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Energie- und Umwelttechnikingenieur/in FH (BSc)

Energie- und Umwelttechnikingenieure und -ingenieurinnen FH (Bachelor of Science) sind Profis für erneuerbare Energien und nachhaltige Anlagen, etwa zur Abwasserreinigung oder zur Energiespeicherung. Sie planen ökologisch und ökonomisch optimierte Anlagen und Prozesse und setzen diese um.

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Kategorien
Bildungstypen

Hochschulberuf

Berufsfelder

Natur - Elektrotechnik - Metall, Maschinen

Branchen

Energieversorgung und Elektroinstallation - Spenglerei, Sanitär, Heizung, Lüftung, Klima - Energieversorgung - Elektroinstallation

Swissdoc

0.170.15.0

Aktualisiert 02.09.2015

Tätigkeiten

Durch den Klimawandel sowie die Verknappung und Abhängigkeit von fossilen Energiequellen stehen wir vor grossen Herausforderungen. Energie- und Umwelttechnikingenieure FH sind Experten in der Weiterentwicklung und Nutzung erneuerbarer Energien. Sie entwickeln Anlagen und Prozesse, die eine möglichst effiziente Energie- und Ressourcennutzung erlauben. Je nach Spezialisierung unterscheiden sich ihre Einsatzbereiche.

Energie- und Umwelttechnikingenieurinnen FH mit Spezialwissen zu Energiesystemen kennen sich aus mit Windkraft, Solaranlagen, Bioenergie und Wasserkraft. Sie analysieren das Potenzial dieser CO2-armen Technologien und planen standorttaugliche Anlagen. Sie konzipieren Photovoltaikanlagen an Hausdächern und Fassaden oder Windkraftanlagen im Gebirge oder an der Küste. Zudem organisieren sie die Installation und den Betrieb der Systeme.

Als Fachpersonen für effiziente Gebäudeenergiesysteme befassen sich Energie- und Umwelttechnikingenieure FH mit dem nachhaltigen Bauen. Sie planen mit einem minimalen Energieverbrauch gemäss Minergie-Standards einen maximalen Komfort in Gebäuden. Im Extremfall konstruieren sie Gebäude, die den benötigten Energiebedarf mehrheitlich selbst produzieren. Sie planen und realisieren geothermische Anlagen zum Heizen oder zur Stromerzeugung. Mit Wärmepumpen nutzen sie Erdwärme, Grundwasser und Umgebungsluft.

Auf den Bereich der Umwelttechnik spezialisierte Fachkräfte planen Kehrrichtverbrennungs-, Abwasserreinigungs- oder Abluftreinigungsanlagen. Sie berechnen die Ausbreitung von Schadstoffen und modellieren Verbrennungsvorgänge. Die fertigen Anlagen setzten sie in Betrieb und überwachen die Prozesse. Ausserdem wenden sie Verfahren des "Urban Mining" an. Damit werden aus gebrauchten Geräten wertvolle Rohstoffe, zum Beispiel Gold oder Kupfer, rezykliert.

Energie- und Umwelttechnikingenieure FH arbeiten entsprechend ihrer Spezialisierung in der Industrie, im Dienstleistungssektor, in der Energie- oder Beratungsbranche, im Verkauf, in der Entwicklung, Lehre, Forschung oder in der öffentlichen Verwaltung.

Ausbildung

Grundlage

Hochschulförderungs- u. Hochschulkoordinationsgesetz vom 30.9.2011, in Kraft seit 1.1.2015

Bildungsangebote

  • FHNW Hochschule für Technik, Brugg-Windisch
  • FHO Hochschule für Technik, Rapperswil
  • ZHAW School of Engineering, Winterthur

Dauer

3 Jahre Vollzeit, berufsbegleitend entsprechend länger 

Inhalte

Chemie, Physik, Konstruktion, Mechanik, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Clean Technologies, Betriebswirtschaft, Projektmanagement und Englisch.

Die Inhalte variieren je nach Fachhochschule. Projektarbeiten festigen das Praxiswissen.

Vertiefungen FHNW: Energie in Gebäuden / Energiesysteme / Umwelt und Management

Vertiefungen HSR: Erneuerbare Energien / Umwelttechnik

Schwerpunkte ZHAW: Thermische Erneuerbare Energiesysteme / Elektrische Erneuerbare Energiesysteme / Nachhaltige Entwicklung, Umwelt

Abschluss

Eidg. anerkanntes Diplom "Bachelor of Science [FH] in Energie- und Umwelttechnik"

Voraussetzungen

Vorbildung

Prüfungsfreie Aufnahme:

  • abgeschlossene berufliche Grundbildung in einem der Studienrichtung verwandten Berufsfeld und Berufsmaturität oder
  • abgeschlossene Grundbildung in einem anderen Bereich und Berufsmaturität sowie 1-jähriges Berufspraktikum im Bereich der Energie und Umwelttechnik oder
  • eidg. anerkannte Maturität oder Fachmatura und 1-jähriges Berufspraktikum im Bereich der Energie und Umwelttechnik

Über Details sowie Aufnahmebedingungen für sonstige Interessierte informieren die Fachhochschulen.

Weiterbildung

Fachhochschule (Master)

  • Master of Science (FH) in Engineering (MSE) mit verschiedenen Vertiefungen, gemeinsam konzipierter Studiengang der Schweizer Fachhochschulen
  • Master of Science (FH) in Life Science mit verschiedenen Vertiefungen, gesamtschweiz. koordinierter Studiengang

Nachdiplomstufe

Angebote von Fachhochschulen, der ETH sowie des Weiterbildungsinstituts WERZ in verwandten Bereichen, z. B. Master of Advanced Studies (MAS) in nachhaltigem Bauen, MAS Energiesysteme, MAS Business Engineering, MAS Umwelttechnik und Umweltmanagement, MAS Integriertes Risikomanagement, Certificate of Advanced Studies (CAS) in effizienter Energienutzung etc.

Kurse

Angebote von Fachhochschulen, Universitäten, der ETH sowie von Fachverbänden und Instituten

Berufsverhältnisse

Energie- und Umwelttechnikingenieure und -ingenieurinnen FH arbeiten in Energie-, Industrie-, Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen sowie bei Behörden und Ämtern. Als Fach- und Führungspersonen übernehmen sie oft leitende Funktionen. Mit entsprechender Berufserfahrung können sie auch selbstständig erwerbend sein. Die Berufsleute bewegen sich in einem zukunftsträchtigen Arbeitsfeld. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften steigt, z.B. im Bereich Cleantech.

Weitere Informationen

Adressen

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Hochschule für Technik
Steinackerstr. 5
5210 Windisch
Tel.: 056 462 44 11
URL: http://www.fhnw.ch/technik/eut
E-Mail:

HSR Hochschule für Technik Rapperswil
Oberseestr. 10
Postfach 1475
8640 Rapperswil SG
Tel.: 055 222 41 11
Fax: 055 222 44 00
URL: http://www.hsr.ch
E-Mail:

ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
School of Engineering
Technikumstr. 9
Postfach
8401 Winterthur
Tel.: 058 934 73 33
URL: http://www.zhaw.ch/engineering
E-Mail: