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Gerontologe/-login

Gerontologen und Gerontologinnen befassen sich mit dem Altsein und dem Älterwerden. Meist sind sie betreuend, pfle­gend, sozial oder politisch tätig. Mit ihrer Arbeit leisten sie einen wichtigen Beitrag für ein gutes Altern.

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Kategorien
Bildungstypen

Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Gesundheit - Bildung, Soziales

Branchen

Betreuung - Pflege und Betreuung

Swissdoc

0.731.65.0

Aktualisiert 21.03.2016

Tätigkeiten

Gerontologen sind Fachpersonen rund um die Themen Alter und Altern. Je nach Art ihrer Anstellung befassen sie sich mit den gesundheitlichen, körperlichen, psychischen, historischen, kulturellen oder sozialen Gesichtspunkten der Gerontologie. Sie beschäftigen sich auch mit ethischen, wohnbautechnischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekten. Sie entwickeln Konzepte, mit denen den seelischen, geistigen und körperlichen Bedürfnissen älterer Menschen bestmöglich entsprochen werden kann, und setzen sie um. Mit ihrem interdisziplinären gerontologischen Fachwissen können sie die vielfältigen Lebenssituationen älterer Menschen richtig einschätzen, Zusammenhänge verstehen und Lösungen erarbeiten.

Als Fachkräfte arbeiten Gerontologinnen in der Pflege und Betreuung, Sozialarbeit, Architektur oder Erwachsenenbildung. Zudem unterrichten sie an Schulen, engagieren sich in der Altersarbeit von Kirchgemeinden oder in der Politik und sind in der öffentlichen Verwaltung tätig. Oftmals beraten sie Gemeinden und öffentliche Dienste in Fragen zu Alter und Altern.

Gerontologen, die in Alters- und Pflegezentren arbeiten, begleiten, betreuen und pflegen Menschen in fortgeschrittenem Alter einzeln oder in Gruppen im Alltag. Sie helfen ihnen, ihr Leben so weit wie möglich selbstständig, gesund und erfüllt zu gestalten. In kritischen Lebensumständen beraten sie individuell: Sie suchen nach Lösungen, wenn ältere Personen pflegebedürftig werden, kein Kontakt mit der Familie oder Freunden mehr besteht oder finanzielle Probleme auftauchen. Des Weiteren erarbeiten sie spezifische Konzepte, zum Beispiel für den Umgang mit Patienten, die an Demenz erkrankt sind.

Gerontologinnen, die etwa in der Leitung einer sozialen Institution, in einem Architekturbüro, auf einem Amt oder einer Fachstelle arbeiten, wirken in der Entwicklung, Planung und Umsetzung von Projekten mit, die zu einer höheren Lebensqualität im Alter beitragen. Dies kann im Bereich der gesundheitlichen Prävention sein, aber auch Aspekte betreffen wie altersgerechte Betreuungsformen, hindernisfreies Wohnen, Aufrechterhaltung von Sozialkontakten, Umgang mit Krankheit und Tod, Beratung von Angehörigen oder Alterskonzepte für Gemeinden.

Ausbildung

Grundlage

Es gibt keine eidg. reglementierte Ausbildung "Gerontologe/-login". Für die Zusatzqualifikation gelten die Richtlinien der Bildungsinstitute.

Bildungsmöglichkeiten

Diverse Institutionen des Sozial- und Gesundheitswesens bieten Lehrgänge für verschiedene Zielgruppen an. Die Schweiz. Gesellschaft für Gerontologie SGG SSG sowie das Zentrum für Gerontologie ZfG führen Listen zu gerontologischen Weiter­bildungen.

Umfang und Dauer, Inhalt, Kosten, Abschluss sowie Einsatzmöglichkeiten können unterschiedlich sein. Es ist deshalb empfehlenswert, die Angebote zu vergleichen und zu prüfen. Über Details informieren die SGG SSG oder die entsprechenden Bildungsinstitute.

Dauer

1 bis 3 Jahre, berufsbegleitend

Bildungsgänge

Die Bildungsgänge sind meist praxisorientiert und inter­disziplinär.

Abschluss

Zertifikat bzw. Diplom der verschiedenen Bildungsanbieter

Voraussetzungen

Vorbildung

Die verschiedenen Weiterbildungen im Fachbereich Gerontologie sind Zusatzqualifikationen, die auf einer Grundausbildung sowie auf Erfahrungen der Interessierten aufbauen. Für eine Vielzahl von Berufen ist eine gerontologische Weiterbildung sinnvoll. Das bisherige Tätigkeitsfeld wird um gerontologische Aspekte erweitert. Für die Aufnahme in Weiterbildungsgänge gilt in der Regel:

  • mehrjährige Berufserfahrung in einem verwandten Fachgebiet
  • Abschluss auf Tertiärniveau oder Sekundarstufe II
  • z. T. parallele Arbeitstätigkeit in der Altersarbeit oder geplante Tätigkeit in diesem Bereich
  • Aufnahmeverfahren

Über Details informieren die jeweiligen Bildungsanbieter.

Anforderungen
  • Interesse an den Themen Altern und Alter
  • vernetztes Denken
  • Einfühlungsvermögen, Geduld und Ausdauer
  • Belastbarkeit

Weiterbildung

Kurse

Angebote von diversen Bildungsinstitutionen wie Careum Weiterbildung, Curaviva, Pro Senectute Schweiz, Berner Fachhochschule Institut Alter oder Zentrum für Gerontologie ZfG der Universität Zürich zu Themen wie Psychologie, Psychiatrie, Physiologie, Pflege, Kommunikation, Management, Soziologie etc.

Nachdiplomstufe

Angebote von Fachhochschulen, Universitäten und der ETH in verwandten Fachgebieten wie Geriatrie, Gerontopsychiatrie, Generationenmanagement, Changemanagement, Demenz etc.

Berufsverhältnisse

Fachleute der Gerontologie arbeiten in den verschiedensten Berufsfeldern, zum Teil auch als Freischaffende.

Die Gerontologie gewinnt angesichts der demographischen Entwicklung an Bedeutung. Der Bedarf an Fachpersonen nimmt zu.

Weitere Informationen

Adressen

Schweiz. Gesellschaft für Gerontologie SGG SSG
Geschäftsstelle
Haus der Akademien
Laupenstr. 7
3001 Bern
Tel.: 031 311 89 06
URL: http://www.sgg-ssg.ch
E-Mail:

Pro Senectute Schweiz
Lavaterstr. 60
Postfach
8027 Zürich
Tel.: 044 283 89 89
Fax: 044 283 89 80
URL: http://www.pro-senectute.ch
E-Mail:

Universität Zürich
ZfG, Zentrum für Gerontologie
Pestalozzistr. 24
8032 Zürich
Tel.: 044 635 34 20
URL: http://www.zfg.uzh.ch
E-Mail:
E-Mail: