Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.
Suche

Industrie- und Unterlagsbodenbauer/in EFZ

Industrie- und Unterlagsbodenbauer/innen EFZ bauen und unterhalten Unterlagsböden und fugenlose Bodenbeläge für Hallen, Fabriken, Werkstätten oder öffentliche Bauten.

Zu myBerufswahl hinzugefügt

Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Bau

Branchen

Planung, Hoch- und Tiefbau

Swissdoc

0.450.17.0

Aktualisiert 19.04.2017

Bilder (8)

Baustelle vorbereiten
Baustelle vorbereiten

Baustelle vorbereiten

Vor Arbeitsbeginn gilt es, das Material zur Baustelle zu bringen.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Baustelle vorbereiten
Rohboden abschleifen und reinigen

Rohboden abschleifen und reinigen

Bevor auf einen Rohboden ein Unterlags- oder ein Industrieboden kommt, muss die Fläche ausgeebnet und sauber sein.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Rohboden abschleifen und reinigen
Verlegen von Trennlagen

Verlegen von Trennlagen

Je nach Umgebung und Nutzung des Bodens müssen die Berufsleute auch Unterbauten erstellen, also zum Beispiel Bodenheizungen oder Dämmaterial verlegen.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Verlegen von Trennlagen
Boden glätten

Boden glätten

Mit Hilfe von Taloschen, Farbrollen und Reibscheiben werden die neuen Bodenflächen präzise geglättet.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Boden glätten
Belagsmaterial mischen

Belagsmaterial mischen

Für die Industrie- und Unterlagsböden mischen die Berufsleute unterschiedliche Materalien, neben Zement zum Beispiel auch
Kunstharze und Quarzsand.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Belagsmaterial mischen
Boden einbauen

Boden einbauen

Beim Einbauen der fugenlosen Industrie- und Unterlagsböden werden flüssige Bodenbeläge mit Hilfe von so genannten Schwabbelstangen flach auf dem Boden verteilt.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Boden einbauen
Neben- und Feinarbeiten

Neben- und Feinarbeiten

Besonderes Geschick erfordern die Feinarbeiten für Fugen, Abschlussprofile, Schwellen, Sockel und Randübergänge.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Neben- und Feinarbeiten
Baustelle absperren

Baustelle absperren

Die neuen Böden werden am Schluss u.a. mit Lasermessgeräten geprüft und abgesperrt. Je nach Belag darf die Fläche für 2 bis 7 Tage nicht betreten werden.

Copyright SDBB | CSFO, Iris Krebs

Baustelle absperren

Tätigkeiten

Böden in Fabriken, Werkstätten, Lager- und Parkhäusern, Sporthallen oder öffentlichen Bauten müssen besonderen Belastungen standhalten. Verlegt werden diese fugenlosen Bodenbeläge von Industrie- und Unterlagsbodenbauer/innen. Sie sind auch für Reparaturen und Sanierungen in Altbauten zuständig.

Für die Herstellung von Bodenbelägen verwenden Industrie- und Unterlagsbodenbauer/innen Materialien wie Hartbeton, Kunstharz, Gummigranulat oder Steinholz. Sie berechnen die benötigten Mengen, bereiten den Untergrund vor und verlegen das Dämmmaterial. In einer Mischmaschine stellen sie die Materialmischungen für die Beläge her. Die Mischungen bringen sie mit Abziehlatten oder Maschinen auf die gewünschte Höhe. Mit Maschinen oder Kellen glätten sie die Fläche. Bei Bedarf schleifen oder polieren sie die Oberfläche und bringen Fugenschnitte an.

Das zweite Arbeitsgebiet von Industrie- und Unterlagsbodenbauer/innen ist der Bau von Unterlagsböden für alle Arten von Gebäuden. Der Unterlagsboden bildet die Tragschicht zwischen einem rohen Betonboden und dem späteren Bodenbelag, zum Beispiel aus Parkett, Keramik, Kunststoff oder Teppich. Je nach Verwendungszweck eines Gebäudes erfüllt er zusätzliche Funktionen wie Schall-, Feuchtigkeits- oder Wärmedämmung.

