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Tätigkeitsbereich Umwelt

Insbesondere Naturwissenschaftlerinnen und Ingenieure sind für Tätigkeiten im Umweltbereich gefragt. Aber auch Ökonominnen, Juristen und weitere Fachkräfte beschäftigen sich mit Fragen rund um Umwelt und eine nachhaltige Entwicklung.

Branchenüberblick

Die Entwicklung und Umsetzung einer klimaneutralen Energieversorgung, einer umweltverträglichen Mobilität, ressourcenschonender Industrieverfahren oder einer nachhaltigen Entsorgungswirtschaft verlangen nach hochqualifizierten Fachkräften. Die Schweizer Umweltmärkte wachsen denn auch schneller als die Gesamtwirtschaft.

Umweltspezialistinnen und -spezialisten arbeiten in interdisziplinären Teams in der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, der Recycling- und Abfallwirtschaft, der Energie- und der Mobilitätswirtschaft, der Bauindustrie, der Agrar- und Nahrungsmittelindustrie oder im Natur- und Landschaftsschutz. Sie sind tätig in Beratungs-, Planungs- und Ingenieurbüros, Ämtern und Verbänden, Forschungsanstalten sowie in Bildungsinstitutionen.

Tätigkeitsfelder

Die Tätigkeiten der Umweltfachleute zielen darauf, den natürlichen Lebensraum zu erhalten, Ressourcen zu schonen und Schäden zu beheben. Sie verteilen sich grob auf folgende Gebiete, die sich oft auch überschneiden:

Forschung und Entwicklung

Mittels Forschung und Entwicklung sollen Umweltprobleme frühzeitig erkannt und Grundlagen für Massnahmen geschaffen werden. In Hochschulen, Forschungsanstalten und privaten Institutionen werden umwelt- und ressourcenschonende Technologien entwickelt, optimiert und in die Praxis transferiert. Aber auch das Aufzeigen der Chancen und Risiken neuer Technologien gehört zum Aufgabenbereich der in diesem Bereich arbeitenden Expertinnen und Experten, welche meist ein technisches Studium oder ein um eine Promotion ergänztes naturwissenschaftliches Studium absolviert haben.

Gesetzgebung und Finanzierung

Fachleute für Umweltrecht erlassen und vollziehen rechtliche Vorgaben im Umweltbereich. Sie bereiten Gesetzestexte vor, prüfen Bewilligungsgesuche oder klären Haftungsfragen. Fachleute für Umweltökonomie untersuchen wirtschaftliche und umweltpolitische Zusammenhänge. Unter anderem entwickeln sie nachhaltige Anlageprodukte, handeln mit Verschmutzungsrechten (Emissionszertifikate) oder berechnen Umwelt- bzw. Lenkungsabgaben. Naturgemäss finden v.a. spezialisierte Juristinnen bzw. Wirtschaftswissenschaftler Zugang zu diesem Tätigkeitsbereich.

Planung und Technik

Fachleute für Umweltplanung und -technik entwickeln und nutzen Techniken, mit denen Umweltbelastungen vermieden oder Schäden behoben werden können. Zu ihren Aufgabengebieten zählen Natur- und Landschaftsschutz (Biodiversität), Gewässerschutz und Abwasserreinigung, Altlastenbeseitigung und Abfallwirtschaft, Luftreinhaltung, Lärmbekämpfung, Raum-, Siedlungs-, Landschafts- und Verkehrsplanung, Klimaforschung sowie Energieerzeugung und -nutzung.
Im Bereich Planung und Technik arbeiten Fachkräfte aus dem gesamten naturwissenschaftlich-technischen Spektrum, insbesondere aber Umweltwissenschaftler und Umweltingenieurinnen.

Beratung, Messung und Zertifizierung

Beratungsfachleute unterstützen Personen und Institutionen bei Fragen zur nachhaltigen Entwicklung und zum aktiven Umweltschutz. Sie beraten Hausbesitzer/innen bei der energetischen Gebäudesanierung, Firmen bei nachhaltigen Produktionsmethoden und Politiker/innen bei umweltrelevanten Sachvorlagen. Weiter erstellen sie Gutachten sowie Expertisen für Behörden und Unternehmen. Fachleute, welche sich auf Verfahren zur Messung des Umweltimpacts spezialisiert haben, führen Umweltverträglichkeitsprüfungen sowie Ökobilanzierungen durch. Expertinnen und Experten für Zertifizierung vergeben und kontrollieren Umweltzeichen (Ökolabels).
Neben einem – je nach Einsatzbereich – eher generalistischen oder spezialisierten naturwissenschaftlich-technischen Hintergrund sind hier kommunikative Kompetenzen besonders gefragt.

Bildung und Kommunikation

Bildungsfachleute vermitteln unterschiedlichen Zielgruppen ökologisches Denken und Handeln. Sie gestalten Unterrichtsmedien, halten Referate oder organisieren Umwelteinsätze. Kommunikationsfachleute entwerfen mitunter umweltpolitische Kampagnen, planen Marketingaktionen für nachhaltige Produkte oder informieren die Öffentlichkeit bei Umweltereignissen. Neben Personen mit einem naturwissenschaftlichen findet man in diesem Tätigkeitsfeld auch solche mit einem sozial- oder wirtschaftswissenschaftlichen Hochschulabschluss.

Einstieg

Der Einstieg in die Umweltbranche ist über verschiedenste Wege möglich. Eine sehr gute Grundlage verschafft ein Studium der Naturwissenschaften oder der technischen Wissenschaften – ergänzt durch Praxiserfahrung bereits während des Studiums. Wer frühzeitig Berufserfahrung im Zielbereich sammelt, die schriftliche Arbeiten (v.a. Masterarbeit) entsprechend ausrichtet und sein Netzwerk pflegt, vergrössert die Chancen auf einen erfolgreichen Einstieg in den Arbeitsmarkt. Dasselbe gilt für Personen, welche ihr fachliches Profil geschickt ergänzen, etwa durch Zusatzqualifikationen z.B. in Betriebswirtschaft oder Informatik.



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