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Allgemeine Sprachwissenschaft/Linguistik: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Allgemeine Sprachwissenschaft/Linguistik

Allgemeine Sprachwissenschaft/Linguistik

Computerlinguist, Sprach- und Literaturwissenschaftler, Übersetzungsfirma

Symbolbild Computer
Symbolbild Computer, © Pexels auf Pixabay
Computerlinguist in einer Übersetzungsfirma

«Notwendig ist eine eher seltene Kombination von geisteswissenschaftlicher Sensibilität und naturwissenschaftlich-mathematischer Begabung.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Ich bin Computerlinguist und technischer Leiter einer Übersetzungsfirma in Deutschland. Von Spracherkennungsprogrammen hat inzwischen jede und jeder schon gehört. Aber Computerlinguistik ist weit mehr und befasst sich mit der Ebene der menschlichen Sprache, die mit Hilfe mathematischer Modelle beschrieben werden kann. Computer können so mit einem Teil der menschlichen Sprachfähigkeiten ausgestattet werden und damit praktischen Nutzen erzielen.

Der Grossteil der beruflichen Computeranwendung betrifft den Bereich der Text- und damit Sprachverarbeitung. Lexika, Fachliteratur und Wörterbücher finden sich immer häufiger in digitaler Form. Deswegen nimmt die Bedeutung von Spracherkennung, Rechtschreibprüfung, automatischer Verschlagwortung und Übersetzung ständig zu und damit der Bedarf an Computerlinguisten und -linguistinnen. Diese werden zum Beispiel gebraucht, wenn Datenbanken mit einem mehrsprachiger Zugriff ausgestattet werden sollen oder bei der Übersetzung von Software und Thesauren. Das reicht von Werkstattliteratur bis zur Übersetzung von Office Programmen. Wir bekommen Quellmaterial von unseren Kunden und sind dann für die Übertragung in bis zu 28 Sprachen verantwortlich.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Für diesen Job eignen sich sowohl Linguistinnen und Linguisten mit Zusatzqualifikationen im Informatik-Bereich als auch Informatiker/innen mit Zusatzstudium Computerlinguistik. Da Programmieren viel Zeit braucht, müssen Computerlinguisten viel Ausdauer haben. Die Datenmenge, die zu bewältigen ist, ist meist riesig: Eine Sprache hat zum Beispiel etwa 100’000 Wörter. Für ein Syntaxanalyseprogramm müssen alle nach Wortart, grammatischen Merkmalen und Kombinationsfähigkeit formal beschrieben werden.

Tipps

[nicht definitiver Text] In unserm Job sind nicht nur die technischen, sondern besonders die sprachlichen Antennen wichtig. Darauf wird bei der Einstellung geachtet. Es braucht sowohl Interesse an Sprachen wie an Computern. Notwendig ist eine eher seltene Kombination von geisteswissenschaftlicher Sensibilität und naturwissenschaftlich-mathematischer Begabung.

Sprach- und Literaturwissenschaftlerin, Feldforschung

Symbolbild Nepal
Symbolbild Nepal, © Alex B auf Pixabay
Linguistin als Feldforscherin

«Ich verbrachte dreimal ein bis fünf Monate in Nepal, wo ich die Sprache der Dhimal lernte und beschrieb und generell Sprachmaterial sammelte.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Ich habe in Zürich und England Allgemeine Sprachwissenschaft studiert. Dass ich Linguistik studieren wollte, wusste ich bereits während meiner Schulzeit. Nach dem Erscheinen meiner Doktorarbeit konnte ich an der Universität Zürich eine Stelle als Assistentin antreten. Dort unterrichtete ich einerseits Studierende der Allgemeinen Sprachwissenschaft und begann mich andererseits in den Forschungsschwerpunkt Südasien einzuarbeiten. Ich reiste zweimal auf eigene Kosten nach Nepal um Nepali zu lernen, einen Forschungsgegenstand zu identifizieren und beim Schweizer Nationalfonds ein Forschungsprojekt einzureichen.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Nun konnte ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin bedrohte Sprachen beschreiben, um zu ihrem Überleben beizutragen. Ich verbrachte dreimal ein bis fünf Monate in Nepal, wo ich die Sprache der Dhimal lernte und beschrieb und generell Sprachmaterial sammelte. Sprachwissenschafter schätzen, dass von den rund 6500 Sprachen, die heute gesprochen werden, mehr als fünfzig Prozent im Laufe der nächsten hundert Jahre aussterben werden. Pessimisten reden sogar von neunzig Prozent. Eine solche bedrohte Sprache ist das Dhimal im Osten Nepals. Ich fuhr täglich mit meinem Fahrrad zu meinem Hauptinformanten in einem Dhimal-Dorf. Wir sassen jeweils drei Stunden zusammen, erstellen Wortlisten, übersetzen Sätze aus dem Nepali ins Dhimal, transkribierten auf Tonband aufgenommene Texte von ihm und andern Sprechern und analysierten diese. Das Interesse der Dhimal an meiner Arbeit war erstaunlich gross.

