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Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

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Tätigkeitsbereich Medien und Journalismus

Medienschaffende erzeugen und vermitteln Informationen für die Öffentlichkeit. Für diesen Tätigkeitsbereich qualifizieren neben anderen Ausbildungen auch Studienabschlüsse aus technischen, kreativen und sprachwissenschaftlichen Fächern.

Branchenüberblick

Die Medien beschäftigen in der Schweiz gemäss arbeitsmarktinfo.ch aktuell rund 23'000 Personen. Arbeitsorte sind öffentliche und private Medienunternehmen, Verlagshäuser, Onlineplattformen usw. Der Anteil an Angestellten mit Hochschulabschlüssen ist in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen. Jedoch ist ein solcher Abschluss für eine Tätigkeit im Medienbereich nach wie vor nicht zwingend erforderlich.

In den letzten Jahren war die Branche infolge sinkender Werbeeinnahmen von heftigen Restrukturierungen betroffen. Die Digitalisierung prägt den aktuellen Journalismus zudem durch neue Arbeitsformen in Newsrooms und durch die zunehmenden Bedeutung des teilweise automatisierten Datenjournalismus, der Informationen aus der Auswertung von Datenbanken erzeugt.

Tätigkeitsfelder

Medienberufe werden häufig als Traumberufe bezeichnet und mit Action und Glamour in Verbindung gebracht. Ebenso zum Alltag gehören dagegen vielen Stunden am Bildschirm und oft knappe Fristen und unregelmässigen Arbeitszeiten.

Recherche, Dokumentation

Ein wichtiger Bestandteil journalistischer Arbeit ist die Produktion unabhängiger und nachprüfbarer Inhalte für die Öffentlichkeit oder für ein Fachpublikum. Hier gilt es, wichtige von unwichtigen und vor allem richtige von falschen Meldungen zu trennen, was einen kompetenten Umgang mit Nachrichtenquellen bedingt.

Hilfreich für Tätigkeiten in solchen Funktionen sind je nach Ressort Fachkenntnisse aus Studienrichtungen wie Geschichte, Politik- und Sozialwissenschaften und weiteren Fachgebieten. Für das Aufbewahren und Bereitstellen der gesammelten Dokumente und Daten brauchte es früher Archivare, heute sind dafür zunehmend Fachpersonen aus Information und Dokumentation sowie aus der IT zuständig.

Inhaltsproduktion, Redaktion

Je nach Medium und Zielgruppe werden die recherchierten Inhalte auf unterschiedliche Medienkanäle hin erstellt: Es entstehen Online-Reportagen, TV-Beiträge, Zeitungs- und andere Printtexte in unterschiedlichsten Formen. Hier kommen schriftlich und mündlich kompetente Journalistinnen und Redaktoren, Reporterinnen oder Moderatoren mit ihrem jeweiligen Fachwissen zum Einsatz. Aber auch Fotografen, Radio- und TV-Schaffende, die Bild-, Ton und Filminhalte erzeugen, tragen ihren Teil bei.

Je nach Einzugsgebiet, Kanal und Zielpublikum eines Mediums wirken an den Inhalten auch Übersetzerinnen sowie Konferenz- und Gebärdensprachdolmetscher mit. In den Unterhaltungsressorts sind zudem kreative Berufsgruppen aus Regie, Film, Tanz und Theater beteiligt.

Gestaltung

Die vorbereiteten Inhalte müssen in Form gebracht werden: Grafiker, Audio-, TV- und Online-Produzentinnen bereiten die Inhalte für den Druck, für die Sendung oder für das Hochladen auf Online-Portale oder für Apps vor. Hier werden gestalterisch und technisch ausgebildete Personen benötigt, die unter anderem von Kunsthochschulen kommen.

Planung und Management

Auch Medienhäuser werden geführt, organisiert und verwaltet. Gerade in Zeiten abnehmender Werbemärkte ist neben verlegerischem auch betriebswirtschaftliches Know-how erforderlich, damit die Informations- und Unterhaltungsbedürfnisse der Öffentlichkeit abgedeckt und finanziert werden können.

Einstieg

Grundlage für eine Tätigkeit in den Medien können verschiedenste Studienabschlüsse und Fächerkombinationen sein. Wichtig sind in jedem Fall überdurchschnittliche Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten. Ein anderer Zugang in die Medienwelt bilden technische Fähigkeiten für die Bild-, Ton- oder digitale Online-Produktion.

Neben Hochschulstudiengängen bieten auch zahlreiche berufliche Grundbildungen sowie Weiterbildungen und Berufsfunktionen mögliche Zugänge in den Medienbereich.

Der Einstieg ins Medienschaffen erfolgt häufig über die freie Mitarbeit, Praktika und Volontariate. Gute Voraussetzungen bringen also alle mit, die bereits zu Schul- und Studienzeiten publiziert und in Lokalredaktionen geschnuppert haben. Dagegen ist ein rein theoretischer Abschluss in Medien- und Informationswissenschaften meist nicht ausreichend.



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