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Humanmedizin

Bachelor UH

Universität Bern > Medizinische Fakultät

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Kategorien
Ausbildungsort

Bern (BE)

Unterrichtssprache

Deutsch

Ausbildungstyp

Universitäre Hochschulen UH

Zeitliche Beanspruchung

Vollzeit

Ausbildungsthemen

Gesundheit, Pflege, Medizin

Studiengebiete

Humanmedizin

Swissdoc

6.724.1.0

Aktualisiert 16.04.2015

Beschreibung

Beschreibung der Fachrichtung

Gegenstand der Humanmedizin ist der gesunde und kranke Funktionszustand des menschlichen Organismus. Als praxisorientierte Erfahrungswissenschaft richtet die Medizin ihren Fokus auf die Ursachen und Erscheinungsformen von Krankheiten und widmet sich der Vorbeugung (Prävention) und Heilung (Kuration) von Erkrankungen oder Komplikationen sowie der Linderung (Palliation) von Beschwerden in unheilbaren Situationen. Auch die Rehabilitation (Wiederherstellung) der körperlichen und geistigen Fähigkeiten der Patienten ist Aufgabe der Medizin.
Die medizinische Wissenschaft umfasst eine Vielzahl von Teil- und Spezialgebieten mit je eigenen diagnostischen, technischen und therapeutischen Besonderheiten. Teilgebiete sind die naturwissenschaftliche Medizin mit Humanbiologie, Anatomie, Biochemie, Physiologie und die theoretische Medizin mit medizinischer Psychologie und Soziologie, Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Gerichtsmedizin, Anthropologie, Humangenetik, Pathologie, Hygiene, Tropenmedizin, Immunologie, Serologie, Virologie, Pharmakologie, medizinischer Dokumentation und Statistik. Die klinische Medizin befasst sich mit der Krankenbehandlung selbst. Zu ihr gehören die Fächer der Inneren Medizin, der Chirurgie, Orthopädie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe und der Kinderheilkunde. Jüngere Spezialisierungen sind die Neurologie, Psychiatrie, Psychosomatik, Augenheilkunde, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Dermatologie, Anästhesiologie, Urologie, Radiologie, Nuklearmedizin, Neurochirurgie u.a. Fachgebiete mit integrativem Anspruch sind zum Beispiel die Geriatrie und die Palliativmedizin.
Die Fortschritte in den Naturwissenschaften (v.a. der Biochemie, der Zytologie und der Elektronik) haben dazu beigetragen, dass sich die Medizin in wenigen Jahrzehnten vollständig gewandelt hat. Der zunehmende Einbezug von alternativen Verfahren, das Aufkommen neuer Krankheiten, der steigende Bedarf im Bereich Altersmedizin, die Notwendigkeit, die Kosten im Gesundheitswesen einzudämmen - all diese Entwicklungen werden auch in Zukunft für die Medizin von Bedeutung sein und dafür sorgen, dass sich die Aufgaben von Ärztinnen und Ärzten ständig verändern.

Beschreibung des Angebots

Schwerpunkt der Lehre und Forschung

Das Medizinstudium ist eine eidgenössisch geregelte strukturierte universitäre Ausbildung von sechs Jahren (drei Jahre Bachelorstudium und drei Jahre Masterstudium).  Die anschliessende Eidgenössische Prüfung Humanmedizin ist Voraussetzung für die vom SIWF (Schweizerisches Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung, Organ der FMH) geregelte obligatorische Weiterbildung an Spitälern und in Arztpraxen, die mit einem Facharztexamen abgeschlossen wird. Erst jetzt können die Ärztinnen und Ärzte selbständig und in eigener Verantwortung kranke Menschen betreuen. Es folgt die berufsbegleitende Fortbildung, die heute von den medizinischen Fachgesellschaften vorgeschrieben und überprüft wird.
Die Studieninhalte basieren auf einem gesamtschweizerischen medizinischen Lernzielkatalog und werden laufend den Fortschritten der Wissenschaft und den wechselnden Gegebenheiten des Gesundheitssystems angepasst.
 
Das Bachelorstudium in Humanmedizin vermittelt vor allem naturwissenschaftliche Grundlagenkenntnisse und Kenntnisse über Bau und Funktion des gesunden und kranken menschlichen Körpers beziehungsweise seiner Organe.
Das Curriculum ist in interdisziplinäre thematische Module gegliedert und nach dem didaktischen Prinzip des Problem-basierten Lernens (PBL) aufgebaut. Die strukturierten Lehrveranstaltungen umfassen Vorlesungen, Tutorien, Fachpraktika, Wahlpraktika und Projektarbeiten sowie das Training klinischer Fertigkeiten.
Bereits vom ersten Studienjahr an finden obligatorische Praktika beim Hausarzt statt. Das Hausarzt-Lehrsystem, das an der medizinischen Fakultät Bern implementiert wurde, erstreckt sich über die ersten vier Studienjahre. Praktika beim Hausarzt sollen das Interesse an der Grundversorgung wecken und die Motivation für Studium und Beruf sowie die professionelle Haltung fördern.
Im dritten Studienjahr werden insbesondere pathologische humanmedizinische Aspekte und praktische klinische Fertigkeiten wie Anamnese (bisherige Krankengeschichte und aktuelle Probleme der Patienten) und Status (körperliche Untersuchung) vermittelt.

