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Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

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Tätigkeitsbereich Informatik und Informationstechnologien

Die IT-Branche beschäftigt sich mit der systematischen Übertragung, Speicherung, Verarbeitung und Darstellung von Daten und Informationen. Hier arbeiten insbesondere Absolventinnen und Absolventen der Informatik und Wirtschaftsinformatik sowie der Mathematik.

Branchenüberblick

Mit einer Bruttowertschöpfung von jährlich ca. 30 Milliarden Franken ist die ”Information and Communication Technology” ICT ein zentraler Wirtschaftssektor der Schweiz. Gut 200‘000 Fachkräfte arbeiten bei Software- und Dienstleistungsunternehmen oder branchenübergreifend in den jeweiligen Abteilungen von Unternehmen, Behörden etc. Durch die fortschreitende Digitalisierung wird diesem Sektor ein weiteres Wachstum prognostiziert. Gleichzeitig sind viele ICT-Dienstleistungen wenig ortsgebunden und folglich einer globalen Konkurrenz ausgesetzt.

Tätigkeitsfelder

Die Tätigkeitsfelder in der IT-Branche umfassen neben dem Bau und Unterhalt der IT-Infrastruktur sämtliche Anwendungsbereiche der Informatik: Softwareentwicklung und -analyse, Web-Engineering, Support, Datensicherheit, System- und Netzwerkbetrieb, Telematik, E-Business, Business Engineering etc.

Bau und Unterhalt der IT-Infrastruktur

Netzwerkspezialistinnen und Systemingenieure planen und realisieren IT-Infrastrukturen, Internetanwendungen, Mobilfunksysteme, Multimedia- und Mobile-Computing-Systeme sowie Cloud-Lösungen. Sie sorgen für einen reibungslosen Betrieb und kümmern sich um die Datensicherheit. Beim Aufbau und Unterhalt der Netzwerke sind neben Informatikern auch Elektrotechnikerinnen und vereinzelt Physikerinnen und Mathematiker gefragt.

Dank innovativen Softwarelösungen lassen sich heute auch bereits bestehende Netzwerke neu nutzen: Über das Fernsehkabel oder via Internet kann telefoniert werden, die Kupferkabel der Telefonleitung werden durch Glasfaserkabel ersetzt und dienen neben dem Telefonieren dem schnellen Internetzugang, und die Elektrizitätswerke haben ungenutzte Bandbreiten für den Datentransfer entdeckt. Softwareentwicklerinnen und Wirtschaftsinformatiker sind massgeblich an der Entwicklung solch zusätzlicher Nutzungsmöglichkeiten beteiligt.

Entwicklung und Analyse von Software

Die grösste Gruppe von ICT-Fachleuten beschäftigt sich mit der Entwicklung und Analyse von Software. Applikationen bzw. Computerprogramme, welche für Anwender nützliche Funktionen ausführen, kommen heute überall zum Einsatz, sei es in der Steuerung des Verkehrs, beim Bankomaten oder im Spital. Meist im Team analysieren Softwareentwickler/innen die Problemstellung, erarbeiten Lösungsvorschläge und zeigen den Auftraggebern deren Vor­ und Nachteile auf.

Nach dem Programmieren werden die Applikationen getestet und anschliessend eingeführt. Die Schulung der Kundschaft gehört ebenfalls zum Aufgabenspektrum. In diesem Tätigkeitsfeld arbeiten neben Softwareentwicklern auch Systemanalytikerinnen, Datenbank- und Netzwerkspezialisten sowie ICT-Generalistinnen.

Entwicklung und Betrieb von Datenbanken

Datenbankspezialistinnen und -spezialisten entwickeln und bewirtschaften Datenbanken zur Bewältigung grosser Informationsmengen. Sie arbeiten systemtechnische Konzepte aus, implementieren Datenbanken und unterhalten diese. Sie evaluieren, testen und installieren geeignete Datenverwaltungstools, optimieren Datenbankzugriffe und erstellen Migrationspläne bei Umstellungen auf andere Datenbanklösungen.

Support

ICT-Supporter/innen sorgen für einen reibungslosen Betrieb der Informationssysteme und Anwendungen. Sie warten Hardware-Komponenten, Server und Netzwerke, führen Funktionstests durch, vernetzen Einzel- mit Gesamtsystemen und beheben Hard- sowie Softwarefehler. Zudem sind sie für Bereiche wie Datensicherheit, Change- und Qualitätsmanagement, Verkauf oder für die Schulung der Informatik-Anwenderinnen zuständig. Dieses breit gefächerte Arbeitsfeld verlangt nach ebenso breit ausgebildeten Fachkräften der Informatik oder Wirtschaftsinformatik.

Einstieg

Das Bildungsniveau in diesem Tätigkeitsfeld ist hoch: Die Hälfte der ICT-Fachkräfte verfügt über einen Hochschulabschluss. Einige ICT-Fachkräfte verbinden die Informatik mit einer zweiten Disziplin: Sie können sich u.a. auf Anwendungsgebiete wie Bio- und Geo- oder Medizininformatik oder auch Computerlinguistik (Übersetzungsrobotoer etc.) spezialisieren. Zur Vermittlung zwischen ökonomischen und informationstechnischen Ansprüchen sind aktuell zudem insbesondere Wirtschaftsinformatiker/innen sehr gefragt.

Der Berufseinstieg in die IT-Branche erfolgt häufig über Direktbewerbungen bei Unternehmen, über Beziehungen zu ehemaligen Praktikumsfirmen oder über Kontakte an Rekrutierungsmessen. Bei einigen grossen Firmen ist ein Einstieg über entlöhnte Traineeprogramme möglich.



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