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Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

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Tätigkeitsfelder in Werbung, Public Relations und Marketing

In dieser Branche arbeiten Betriebsökonominnen und Sprachwissenschaftler ebenso wie Absolventen der Visuellen Kommunikation. Sie beschäftigt zudem viele Fachkräfte, die sich nach einer beruflichen Grundbildung spezialisiert haben.

Branchenüberblick

In der Werbung sorgen Fachleute dafür, dass potenzielle Kundinnen und Kunden auf ein Produkt oder eine Dienstleistung aufmerksam werden. Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit) beschäftigt sich mit der Kommunikation eines Unternehmens nach aussen mit dem Ziel, Vertrauen aufzubauen und ein positives Bild des Unternehmens zu vermitteln. Marketing wiederum beinhaltet alle Aktivitäten, die ein Unternehmen für die Marktbearbeitung einsetzt (etwa Markt- oder Produkteforschung).

Die Marketingbranche umfasst in der Schweiz 23 000 Beschäftigte, wovon 31 Prozent in Teilzeit arbeiten, verbreitet sind zudem befristete Anstellungen. Fachleute arbeiten in Unternehmen, Organisationen oder Agenturen, wobei sie entweder Spezialistinnen sind (z.B. im Social-Media-Bereich) oder eine Generalistenfunktion einnehmen (z.B. in einem KMU oder als Leiterin eines Spezialistenteams). Gesucht werden aufgrund des veränderten Mediennutzungsverhaltens immer mehr Fachkräfte im digitalen Bereich.

Tätigkeitsfelder

Die Berufsleute in diesem Tätigkeitsbereich nehmen einerseits konzeptionell-strategische, aber auch kommunikative und kreativ-gestalterische Funktonen wahr.

Planung, Strategie, Marketing

Projektleiterinnen und Kommunikatoren arbeiten planerisch-strategisch sowie beratend: Sie sind für Marketingkonzepte, Werbeprojekte und Kommunikationsstrategien verantwortlich. Zu ihren Tätigkeiten gehören das Verhandeln mit Geldgebern, das Beraten der Unternehmensleitung und der Austausch mit dem kreativen Team. Sie verfügen u.a. über den nötigen betriebswissenschaftlichen Hintergrund, um Kosten berechnen und überwachen zu können. Auch sozial- oder politikwissenschaftliches Know-how kann je nach Produkt oder Dienstleistung hilfreich sein.

Multimediale und crossmediale Aufgaben

Auch wenn die Werbung über traditionelle Kanäle (Printmedien, TV, Radio) abgenommen hat, sind klassische Werbeformen (Aussenwerbung, Werbeartikel) nach wie vor wichtig. Zugleich werden Online-Aktivitäten wie Newsletter oder Werbebotschaften in Sozialen Medien immer zentraler. Fachleute des Marketing und der Werbung verbinden als Mediaspezialisten und digitale Expertinnen in crossmedialen Kampagnen digitale und klassische Kommunikation und wissen, für welche Botschaft sich welches Medium am besten eignet. Entsprechendes Fachwissen wird an den Hochschulen etwa im Rahmen von Marketing-Spezialisierungen im Bereich der Wirtschaftswissenschaften vermittelt.

PR, Kommunikation

Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit) heisst bewusstes, geplantes und kontinuierliches Kommunizieren mit unterschiedlichen internen und externen Zielgruppen (Öffentlichkeit, Spender und Investorinnen, Personal usw.). Ziel ist, Vertrauen in Unternehmen und Organisationen zu bilden und zu erhalten. Die hier tätigen Fachpersonen verfügen, etwa als Mediensprecher, über kommunikatives Flair und gute sprachliche Fähigkeiten. Sprach- und literaturwissenschaftliche Studiengänge und spezifischere Studiengänge wie Journalismus und Organisationskommunikation bereiten auf solche Funktionen vor.

Kreation und Gestaltung

Fachleute wie Grafikerinnen, Texter oder Illustratorinnen sind dafür verantwortlich, dass Werbung sicht- und hörbar wird. Sie setzen die Werbestrategie des Unternehmens um. Dafür verfügen sie über Kreativitätstechniken und arbeiten eng mit Marketingfachleuten und PR-Abteilungen zusammen. In diesem Bereich arbeiten unter anderem auch Fachpersonen mit Ausbildungen in Fächern wie Visuelle Kommunikation oder Multimediaproduktion.

Einstieg

Spezifisch auf Werbung, PR oder Marketing ausgerichtete Studiengänge existieren nicht – nur Vertiefungsmöglichkeiten, insbesondere innerhalb der Betriebswirtschaft. So kann mit unterschiedlichem Hintergrund in diese Branche eingestiegen werden: Einerseits neben betriebswirtschaftlichen, sprachlichen, journalistischen oder gestalterischen Studiengängen und andererseits auch über den Weg via Höhere Berufsbildung.

Es empfiehlt sich, bereits während des Studiums Praxiserfahrung z.B. in einer Agentur zu sammeln und schriftliche Arbeiten inhaltlich auf das gewünschte Tätigkeitsfeld auszurichten. Insbesondere Medienkompetenz im Bereich der Entwicklung und Gestaltung digitaler Medien ist für den Berufseinstieg von Vorteil. Bei der Stellensuche braucht es viel Eigeninitiative und Ausdauer, da weniger Stellen als Interessierte zur Verfügung stehen.



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