Organisation des Studiums

Der Bachelor ist der erste Studienabschluss vor dem Master. Das Bachelor-Studium umfasst insgesamt 180 Kreditpunkte (ECTS). Humanmedizin ist ein Monofach.

Aufbau der Ausbildung

Studienaufbau

Ein Kreditpunkt ECTS entspricht ungefähr 30 Arbeitsstunden.
 
Bachelor Humanmedizin, Monofach (180 ECTS)

 1.  S t u d i e n j a h r
 Das erste Studienjahr umfasst zehn interdisziplinär gestaltete
 Themenblöcke mit einem inhaltlichen Schwerpunkt. Übergeordnete
 Ziele sind das „ Abholen“ und die Wissensstand-Nivellierung der
 Studienbeginner/innen, die Einführung in den PBL-Unterricht, die
 Begegnung mit ersten medizinnahen Inhalten (Praktika beim Hausarzt)
 sowie die Einführung in die Forschung.
  • Grundprinzipien lebender Systeme / Zellen und Organismen
  • Signalentstehung und Weitergabe
  • Stoffliche Informationsübertragung von DNA zu Proteinen
  • Psychosoziale Medizin und Kommunikation
  • Mensch in Beziehung zu seiner Umwelt
  • Medical Humanities
  • Zelluläre Prozesse und Biomechanik der Muskelfunktion
  • Bio-Statistik
  • Entwicklung, Genetik und Embryologie
  • Anatomie / Histologie
 Leistungseinheiten  ECTS-Punkte
 Tutorien 20
 Fachpraktika 16
 Wahlveranstaltung 4
 Einzelprüfung 20
 2.  S t u d i e n j a h r
 Im zweiten Studienjahr werden in erster Linie Bau und Funktionen
 des gesunden menschlichen Körpers und seiner Organe erlernt.
 Die Organsysteme werden in sechs Themenblöcken behandelt:
  • Herz-Kreislauf, Gastransport, Atmung
  • Ernährung, Verdauung und Metabolismus
  • Niere, Wasser und Elektrolythaushalt, Säure- Basen-Haushalt
  • Blut und Abwehr
  • Endokrinologie, Reproduktionsorgane, Sexualität
  • Zentralnervensystem, Sinnesorgane, Verhalten
 Leistungseinheiten  ECTS-Punkte
 Tutorien 20
 Fachpraktika 16
 Wahlveranstaltung 4
 Schriftliche Einzelprüfung 10
 Mündliche Einzelprüfung 10
 3.  S t u d i e n j a h r
 Im dritten Studienjahr stehen die Pathophysiologie und die
 Pathologie des menschlichen Körpers im Vordergrund. Im
 Clinical Skills Training (CST) und in den Fachpraktika (makro- und
  mikropathologische Untersuchungen, Interpretation von
 Röntgenbildern, Blut- und Urinuntersuchungen) werden klinische
 Fertigkeiten eingeübt.
  • Läsionen und Reaktionen in Zelle, Gewebe und Organismus / Public Health
  • Störungen des Atemapparates
  • Herz, Kreislauf und Blut
  • Störungen der Homöostase durch die Niere
  • Störungen von Stoffaustausch und Metabolismus
  • Altern
  • Störungen des Hormonstoffwechsels
  • Pathophysiologie des Nervensystems
  • Störungen der Auseinandersetzung zwischen körpereigen und körperfremd
 Leistungseinheiten  ECTS-Punkte
 Tutorien 16
 Fachpraktika 6
 Clinical Skills Training (CST) 14
 Wahlveranstaltung 4
 Schriftliche Einzelprüfung 10
 Mündlich-praktische Einzelprüfung 10
 Total 180

 
Während jedes Studienjahres muss eine Wahlveranstaltung besucht werden. Als Wahlveranstaltungen gelten Lehrveranstaltungen an der Universität Bern. Der Besuch von ausserfakultären Wahlveranstaltungen muss von der Studienleitung bewilligt werden.

Fächerkombination

Keine (Monofach)

Praktika

Studierende der Humanmedizin müssen vor dem Übertritt in das zweite Studienjahr nebst einem Erste-Hilfe-Kurs ein vierwöchigesPraktikum in Krankenpflegeabsolviert haben. Dieses ist ohne Unterbruch, idealerweise schon vor Studienbeginn (oder nach der Immatrikulation während der Ferien) und bis spätestens zur Anmeldung für die Prüfungen im 2. Studienjahr zu leisten. Die medizinische Fakultät führt eine Liste der anerkannten Praktikumsspitäler.