Tipps

[nicht definitiver Text] Ich habe auch bei anderen Forschungsprojekten mitgearbeitet, und im Verlaufe der Zeit in verschiedenen sprachlichen Berufen im In- und Ausland Erfahrungen gesammelt: als Übersetzerin, Deutschlehrerin, Redaktorin und Lektorin. Der Verlauf meiner Laufbahn ist sehr offen.

Aleksandra Gnach: Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin, Kommunikationsbeauftragte

Symbolbild Kommunikationsbeauftragte
Symbolbild Kommunikationsbeauftragte, © Gerd Altmann auf Pixabay
Kommunikationsbeauftragte eines Hochschulinstituts

«Ich schreibe Medienmitteilungen, verfasse Texte für Broschüren oder Websites, versende Tweets und Pflege unseren Social Media-Auftritt auf Facebook.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Websites, Broschüren, Fachmedien, Social Media-Plattformen, wissenschaftliche Datenbanken – auf diesen Kanälen tritt unser Institut mit der Öffentlichkeit in Verbindung. Ziel ist es, dass künftige Studierende, ForschungspartnerInnen, Kunden und andere Hochschulen das Institut kennen, schätzen und nutzen. Als Kommunikationsbeauftragte plane ich die Kommunikationsaktivitäten des Instituts strategisch, zusammen mit der Institutsleitung und anderen Kommunikationsstellen unserer Hochschule.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Viele Kommunikationsmassnahmen setze ich gleich selber um. Ich schreibe Medienmitteilungen, verfasse Texte für Broschüren oder Websites, versende Tweets und Pflege unseren Social Media-Auftritt auf Facebook. Daneben organisiere ich zusammen mit unserer Eventmanagerin regelmässig Anlässe, zum Beispiel Tagungen oder Podiumsdiskussionen. Sie geben dem Institut Gelegenheit Kontakte zu pflegen, fachliche Diskussionen zu führen und seine Forschungsergebnisse zu präsentieren.

Tipps

[nicht definitiver Text] Der Arbeitsalltag bietet ein gutes Gleichgewicht zwischen konzentriertem Arbeiten am Computer und Gesprächen mit dem Team, der Institutsleitung, AnsprechpartnerInnen an der Hochschule oder externen Dienstleistenden wie GrafikerInnen, Fotografinnen oder FilmerInnen.

Jakob Marti: Sprach-und Literaturwissenschaftler, Software-User-Experience

Symbolbild Computer
Symbolbild Computer, © Pexels auf Pixabay
Sprachwissenschaftler als Berater für User Experience von Software in einer Bank

«Als Berater muss ich überzeugen und kann mit genauer Sprache viel Glaubwürdigkeit dazu gewinnen.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Ich optimiere das Benutzererlebnis (englisch User Experience) von Software in der Informatik einer grossen Bank.
Mein Team ist eine kleine Gruppe von Fachpersonen, welche Projektleiter, Analysten und Entwickler von Software bei der optimalen Benutzerfreundlichkeit unterstützt. Wir arbeiten in einem Grossraumbüro mit flexiblen Arbeitsplätzen. Manchmal sitzen wir als Team zusammen und manchmal sitzen wir bei den Projekten, welche wir beraten.

Ich versuche mir bei jeder Benutzeroberfläche vorzustellen, wie die Benutzer damit umgehen und was man aus ihrer Sicht vereinfachen könnte. Das Ziel ist, dass Benutzer sofort und intuitiv mit den Programmen arbeiten können und Spass bei der Bedienung haben. Diese Perspektive nehme ich in Workshops, in Feldbeobachtungen und Interviews, in Skizzen und Konzepten und in einem so genannten Usability-Labor ein. In jedem Fall ist die Meinung von einfachen Benutzern und Kunden für mich genau so wichtig wie diejenige von wichtigen Projektmanagern.

Neben der Beratung unterrichte ich bankintern Kurse zum Thema User Experience und Anforderungserhebung, was mir grossen Spass macht. Einmal jährlich habe ich eine kleine Vorlesung an der Universität im Fach Mensch-Maschine-Interaktion und werde ab und zu für Vorträge und kleine Workshops in der Privatwirtschaft gefragt.

Berufseinstieg

Angefangen habe ich nach dem Studium bei einer kleinen Beratungsfirma, nach der ich selbständig im Internet recherchiert habe. Ich hatte das Glück, mich und meine Ideen dort vorstellen zu dürfen und wurde einige Monate später von ihnen angefragt, ob ich Teilzeit dort arbeiten wolle. Parallel dazu habe ich meine Doktorarbeit an der Universität geschrieben.

Tipps

[nicht definitiver Text] Von der Sprachwissenschaft nehme ich eine grosse Liebe zur Sprache mit in den Berufsalltag. Das beginnt bei der Präsentation der Arbeit: Als Berater muss ich überzeugen und kann mit genauer Sprache viel Glaubwürdigkeit dazu gewinnen. Eine konsistente und deutliche Sprache und das Vermeiden von sprachlichen Missverständnissen sind gleichzeitig wichtige Bausteine in heutiger Softwareentwicklung.



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