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Tätigkeitsbereich Unternehmensberatung, Treuhand und Wirtschaftsprüfung

In der Treuhandbranche sowie der Wirtschaftsprüfung arbeiten viele Wirtschaftswissenschaftlerinnen und einige Rechtswissenschaftler. In der Unternehmensberatung finden sich Fachpersonen aus weiteren Studiengebieten.

Branchenüberblick

Die Treuhandbranche erbringt umfassende betriebswirtschaftliche Dienstleistungen im Auftrag von Privatpersonen, insbesondere aber von Unternehmen, Organisationen und der öffentlichen Verwaltung. Sie beschäftigt rund 18'000 Personen, wobei etwa 8000 in kleineren Treuhandfirmen mit bis zu 6 Angestellten und rund 10'000 in den vier grossen, schweizweit und international tätigen Treuhandbüros arbeiten, den so genannten Big Four.

Tätigkeitsfelder

Kerntätigkeiten der Branchenangehörigen sind die Beratung in allen betriebswirtschaftlichen Bereichen sowie die Durchführung der gesetzlichen jährlichen Wirtschaftsprüfung. Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung (auch Consulting genannt) können folglich Teilbereiche des Treuhandwesens sein, die Tätigkeitsfelder überschneiden sich.

Treuhandwesen: Von Finanzbuchhaltung bis Immobilienverwaltung

Neben der Wirtschaftsprüfung und der Unternehmensberatung umfasst das Treuhandwesen viele weitere Tätigkeiten im wirtschaftlichen Kontext: Treuhänder/innen beraten ihre Kunden zu Fragen rund um die Finanzbuchhaltung, das Rechnungswesen, die Immobilien- und Vermögensverwaltung sowie die Personal-Administration und die Lohnbuchhaltung. Sie beschäftigen sich mit Firmengründungen, Umstrukturierungen, Erbschaftsteilungen, Nachfolgeregelungen, Sanierungen und Liquidationen.

Dementsprechend gute Karten haben Hochschulabsolventen/-innen mit einem wirtschaftlichen Hintergrund und rechtswissenschaftlichem Zusatzwissen. Da weiter auch Steuer- und Rechtsberatungen zu ihrem Dienstleistungsangebot zählen, beschäftigen Treuhandfirmen auch Juristinnen und Juristen.

Wirtschaftsprüfung

Wirtschaftsprüfer/innen prüfen Jahres- und Konzernrechnungen, achten auf eine korrekte Rechnungslegung und nehmen gesetzliche Spezialprüfungen nach den Vorschriften des Obligationenrechts vor. In diesem Tätigkeitsfeld finden v.a. Absolventen/-innen der Wirtschaftswissenschaften eine Stelle, vereinzelt aber auch solche der (Wirtschafts-)Informatik oder eines mathematischen, technischen oder naturwissenschaftlichen Studiengangs.

Als externe Beratende unterstützen Wirtschaftsprüfer/innen ihre Auftraggebenden insbesondere bei Fragen des finanziellen und betrieblichen Rechnungswesens, der Betriebswirtschaft und Organisation, bei Fusionen oder potenziellen Übernahmen (Unternehmensbewertungen) sowie in Versicherungs- und Steuerangelegenheiten. Als angestellte Führungsverantwortliche erkennen sie insbesondere Chancen und Risiken für Unternehmen.

Unternehmungsberatung

Die Fachpersonen in diesem Bereich beraten Firmen, Organisationen und Verwaltungen in allen unternehmerischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten. Dazu gehören die Aufbau- und Ablauforganisation, das Finanz- und Rechnungswesen, die Informatik, das Marketing und das Personalwesen. In der Strategieberatung entwickeln sie Unternehmensziele und planen die Schritte für deren Erreichung. Sie beurteilen die Produktpolitik bzw. die Markt- und Kundenorientierung und schlagen dem Management Massnahmen vor, die den wirtschaftlichen Erfolg sichern und mehren sollen.

In der Unternehmensberatung finden sich neben Wirtschafts- und Finanzexpertinnen auch Absolventinnen und Absolventen aus anderen Studiengebieten wie Recht, Informatik, Medizin, Natur- Ingenieur- und Sozialwissenschaften.

Einstieg

Hilfreich für den Berufseinstieg sind ein überdurchschnittlich guter Studienabschluss, eine ausgeprägte Kunden- und Leistungsorientierung, gute Kommunikationskompetenzen und Fremdsprachenkenntnisse (Englisch, z.T. auch Französisch), ein routinierter Umgang mit Informationstechnologien sowie der Nachweis von Stressresistenz: Gerade in der Phase der Jahres- oder Quartalsabschlüsse sind Überstunden meistens unumgänglich.

Insbesondere grosse Treuhandfirmen bieten auf Studierende und Absolventen/-innen zugeschnittene Einstiegsmöglichkeiten wie Praktika und Trainee-Programme an. Wer bereits während des Studiums Praxiserfahrung sammelt und die Studieninhalte auf den Treuhandbereich abstimmt, verbessert seine Einstiegschancen.

Die Fachpersonen dieses Berufsfeldes verfügen grösstenteils über einen eidgenössischen Ausweis (Berufsprüfung) oder ein Diplom (Höhere Fachprüfung) in den Bereichen Treuhand, Wirtschaftsprüfung, Rechnungslegung und Controlling, Steuern, Immobilien oder Finanzplanung. Diese angesehenen Abschlüsse werden entweder nach einer kaufmännischen Grundbildung oder einem Hochschulstudium meist ökonomischer oder juristischer Richtung und mehrjähriger Praxis erworben - vorteilhafterweise im Rahmen einer Anstellung und mit Unterstützung des Arbeitgebers.



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