elektronischen Datenbanken usw. recherchiere und die angeschaffenen Medien mit Stichwörtern beschlagworte, ist das Gesuchte vielfältig abrufbar.

Annemarie Mertens: Indologin, Universität

Symbolbild Hinduismus
Symbolbild Hinduismus, © Bishnu Sarangi auf Pixabay
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

«Die Komplexität dieses universitären Fachs war mir nicht bewusst, als ich als Teenager mit meinem Vater durch Indien reiste und den Entschluss fasste, mich nach der Schule vertieft mit Indien zu befassen.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Als promovierte Indologin bin ich heute in der Funktion einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin an der Universität Zürich angestellt. Den Schwerpunkt meiner Tätigkeit bildet die Lehre im Bachelor-Programm. Mein Unterrichtspensum besteht aus Sprach- und Lektürekursen sowie Seminaren zur indischen Kulturgeschichte. Dabei gehören das Konzipieren von Lehrveranstaltungen und das Erstellen von Lehrmaterialien genauso zu meinem Alltag wie das Betreuen von Seminararbeiten oder das Korrigieren von Klausuren.  Auch die persönliche Beratung und Begleitung von Studierenden fällt in diesen Aufgabenbereich. Darüber hinaus übe ich koordinierende Tätigkeiten im Bereich der Lehradministration aus. Neben der fachlichen und der didaktischen Qualifikation halte ich es für eine solche Stelle in der universitären Lehre für unverzichtbar, Freude am Unterrichten und an der Interaktion mit den Studierenden mitzubringen.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Die Indologie befasst sich mit Kultur, Geschichte und Sprachen Indiens. Die Komplexität dieses universitären Fachs war mir nicht bewusst, als ich als Teenager mit meinem Vater durch Indien reiste und den Entschluss fasste, mich nach der Schule vertieft mit Indien zu befassen. Im Verlauf des Indologie-Studiums habe ich dann bald den Wunsch entwickelt, die universitäre Laufbahn einzuschlagen und einen Beruf im akademischen Bereich auszuüben.

Tipps

[nicht definitiver Text] Neben dieser Teilzeitanstellung widme ich mich indologischer Forschung, publiziere Artikel oder halte Vorträge. Meine bisherigen Arbeiten befassen sich mit der Analyse und Interpretation religiöser Sanskrit-Texte. Dabei interessiert mich beispielsweise, wie in dieser Literatur hinduistische Gottheiten dargestellt werden, wie sie als Modelle für korrektes Verhalten in religiösen und anderen gesellschaftlichen Kontexten konzipiert werden oder welche Bedeutung und Funktion den Texten selbst zugeschrieben wird.



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