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Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/in EBA

Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/innen bauen und unterhalten Unterlagsböden und Bodenbeläge in Industriebauten, Sporthallen und öffentlichen Bauten.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Bau

Branchen

Planung, Hoch- und Tiefbau

Swissdoc

0.450.58.0

Aktualisiert 25.07.2018

Bilder (8)

Baustelle vorbereiten
Baustelle vorbereiten

Baustelle vorbereiten

Vor Arbeitsbeginn gilt es, das Material zur Baustelle zu bringen.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Baustelle vorbereiten
Rohboden abschleifen und reinigen

Rohboden abschleifen und reinigen

Bevor auf einen Rohboden ein Unterlags- oder ein Industrieboden kommt, muss die Fläche ausgeebnet und sauber sein.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Rohboden abschleifen und reinigen
Verlegen von Trennlagen

Verlegen von Trennlagen

Je nach Umgebung und Nutzung des Bodens müssen die Berufsleute auch Unterbauten erstellen, also zum Beispiel Bodenheizungen oder Dämmaterial verlegen.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Verlegen von Trennlagen
Boden glätten

Boden glätten

Mit Hilfe von Taloschen, Farbrollen und Reibscheiben werden die neuen Bodenflächen präzise geglättet.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Boden glätten
Belagsmaterial mischen

Belagsmaterial mischen

Für die Industrie- und Unterlagsböden mischen die Berufsleute unterschiedliche Materalien, neben Zement zum Beispiel auch
Kunstharze und Quarzsand.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Belagsmaterial mischen
Boden einbauen

Boden einbauen

Beim Einbauen der fugenlosen Industrie- und Unterlagsböden werden flüssige Bodenbeläge mit Hilfe von so genannten Schwabbelstangen flach auf dem Boden verteilt.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Boden einbauen
Neben- und Feinarbeiten

Neben- und Feinarbeiten

Besonderes Geschick erfordern die Feinarbeiten für Fugen, Abschlussprofile, Schwellen, Sockel und Randübergänge.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Neben- und Feinarbeiten
Baustelle absperren

Baustelle absperren

Die neuen Böden werden am Schluss u.a. mit Lasermessgeräten geprüft und abgesperrt. Je nach Belag darf die Fläche für 2 bis 7 Tage nicht betreten werden.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Baustelle absperren

Tätigkeiten

Böden in Fabriken, Werkstätten, Sporthallen oder Parkhäusern müssen grosse Belastungen aushalten. Industrie- und Unterlags­bodenbaupraktiker/innen wirken mit beim Einbau von diesen fugenlosen Böden aus Beton, Kunstharz, Gummi oder Steinholz.

In Teamarbeit bereiten sie den Untergrund mit Hilfe von Fräsen und Schleifmaschinen vor. Auf dieser Unterlage verlegen sie das Dämmmaterial. Darauf verteilen sie die zähflüssige Material­mischung und bringen diese mit Abziehlatten oder Maschinen auf die gewünschte Höhe.

Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/innen giessen auch Unterlagsböden, in denen oft Bodenheizungen verlegt sind und auf die später Parkett, Keramikplatten, Kunststoff oder Teppich verlegt werden.

Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/innen setzen verschiedene Maschinen ein. Viele Arbeiten erledigen sie aber von Hand und in gebückter oder kniender Haltung, was eine gute körperliche Verfassung erfordert.

Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/innen arbeiten immer im Team. Sie kennen die Gefahren auf der Baustelle und schützen sich und ihre Mitarbeitenden, indem sie die Sicherheitsvorschriften beachten, Massnahmen zur Unfallverhütung treffen und die persönliche Schutzausrüstung tragen.

Damit die Umwelt nicht gefährdet wird, halten sie die Umweltschutzbestimmungen ein. Verbrauchte Baumaterialien und andere Abfälle entsorgen sie gemäss den betrieblichen Vorschriften.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 1.11.2013 (Stand am 1.1.2018)

Dauer

2 Jahre

Bildung in beruflicher Praxis

In einem Unternehmen des ­Industrie- und Unterlagsboden­baus

Schulische Bildung

Blockkurse an der Berufsfachschule Verkehrswegbauer in Sursee: insgesamt 18 Wochen, davon 2 Wochen Schwerpunktausbildung "Industrie- und Unterlags­bodenbau"

Berufsbezogene Fächer

  • Organisieren der Arbeiten und Gewährleisten von Arbeits­sicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz
  • Ausführen allgemeiner Arbeiten im Verkehrswegbau
  • Ausführen von Arbeiten an schwimmenden Estrichen und Industrieböden

Überbetriebliche Kurse

Praktisches Erlernen und Üben beruflicher Grundlagen

Abschluss

Eidg. Berufsattest "Industrie- und Unterlagsbodenbau­praktiker/in EBA"

Voraussetzungen

Vorbildung

  • obligatorische Schule mit Grund­anforderungen abgeschlossen

Anforderungen

  • handwerkliches Geschick
  • praktisches Verständnis
  • Zuverlässigkeit und Ausdauer
  • Teamfähigkeit
  • Körperkraft
  • robuste Gesundheit

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fach- und Berufsfachschulen, des Campus Sursee, des Fachverbands Pavidensa sowie betriebsinterne Kurse

Industrie- und Unterlagsbodenbauer/in EFZ

Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/innen EBA können eine verkürzte Grundbildung als Industrie- und Unterlagsbodenbauer/in EFZ machen (Einstieg ins 2. Grundbildungsjahr).

Danach sind die gleichen Weiterbildungen möglich wie für Industrie- und Unterlagsbodenbauer/innen EFZ.

Berufsverhältnisse

Industrie- und Unterlagsbodenbaupraktiker/innen arbeiten in Unternehmen, die im Bodenbau tätig sind. Ihre Arbeit beginnt frühmorgens, der Arbeitsort wechselt häufig.

Weitere Informationen

Adressen

Berufsfachschule Verkehrswegbauer
Postfach
6210 Sursee
Tel.: +41 41 922 26 26
URL: http://www.verkehrswegbauer.ch
URL: http://www.bauberufe.ch
E-Mail:

PAVIDENSA Abdichtungen Estriche Schweiz
Seilerstr. 22
Postfach 5853
3001 Bern
Tel.: +41 31 310 20 34
URL: http://www.pavidensa.ch
E-Mail:

Links

http://www.verkehrswegbauer.ch

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