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Wirtschaftswissenschaften (Betriebswirtschaftslehre, Betriebsökonomie): Laufbahnbeispiele

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Wirtschaftswissenschaften: Betriebswirtschaftslehre und Betriebsökonomie.

Betriebswirtschaftslehre BWL, Betriebsökonomie

Betriebswirtschafter, Business Controller bei einem Maschinenkonzern

Betriebswirtschaft, Betriebsökonomie
© Bild von tumisu auf Pixabay
Betriebswirtschafter, Business Controller in einem Maschinenkonzern

«Die Arbeitsgestaltung ist generell sehr flexibel und es gibt keine festgelegten Arbeitsabläufe, jedoch stehe ich ständig unter Zeit- und Leistungsdruck.»

Laufbahn
Business Controller in einem Maschinenkonzern
Trainee-Programm in einem Maschinenkonzern
Studium der Betriebswirtschaft
Jetzige Tätigkeit

Seit einigen Jahren arbeite ich in der internen Revision der Konzernzentrale eines internationalen Maschinenkonzerns. Wir sind eine Abteilung mit weltweit über 50 Mitarbeitenden. Als Audit Manager leite ich auf einer zwei- bis dreiwöchigen Projektbasis ein Team von ein bis zwei Personen, welches sich mit operativen Revisionen im südlichen Europa, Mittleren Osten, Afrika und Asien-Pazifik befasst.

Meine Aufgabe besteht darin, die Geschäftsprozesse der revidierten Tochter-Gesellschaften auf ihre Effizienz und Effektivität zu überprüfen und sicherzustellen, dass intern vorgegebene Konzernregeln eingehalten werden. Ein weiterer Punkt der Analysen befasst sich mit internen Kontrollen. Dabei prüfe ich beispielsweise, ob die bestehenden Prozesse und Arbeitsabläufe innerhalb der Firma eine maximale Risikokontrolle gewährleisten.

Bei meiner Tätigkeit konnte ich mir detaillierte Prozesskenntnisse in den verschiedenen Bereichen aneignen und die Beurteilung und Analyse von internen Kontrollmechanismen in Bezug auf das Finanzwesen vertiefen. Viele Arbeitsschritte in meinem Alltag geschehen im Team, die Erstellung der Revisionsberichte ist jedoch zu einem gewissen Grad Einzelarbeit. Die Arbeitsgestaltung ist generell sehr flexibel und es gibt keine festgelegten Arbeitsabläufe, jedoch stehe ich ständig unter Zeit- und Leistungsdruck.

Berufseinstieg

Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften absolvierte ich ein 12-monatiges Trainee-Programm bei meinem heutigen Arbeitgeber. Danach bin ich als Business Controller eingestiegen, sowohl im strategischen wie auch im operativen Controlling.

Tipps

Die Nachfrage nach Trainee-Programmen ist riesig. Wer sich dafür interessiert, sollte darauf achten, das Studium innert kurzer Frist und mit sehr guten Leistungen abzuschliessen – das zeigt den persönlichen Ehrgeiz und ist für Arbeitgeber attraktiv. Daneben sind sehr gute Kenntnisse mindestens einer Fremdsprache oder ein Auslandsaufenthalt gute Argumente im Bewerbungsschreiben.

Ein normaler Arbeitstag dauert bei mir oft neun bis zehn Stunden. Etwa 60 Prozent meiner Anstellung verbringe ich auf Reisen bei den operativen Einheiten im Ausland. In meinem Job ist es daher nicht möglich, Teilzeit zu arbeiten. Frauen sind – vielleicht auch wegen diesen Arbeitsbedingungen – in meinem Arbeitsumfeld eher untervertreten.

Betriebswirtschafter, Berater in einem Unternehmen für strategische Kommunikation

Symbolbild Notebook, © Bild von Lukas auf Pexels
Symbolbild Notebook, © Bild von Lukas auf Pexels
Vermittlung zwischen Unternehmen und Medien

«Ich muss auch damit leben können, selber im Hintergrund zu bleiben, während meine Texte und Reden unter einem anderen Namen erscheinen.»

Laufbahn
Berater in einem Unternehmen für strategische Kommunikation
Media Relations-Verantwortlicher bei einer Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft
Freelancer bei verschiedenen Zeitungen
Redaktor Magazin «Schweizer Bank»
Studium der Betriebswirtschaft und der Publizistik
Jetzige Tätigkeit

Meine Abteilung vermittelt zwischen Unternehmen und Medienschaffenden. Die Pflege des Netzwerks von Journalistinnen und Journalisten ist eine meiner Hauptaufgaben. Ich kenne die verantwortlichen Redaktorinnen und Redaktoren von Zeitungen, Nachrichtenagenturen und Zeitschriften. Ich nehme deren Anfragen und Wünsche entgegen, koordiniere die Kontakte zu unserer Geschäftsleitung, vermittle Autorinnen für Fachartikel und plane die Entstehung von Artikeln, zum Teil unter Mithilfe von Ghostwritern.

