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Kriminalwissenschaftler/in

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Kategorien
Bildungstypen

Hochschulberuf

Berufsfelder

Wirtschaft, Verwaltung

Branchen

Rechtspflege - Polizei

Swissdoc

0.622.15.0

Aktualisiert 07.12.2015

Tätigkeiten

Kriminalwissenschaftler/-innen sind in den beiden Bereichen Kriminalistik/Forensik und Kriminologie tätig.
 

Kriminalisten/-innen untersuchen mit technischen und naturwissenschaftlichen Methoden, ob ein Verbrechen vorliegt. Sie nehmen den Tatbestand auf, tragen Fakten zusammen und untersuchen den Tatort. Sie sichern die Spuren und erstellen Dokumentenexpertisen durch Analyse des Schreibmaterials,Vergleich von Schriftzügen oder Texttypologien. Sie analysieren mit chemisch-biologischen Untersuchungsmethoden Materialien verschiedenster Art wie Textilfasern, Schmutzreste, Körperflüssigkeiten usw. und identifizieren Waffen (Ballistik).
 

Kriminologen/-innen befassen sich mit den psychologischen und sozialen Hintergründen von Verbrechen. Sie versuchen über die Ursachenklärung von Verbrechen, weitere Verbrechen zu verhindern. Ihre Aufgaben umfassen etwa die Erforschung von Verbrechenstypologien und Täterpersönlichkeiten, von begünstigenden oder hindernden Umfeldern, die Untersuchung von Massnahmen im Strafvollzug, z.B. Rückfälligkeit, von Wirtschaftskriminalität, Jugendstraffälligkeit und jeglicher Form von Gewalttaten.
 
Arbeitsorte von Kriminalisten/-innen sind wissenschaftliche oder kriminaltechnische Dienste von Polizeiämtern und Untersuchungsbehörden. Wege führen über ein forensisches Studium, aber auch Chemiker oder Chemikerinnen finden teilweise Anstellungen in den untersuchenden Diensten.
Kriminologinnen und Kriminologen arbeiten vor allem in Lehre und Forschung, bei Bundesbehörden und -ämtern.

Ausbildung

Erforderliche/r Ausbildungsweg/e

  • Master Universitäre Hochschule

Forensik/Kriminalistik kann in der Schweiz nur an der Universität Lausanne studiert werden. Im Ausland ist sie sehr oft Teil eines Chemiestudiums.
Kriminologie ist in kleineren Anteilen integriert in ein rechtswissenschaftliches Studium oder kann teilwiese im Nebenfachbereich mitstudiert werden (z.B. Strafrecht und Kriminologie an der Universität Bern), integral ist das Fach nur auf Weiterbildungsstufe studierbar (MAS).

Voraussetzungen

Anforderungen

Benötigt werden breite Interessen und Fähigkeiten, setzt sich das Studium der Forensik/Kriminalistik doch aus verschiedensten Disziplinen zusammen. Persönliche Eigenschaften wie Sorgfalt, Detailgenauigkeit und Akribie, aber auch Belastbarkeit spielen vor allem in der Forensik eine Rolle. Man muss sich auch bewusst sein, dass es nicht nur spektakuläre Fälle zu untersuchen gibt, sondern auch Alltäglicheres wie Vaterschaftstests. Die Untersuchung von Verbrechen erfordert vernetztes Denken und eine ausgeprägte Fähigkeit zur Zusammenarbeit, was auch gute Kommunikationsfähigkeiten bedingt.