Bei ihrer Arbeit setzen Industrie- und Unterlagsbodenbauer/innen moderne Geräte und Maschinen ein. Dennoch erfolgen viele Arbeitsschritte in Handarbeit und in gebückter oder kniender Haltung, was eine gute körperliche Verfassung erfordert.

Industrie- und Unterlagsbodenbauer/innen arbeiten fast immer in Teams. Sie kennen die Gefahren auf der Baustelle und schützen sich und ihre Mitarbeitenden, indem sie die Sicherheitsvorschriften beachten, Massnahmen zur Unfallverhütung treffen und die persönliche Schutzausrüstung tragen.

Um die Umwelt nicht zu gefährden, achten sie auf die Einhaltung der Umweltschutzbestimmungen. Verbrauchte Baumaterialien, Schmierstoffe, Reinigungsmittel usw. entsorgen sie gemäss den betrieblichen Vorschriften.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 1.11.2013

Dauer

3 Jahre

Bildung in beruflicher Praxis

In einem Unternehmen des Industrie- oder Unterlagsbodenbaus

Schulische Bildung

Blockkurse an der Berufsfachschule Verkehrswegbauer in Sursee: durchschnittlich 9 Wochen pro Jahr, davon rund 2 Wochen pro Jahr Schwerpunktausbildung "Industrie- und Unterlagsbodenbau"

Berufsbezogene Fächer

  • Organisieren der Arbeiten und Gewährleisten von Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz sowie Umweltschutz
  • Ausführen allgemeiner Arbeiten im Verkehrswegbau
  • Ausführen von Arbeiten an schwimmenden Estrichen und Industrieböden

Überbetriebliche Kurse

Praktisches Erlernen und Üben beruflicher Grundlagen

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis ­"Industrie- und Unterlagsbodenbauer/in EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung

  • obligatorische Schule mit mittleren oder hohen Anforderungen abgeschlossen

Anforderungen

  • handwerkliches Geschick
  • praktisches Verständnis
  • Zuverlässigkeit und Ausdauer
  • Teamfähigkeit
  • Körperkraft
  • robuste Gesundheit

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fach- und Berufsfachschulen, des Verbands PAVIDENSA sowie des Campus Sursee

Verkürzte Grundbildung

Gleisbauer/in EFZ, Grundbauer/in EFZ, Pflästerer/Pflästerin EFZ, Strassenbauer/in EFZ

Berufsprüfung (BP)

Mit eidg. Fachausweis: z. B. Grundbau-Polier/in, Strassenbau-Polier/in oder Strassen­unterhalts-Polier/in

Höhere Fachprüfung (HFP)

  • dipl. Bauleiter/in Tiefbau
  • Baumeister/in

Höhere Fachschule

  • dipl. Techniker/in HF Bauführung
  • dipl. Techniker/in HF Bauplanung

Fachhochschule

Bachelor of Science (FH) in Bauingenieurwesen

Berufsverhältnisse

Industrie- und Unterlagsbodenbauer/innen arbeiten in Unternehmen, die im Bodenbau tätig sind. Sie beginnen ihre Arbeit frühmorgens, den Arbeitsort wechseln sie häufig. Industrie- und Unterlagsbodenbauer/innen haben auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen. Das Lehrstellenangebot ist im Vergleich zu den anderen Grundbildungen im Verkehrswegbau eher klein.

Bemerkungen

Berufsfeld: Verkehrswegbauer

Weitere Informationen

Adressen

Berufsfachschule Verkehrswegbauer
Postfach
6210 Sursee
Tel.: +41 41 922 26 26
URL: http://www.verkehrswegbauer.ch
URL: http://www.bauberufe.ch
E-Mail:

PAVIDENSA Abdichtungen Estriche Schweiz
Seilerstr. 22
Postfach 5853
3001 Bern
Tel.: +41 31 310 20 34
URL: http://www.pavidensa.ch
E-Mail:

Links

http://www.verkehrswegbauer.ch

berufsberatung.ch