Voraussetzungen

Zulassung

Direkte Zulassung

  • Schweizerische oder schweizerisch anerkannte gymnasiale Maturität
  • Eidgenössische Berufsmaturität mit bestandener Ergänzungsprüfung (“Passerelle”)
  • Bachelor einer schweizerischen universitären Hochschule, Fachhochschule oder pädagogischen Hochschule
  • Master, Lizentiat oder gleichwertiger Abschluss einer schweizerischen universitären Hochschule

Weitere Informationen unter www.zib.unibe.ch.
 
Studierende, die an einer Universität vom Studium der Humanmedizin, der Zahnmedizin oder der Chiropraktik ausgeschlossen worden sind, können nicht zum Bachelorstudiengang zugelassen werden.

Zulassung mit anderen Abschlüssen

Inhaberinnen und Inhaber weiterer Ausweise (schweizerische oder ausländische) können sich mit ihren Fragen bezüglich Zulassung direkt an die Kanzlei der Universität wenden.
Weitere Informationen unter www.zib.unibe.ch.

Latein / Griechisch

Es besteht kein Lateinobligatorium.

Numerus clausus

Die Zahl der Studienplätze in den medizinischen Studienrichtungen ist beschränkt. Die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) legt jährlich die Aufnahmekapazitäten für das neue Studienjahr fest. Führt die Zahl der Anmeldungen zu Kapazitätsengpässen, wird die Zulassung an bestimmten Universitäten auf der Grundlage eines Eignungstests beschränkt.
Informationen zum Zulassungsverfahren in der Medizin finden sich unter https://www.swissuniversities.ch/de/services/anmeldung-zum-medizinstudium/.
Informationsstelle für Fragen zum Eignungstest für das Medizinstudium (EMS) ist das Zentrum für Testentwicklung und Diagnostik (ZTD) an der Universität Freiburg: www.unifr.ch/ztd/ems/.

Anmeldung

Voranmeldung

Wer im Herbst an der Universität Bern ein Studium in Human-, Zahn- oder Veterinärmedizin aufnehmen will, muss sich bei swissuniversities (https://med.swissuniversities.ch) bis zum 15. Februar elektronisch anmelden. Innert derselben Frist muss das Formular, das nach Abschluss der Online-Anmeldung per E-Mail zugestellt wird, per Post an swissuniversities geschickt werden.
Kontakt für weitere Fragen im Zusammenhang mit der Anmeldung zum Medizinstudium: med@swissuniversities.ch / 031 335 07 70 (vormittags)

Immatrikulation

Die Universität Bern informiert alle Bewerberinnen und Bewerber, welche sich für Bern angemeldet haben (oder nach Bern umgeleitet werden) über das Ergebnis der Zuteilung und lädt sie rechtzeitig zur Einreichung der Immatrikulationsbelege ein. Weitere Informationen unter: http://www.zib.unibe.ch.

Kosten

Universität Bern > Medizinische Fakultät

Anmeldegebühren

Für die Anmeldung zum Studium ist eine Gebühr von Fr. 100.- zu entrichten.

Semestergebühren

Die Studien- und Semestergebühren betragen CHF 784.- pro Semester.

Abschluss

  • Bachelor Universitäre Hochschule UH

Bachelor of Medicine, Universität Bern

Perspektiven

Weiterführende Masterstudien

Master of Medicine, Universität Bern

Praktische Hinweise

Ort / Adresse

  • Bern (BE)

Zeitlicher Ablauf

Beginn

Herbstsemester

Dauer

Die Regelstudienzeit beträgt drei Jahre. Bei Vorliegen wichtiger Gründe kann die Studienzeit verlängert werden.

Zeitliche Beanspruchung

  • Vollzeit

Unterrichtssprache

  • Deutsch

Bemerkungen

Bundesgesetz über die universitären Medizinalberufe (Medizinalberufegesetz, MedBG) vom 23. Juni 2006, Stand am 1. Januar 2015 (SR 811.11): Download unter:www.admin.ch/

Verordnung über Diplome, Ausbildung, Weiterbildung und Berufsausübung in den universitären Medizinalberufen vom 27. Juni 2007, Stand am 1. Januar 2015 (SR 811.112.0): Download unter:www.admin.ch/
 
Schweizerischer Lernzielkatalog: http://sclo.smifk.ch/?ts=1428588254

Studienfachinformation, Reglemente

Studienplan sowie wichtige Fachinformationen an der Medizinischen Fakultät: www.medizin.unibe.ch
Informationen zum Studium: www.studmed.unibe.ch

Universität Bern > Medizinische Fakultät

Reglemente der Fakultät

www.medizin.unibe.ch > Dienstleistungen > Fakultäre Rechtssammlung

Links

Auskünfte / Kontakt

Für die Betreuung und Beratung der Studierenden  ist das Studiendekanat (Medizinisches Dekanat) zuständig.
Kontakt: studium@meddek.unibe.ch / 031 632 35 78

Universität Bern

Zulassung, Immatrikulation und Beratung
Tel.: +41 31 631 39 11

Universität Bern > Medizinische Fakultät

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3001 Bern
031 335 07 40
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