Ich organisiere zudem Pressekonferenzen, Fachseminare für Journalisten und helfe, die Vorurteile und Hemmschwellen auf beiden Seiten abzubauen: Journalistinnen und Journalisten sind keine Feindbilder, die einen in die Pfanne hauen möchten, und Top-Manager sind keine gewissenlosen Abzocker, die eiskalt ihre persönlichen und unternehmerischen Ziele verfolgen.

Als Presseverantwortlicher muss ich meine Erreichbarkeit rund um die Uhr gewährleisten. Mein Handy ist auch am Wochenende für sämtliche Anfragen eingeschaltet. Um ein Unternehmen und seine Entscheidungsprozesse so gut zu kennen, dass man die Kommunikation darüber aufbauen kann, braucht es eine Anlaufzeit von rund einem Jahr. Die Langfristigkeit des Arbeitsverhältnisses ist in der Branche zwar eher unüblich, hier aber für beide Seiten von Vorteil.

Berufseinstieg

Schreiben war schon immer meine Leidenschaft, sei es in der Schülerzeitung unserer Oberstufe oder als freier Mitarbeiter einer Regionalzeitung während des Studiums. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft hatte ich so die besten Voraussetzungen, um bei der Redaktion einer Wirtschaftszeitung einzusteigen und mir ein Netzwerk aufzubauen.

Tipps

Absolute Loyalität zum Unternehmen ist ein Muss in diesem Beruf. Wer selbst Zweifel und Vorbehalte bei gewissen Themen hat, macht das als Stimme gegen aussen auch spürbar.

Die Arbeit in der Unternehmenskommunikation reicht vom klassischen «Networking» über organisatorische Arbeiten bis zum Schreiben und Entwerfen von Texten und Statements. Während einiges davon zu einem sichtbaren Resultat führt und mir so Bestätigung und Genugtuung gibt, arbeite ich auch viel für die Schublade oder gar für den Papierkorb. Gerade in der Krisenkommunikation hofft man, das Vorbereitete nie gebrauchen zu müssen. Ich muss auch damit leben können, selber im Hintergrund zu bleiben, während meine Texte und Reden unter einem anderen Namen erscheinen.

Volkswirtschaftlerin, Personalleiterin bei einer Versicherung

Betriebswirtschaft, Betriebsökonomie
© Bild von CUsai auf Pixabay
Personalleiterin bei einer Versicherung

«Wenn intern etwas nicht nach Wunsch läuft, vermittle ich zwischen den Parteien und versuche, Lösungen zu finden.»

Laufbahn
Personalleiterin in einer Versicherungsgesellschaft, Anstellung: 50%
Personalcontrolling und Projektleiterin in einer Versicherungsgesellschaft
Trainee-Programm in einer Versicherungsgesellschaft
Studium der Wirtschaftswissenschaften
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite seit zehn Jahren bei einer Versicherungsgesellschaft. Als Stabsmitarbeiterin unterstützte ich zusammen mit einem Kollegen den Konzernpersonalchef in diversen Bereichen. Heute bin ich Personalleiterin und als solche die Ansprechperson für die Unternehmensbereiche Aktuariat und Zentrale Dienste. Mir direkt unterstellt ist eine Assistentin.

Zu meinen Haupttätigkeiten gehören die Rekrutierung und Betreuung von Mitarbeitenden sowie die Beratung von Vorgesetzten in Personalbelangen. Ich führe Gespräche mit Vorgesetzten, Bewerberinnen und Bewerbern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wenn intern etwas nicht nach Wunsch läuft, vermittle ich zwischen den Parteien und versuche Lösungen zu finden. Dazu kommen Projektarbeiten.

Meine berufliche Zukunft sehe ich weiterhin im Gebiet der Human-Resources. Demnächst werde ich voraussichtlich intern die Stelle wechseln. Ich werde dann vor allem Konzepte im Bereich Personalmarketing bearbeiten. Dadurch bin ich zeitlich etwas flexibler und weniger abhängig von Kontakten mit Bewerbern, Mitarbeitenden und Vorgesetzten. Im Moment muss ich meine berufliche Tätigkeit um meine Familie herum bauen; für die nächste Zeit ist das so gut für mich.

Berufseinstieg

Nach dem Studium absolvierte ich ein 18-monatiges Trainee-Programm in einer Versicherungsgesellschaft und wechselte später in den Bereich Human-Resources. Seit dem ersten Mutterschaftsurlaub konnte ich zudem mein Pensum auf 50% reduzieren, um mich neben dem Beruf um meine Familie zu kümmern. Trotzdem wurde es mir ermöglicht, Mitglied des Kaders zu bleiben.

Tipps

Um in ein Trainee-Programm aufgenommen zu werden, ist ein überdurchschnittlicher Abschluss nicht das einzige Kriterium. Auch Soft Skills spielen eine grosse Rolle: Die Kommunikation mit Kunden, der Wille zur Teamarbeit, Flexibilität und Belastbarkeit sowie interkulturelle Kompetenzen (für die Arbeit bei internationalen Konzernen) werden deshalb in einem Assessment geprüft.



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