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Berufsmöglichkeiten im Bereich der Informatik und Informationstechnologien

Die Verarbeitung und Verbreitung von Informationen sind zu einer Schlüsseltechnologie der westlichen Industrienationen geworden. Was mit dem Morse-Alphabet und der Erfindung des Telegrafen begann, ist unterdessen zur digitalen Datenautobahn angewachsen.

Berufsmöglichkeiten

An jedem Ort der Welt haben wir unmittelbaren Zugriff auf Daten, Informationen, Bilder und Dokumente. Telefonische Kontakte an abgelegenen Orten sind selbstverständlich geworden, Fernsehbilder flimmern von allen Stationen der Welt ins Haus und aufs mobile Telefon. Um all dies kümmert sich die Informatik- und Telekommunikationsbranche (IKT).

Von der Hardware bis zur grafischen Nutzeroberfläche

Damit Milliarden von Internetseiten für Millionen von Surfern zugänglich sind, braucht es eine immense Infrastruktur. Datennetze müssen aufgebaut und unterhalten, Sender aufgestellt, Haushalte mit Empfangsmöglichkeiten ausgerüstet werden. Auch müssen wir müssen die neuen Möglichkeiten nutzen lernen, brauchen in einer komplexen und technikaffinen Welt Support. Und schliesslich sollten Informationen auch benutzerfreundlich zugänglich gemacht werden.

Telekommunikation – Bau und Unterhalt der Datenautobahn

Um den Aufbau und Unterhalt der Netze kümmern sich die Netzbetreiber (WLAN), die Elektrizitätswirtschaft und viele Internet-Provider. Zulieferer produzieren die Hardware, die den Datenstrom bis in die entlegenste Hütte fliessen lassen. Dabei sind vor allem Fachpersonen aus technischen Berufen gefragt. Network Engineers, Elektrotechnikerinnen, Informatiker, die sich mit Hardware auskennen, aber auch Physikerinnen und Mathematiker versuchen den anschwellenden Datenstrom zu meistern. Immer öfter lassen sich auf bestehenden Datennetzen neue Anwendungen mit geringem Hardwareaufwand und mit neuen Softwarelösungen entwickeln: Über das Fernsehkabel oder via Internet kann telefoniert werden, das Kupferkabel der Telefonleitung wird durch ein Glasfaserkabel ersetzt und dient neben dem Telefonieren dem schnellen Internetzugang, und die Elektrizitätswerke haben ungenutzte Bandbreiten für den Datentransfer entdeckt. Clevere Softwarelösungen eröffnen diese zusätzlichen Möglichkeiten, Softwareentwicklerinnen und Wirtschaftsinformatiker sind daran massgeblich beteiligt.

Ohne Wirtschaftlichkeit kein Datenstrom

Natürlich wollen sich alle Mitspieler der Telekommunikationsbranche vom grossen Kuchen ein möglichst grosses Stück abschneiden. Also analysieren Wirtschaftsspezialistinnen den Markt, Marketingstrategen ermitteln und nutzen die Trends. Betriebswirtschaftlerinnen versuchen den Anbietern den entscheidenden Kostenvorteil zu verschaffen und wittern neue Marktchancen im E-Business, sei es im B2B (Business to Business) oder B2C (Business to Consumer). Im Umgang mit neuen Technologien brauchen die User aber auch Unterstützung und Weiterbildung. Service Desks bieten technischen Support an, Kundendienste beraten Gerätenutzerinnen, Verkaufsberater versuchen potenzielle Käuferinnen anzusprechen.

Das Bundesamt für Kommunikation wacht über die Netzneutralität und legt die Leitlinien der Nutzung fest. Im öffentlichen Sektor werden zudem so genannte E-Government-Projekte gestartet: Von Behördenkontakten bis hin zu Abstimmung und Wahlen soll künftig noch mehr via Internet stattfinden können.

Visualisierung von Daten und E-Learning

Die erhöhte Bandbreite der Datennetze ermöglicht die Verknüpfung von Bild und Ton und die komfortable Übermittlung von bewegten Bildern. Diese neuen Kommunikationsmöglichkeiten bedürfen der Redaktion und der Gestaltung. Die neuen Stichworte aus diesem Bereich sind: 'YouTube' und 'Online-Redaktion'. Die neuen Medien müssen professionell eingesetzt und in benutzerfreundlicher Form für die Konsumenten aufbereitet werden. Ein Text im Internet folgt anderen Gesetzen als ein Zeitungsartikel, da im Internet die Verknüpfung von Text mit bewegten Bildern und Ton und mit weiteren Internetseiten möglich ist.. Auch in der Aus- und Weiterbildung lassen sich die neuen Technologien einsetzen. Spezialistinnen für E-Learning sind hier gefragt.

Informatik – Hard- und Software

Die Informatik-Industrie produziert Hard- und Softwarelösungen, um die zunehmende digitale Datenflut zu steuern und zu verarbeiten. Neben der Entwicklung von Routern, Switches und Datenservern geht es dabei vermehrt auch um die Visualisierung von Daten im Bereich des Wissensmanagements einer Unternehmung. Unternehmensabläufe werden durch massgeschneiderte Informatiklösungen unterstützt. Und auch die Wissenschaft ist ohne spezifische Softwareanwendungen nicht mehr denkbar.

Immer öfter werden in Wissenschaft und Wirtschaft Simulationssysteme programmiert, die beispielsweise aufzeigen, ob der neue Fahrplan der SBB funktioniert oder wie die Schweiz mit verändertem Klima aussehen würde. Für sensible Daten muss die Übertragung verschlüsselt erfolgen, und der Zugriff Unbefugter in Computernetze muss verhindert werden. Spezialistinnen für Datenschutz, Sicherheit und Kryptologie entwickeln dafür entsprechende Lösungen.

Ein weiteres neues Feld tut sich beim „mobile Computing“ mit Smartphones und Tablets auf. Bei Applikationen und einer wachsenden Anzahl Games sind Gestalter wie spezialisierte Applikationsentwickler in der Wirtschaft gefragt. Ebenso im Kommen ist das „Cloud Computing“, bei dem den Kundinnen Netzwerkkapazitäten oder auch fertige Software im Internet zur Verfügung gestellt werden. Hier entwickeln sich neue Berufsfelder.

Die ständig wachsenden Anforderungen der Wirtschaft an Informatiklösungen führen einerseits zu individuell massgeschneiderten Anwendungen, während andererseits einige wenige Standardsoftware-Anwendungen von Herstellern wie beispielsweise Microsoft oder SAP weiterhin ihren Siegeszug auch in Unternehmen fortsetzen. Neue wichtige Felder für die Informatikbranche sind u.a. autonome Systeme, Bioinformatik, Cyborgs, Medizinalinformatik und Wearable Computing.



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