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Kommunikations- und Medienwissenschaft: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Masterarbeit zu Social Media im Spitzensport

D. B., Kommunikationswissenschaft und Medienforschung im 4. Semester Master an der Universität Freiburg UNIFR.

Ich hatte schon lange grosses Interesse am Journalismus. Ein Studium in diesem Bereich lag deshalb nahe. Ein Praktikum bei einer Tageszeitung im Zwischenjahr bestätigte mich in meiner Studienwahl. Da ich an eine Universität wollte, kamen für mich nur Zürich und Freiburg in Frage. Freiburg war mir einfach sympathischer und der Besuchstag hat mich vom Studium überzeugt.

Im Masterstudium sind die Stundenpläne ziemlich löchrig, was jedoch täuschen mag. Denn trotz der wenigen Präsenzstunden muss viel Zeit ins Studium investiert werden. So habe ich an den meisten Tagen nur zwei oder vier Stunden Vorlesung oder Seminare. Die restliche Zeit verbringe ich in der Bibliothek oder zu Hause, wo ich vor allem Seminararbeiten schreibe, aber auch für Gruppenprojekte arbeite, Vorträge vorbereite oder Vorlesungen zusammenfasse. Es gibt Semester, in denen ich an den Tagen, an denen ich nicht arbeite, mindestens acht Stunden für die Uni aufwenden muss und zusätzlich an den Wochenenden mit Projekten, Arbeiten und Vor- und Nachbereitungen beschäftigt bin. Aber es gibt auch Semester, in denen ich relativ viel Freizeit habe. Schlussendlich ist es jedem selbst überlassen, wie viele Kurse pro Semester er oder sie besuchen möchte und wie viel man ins Studium investiert.

Vom Praktikum zum Nebenjob

Neben dem Studium Geld zu verdienen ist auf jeden Fall möglich. Ich habe vor meinem Master ein Praktikum in einer Kommunikationsagentur absolviert, wo ich Teilzeit weiterarbeiten konnte. So habe ich im ersten Jahr des Masterstudiums 40% gearbeitet und im zweiten Jahr eine zusätzliche Teilzeitstelle zu 15% angenommen. Ich brauchte zwar vier statt üblicherweise drei Semester für den Master, dafür hatte ich einen relativ guten Nebenverdienst.

Da ich mich vor Studienbeginn ausführlich über das Studium informiert hatte, war vieles im Studium wie erwartet. Was mich im Master im Vergleich zum Bachelorstudium etwas überrascht hat, ist der grosse Anteil an schriftlichen Arbeiten, die man schreiben muss. Dafür gibt es viel weniger schriftliche Prüfungen. Ausserdem war ich erstaunt, wie wenig Masterstudierende dieses Studium absolvieren und wie familiär die Atmosphäre ist.

Die Inhalte der Vorlesungen und Seminare sind grösstenteils sehr spannend. Durch die familiäre Atmosphäre hat man einen engen Kontakt untereinander, aber auch zu den Professorinnen und Professoren. Was mir auch sehr gefällt, ist die grosse Flexibilität in den Stundenplänen. Obwohl es Pflichtveranstaltungen gibt, kann man sich einen grossen Teil der Kurse selbst auswählen und sich selbst zurechtlegen, in welchem Semester man wie viele Credits erlangen möchte. Ausserdem begrüsse ich die alternativen Leistungsnachweise im Masterstudium. Nebst schriftlichen Arbeiten sind dies beispielsweise Essays oder Gruppenprojekte.

Die Theorie überwiegt

Im Masterstudium sind Englischkenntnisse sehr wichtig, da viele Kurse in Englisch gehalten werden. Natürlich sind auch einwandfreie Deutsch- oder Französischkenntnisse (je nach Studiensprache) zentral. Freiburg ist sehr multilingual, es finden Kurse in all diesen drei Sprachen statt und man kann sich alle anrechnen lassen, egal welche Studiensprache man hat. Das ist toll, denn spätestens beim Berufseinstieg zahlen sich die Sprachkenntnisse aus.

Das Studium ist theoretisch ausgerichtet. Insbesondere die Grundlagenkurse beinhalten kaum praktische Arbeit. Die Wahlkurse unterscheiden sich – von purer Theorie bis sehr praktisch je nach Dozentin, Dozent und Thema.

Ich bin im letzten Semester meines Masters und gebe bald die Masterarbeit ab. Der Titel ist "Testimonial, Influencer, Gesponserter: Schweizer Spitzensportlerinnen und Spitzensportler auf Social Media – Eine Untersuchung der Einflussfaktoren auf die Glaubwürdigkeit von Kooperationsbeiträgen auf Instagram". Dank meinen Berufserfahrungen vor und während des Studiums habe ich schon eine Stelle für danach: Ich werde bei einer Fachhochschule in der Kommunikationsabteilung arbeiten, worauf ich mich sehr freue.



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