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Berufsmöglichkeiten im Bereich Schutz und Sicherheit

Mit Schutz und Sicherheit beschäftigen sich Berufsleute sehr unterschiedlicher Vorbildung und Fachrichtung, in vielfältigen Funktionen, bei verschiedenen Arbeitgebern.

Berufsmöglichkeiten

Am Bekanntesten sind die Tätigkeitsbereiche Armee und Polizei. Daneben beschäftigen auch grössere Unternehmen und Verwaltungen Sicherheitfachleute, haben private und internationale Organisationen zum Beispiel mit Unfallverhütung, Arbeitssicherheit, Sicherheitspolitik usw. zu tun.

Ausbilden und Führen als Berufsoffizier

Berufsoffiziere (früher Instruktionsoffiziere genannt) bilden Militärpersonen aller Grade aus. Sie führen Einsatzverbände, sind militärische Sachverständige in der Zentrale, befassen sich mit komplexer Logistik und handhaben modernste Technik. Sie arbeiten nicht nur bei der Armee selbst, sondern auch in der Verwaltung, bei Botschaften und in anderen Funktionen im Ausland. Zwei Wege führen in diese Laufbahn: ein eigener Bachelor-Studiengang Berufsoffizier (Staatswissenschaften) und ein spezieller Lehrgang für Hochschulabsolventinnen beliebiger Richtung, beide werden an der ETH Zürich durchgeführt. Militärische Voraussetzung ist ein Offiziersgrad und eine gute militärische Qualifikation. Die Laufbahn zur Berufsoffizierin steht Leuten mit einem Hochschulabschluss ebenfalls offen, wird aber von diesen selten gewählt.

Für Recht und Ordnung sorgen bei der Polizei

Personen mit Hochschulstudium besetzen bei der Polizei im Normalfall Kaderpositionen, sind also in der Polizeihierarchie Offiziere und Fachleute für anspruchsvolle Spezialaufgaben. Als solche befehlen sie Einsätze zum Schutz von Menschen und Sachwerten. Sie führen Mitarbeitende, bilden diese aus und beschäftigen sich mit Konzept- und Planungsarbeiten. In diesen Funktionen sind Absolventinnen unterschiedlicher Fachrichtungen tätig, häufig aus der Rechtswissenschaft. Für spezielle Aufgaben kommen weitere Fachrichtungen hinzu: technische Wissenschaften und Naturwissenschaften für den wissenschaftlichen Dienst, Psychologie und andere Sozialwissenschaften für Schulungs- und Betreuungsaufgaben, Informatik für die entsprechende Beweisaufnahme. Ein Studium kriminalwissenschaftlicher Richtung (Diplom- oder Nachdiplomstudium) kann in bestimmten Fällen ein Vorteil sein, ist aber keinesfalls eine notwendige Voraussetzung.
Nicht unbedingt bei der Polizei, aber in ihrem Dienst bzw. in demjenigen von Untersuchungsbehörden arbeitet die Rechtsmedizin. Sie trägt einen wichtigen Teil zur Aufklärung von Verbrechen oder aussergewöhnlichen Todesfällen bei.

Von Arbeitssicherheit bis Zoll

Weitere Fachleute - mit oder ohne Hochschulabschluss - in unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen beschäftigen sich mit Schutz- und Sicherheitsfragen, so zum Beispiel:

  • Zoll: Das Grenzwachtkorps verhütet und bekämpft illegale Handlungen im Grenzraum.
  • Zivilluftfahrt: Das dafür zuständige Bundesamt überwacht die Sicherheit im Flugbetrieb.
  • Sicherheitspolitik: Damit haben Teile der eidgenössischen Verwaltung, Forschungsinstitute und private Organisationen zu tun.
  • Unfallverhütung: Sie ist eine Domäne bestimmter Behörden und von privaten Organisationen.
  • Sicherheit am Arbeitsplatz: Dafür sorgen Fachleute in Betrieben, bei der SUVA (Schweiz. Unfallversicherungsanstalt), bei Privatversicherungen, sei es als technische Sachverständige oder Spezialistinnen für Arbeitsmedizin.
  • Datenschutz: Dafür gibt es Beauftragte in Behörden und in der Privatwirtschaft.

Arbeit für Juristinnen, Ingenieure, Sozialwissenschaftlerinnen

Im Berufsfeld Schutz und Sicherheit sind speziell viele Juristen beschäftigt und zwar bei der Polizei, im Daten- und Persönlichkeitsschutz, in der Verwaltung. Für wissenschaftlich-technische Funktionen sind naturgemäss Fachleute aus Natur- und Ingenieurwissenschaften gefragt. So im Betriebsschutz, im wissenschaftlichen Dienst der Polizei, bei der Flugsicherheit, bei der Armee usw. Sozialwissenschaftlerinnen sind geeignet für bestimmte Fragen der Sicherheitspolitik oder der Unfallverhütung, Mediziner und Psychologinnen für Fragen der Arbeitshygiene und Ergonomie (Arbeitswissenschaft), Informatikerinnen für Datenschutz und Informatiksicherheit.



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