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Porträt: Brandschutz

Ein Brandschutzfachmann BP und Berufsfeuerwehrmann BP gibt Einblick in seine Tätigkeit und seine Aufgaben.

Präventions- und Aufklärungsarbeit

Pascal Erni, Brandschutzfachmann BP in Luzern

Ein Mann studiert einen Stadtplan in einem Feuerwehrdepot.
Die Fachleute des Brandschutzes arbeiten eng mit der Feuerwehr zusammen. © SDBB I CSFO, Foto Dieter Seeger
Ein Mann studiert einen Stadtplan in einem Feuerwehrdepot.

Die Fachleute des Brandschutzes arbeiten eng mit der Feuerwehr zusammen. © SDBB I CSFO, Foto Dieter Seeger

Berufslaufbahn

Jahr/AlterTätigkeit/Ausbildung
20Eidg. Fähigkeitszeugnis als Zeichner Architektur und Berufsmaturität
24Diplom Architekt FH
25Auslandeinsatz SWISSCOY im Kosovo
25Architekt FH: Iwan Bühler GmbH, Luzern
33Berufsfeuerwehrmann: Berufsfeuerwehr Luzern
35Eidg. Fachausweis als Berufsfeuerwehrmann BP
36Eidg. Fachausweis als Brandschutzfachmann BP

Welches sind Ihre Aufgaben?

Ich bin Berufsfeuerwehrmann in der Stadt Luzern. Während meiner Bereitschaftszeit arbeite ich für die Feuerpolizei als Brandschutzfachmann. Ich arbeite dem Feuerwehrauftrag vorgelagert, um Menschen, Güter und Gebäude zu schützen. Zu meinen Aufgaben gehören die Prüfung von Baugesuchen und die Kontrolle bestehender Bauten auf Einhaltung der Brandschutzvorschriften. Ausserdem schule ich die Mitarbeitenden von örtlichen Unternehmen in Sachen Brandschutz. Kurz gesagt: Die Feuerwehr löscht Brände, Brandschutzfachleute sorgen dafür, dass keine Brände ausbrechen.

«Die Feuerwehrleute löschen Brände, die Brandschutzfachleute sorgen dafür, dass keine Brände ausbrechen.»

Welche Kompetenzen braucht es für Ihre Tätigkeit?

Die Aufgaben der Brandschutzfachleute setzen gute Kenntnisse über Gebäude voraus. Man muss in der Lage sein, den Brandschutzgrad eines Gebäudes zu erfassen und zu messen. Ausserdem muss man sich mit Normen, Vorschriften und Regelungen auskennen. Es bedarf zudem der Fähigkeit, Privatpersonen und Unternehmen gut zu beraten.

Welches sind die Herausforderungen?

Die grösste Herausforderung besteht darin, die Brandschutzkonzepte und -pläne, die von den Architektinnen und Architekten bei der Einreichung der Baugenehmigung vorgelegt werden, auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Die Brandschutzvorschriften dienen uns als Grundlage. Sie lassen manchmal einen gewissen Interpretationsspielraum zu. Im Brandschutz müssen wir immer das Schlimmste annehmen und das Bewusstsein für mögliche Gefahren schärfen.

Weitere Informationen



berufsberatung.ch