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Winzermeister/in (HFP)

Winzermeister/innen führen einen Weinbaubetrieb professionell, wirtschaftlich und umweltgerecht. Sie planen, organisieren und leiten den Betrieb und sind verantwortlich für Finanzen, Marketing und Personalführung.

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Kategorien
Bildungstypen

Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Natur

Branchen

Landwirtschaft

Swissdoc

0.130.20.0

Aktualisiert 10.02.2015

Tätigkeiten

Winzermeister/innen organisieren auf ihrem Weinbaubetrieb eine qualitativ hochstehende, effiziente und nachhaltige Produktion. Dazu wählen sie die geeigneten Anbau- und Produktionstechniken, beziehen ökologische Überlegungen ein und planen ein Weinsortiment, das auf dem Markt gefragt ist. Sie analysieren die Chancen und Risiken ihres Betriebs und planen seine langfristige Entwicklung.

Die Arbeitsabläufe in ihrem Betrieb organisieren Winzermeister/innen so, dass sie optimal aufeinander abgestimmt sind. Sie planen den saisonabhängigen Einsatz von Mitarbeitenden und Maschinen. Als Vorgesetzte führen sie die Arbeitskräfte und bilden Lernende aus. Neben der Produktion sind sie auch verantwortlich für das Marketing. Sie führen zum Beispiel Degustationen und Betriebsführungen durch und leiten auch in diesem Bereich ihre Mitarbeitenden.

Für ihre Planung brauchen Winzermeister/innen fundierte Kenntnisse in Betriebswirtschaft. Sie erheben und analysieren die Betriebskennzahlen, machen den Betriebsvoranschlag, erstellen und überprüfen das Budget, regeln Finanzierungsfragen, führen die Buchhaltung und machen die Investitionsplanung. Ausserdem kennen sie die rechtlichen und agrarpolitischen Rahmenbedingungen und können verschiedene Betriebsformen beurteilen.

Um einen modernen Weinbaubetrieb erfolgreich zu leiten, benötigen Winzermeister/innen Flexibilität, Innovationsfreude und unternehmerisches Denken. Sie verfolgen die Entwicklungen in der Anbautechnik, im Weinbau und auf dem in- und ausländischen Markt. Auf Veränderungen reagieren sie beispielsweise mit neuen Produkten, Produktionsmethoden oder mit Preisanpassungen. Da die Geschmackstrends ändern und die Konkurrenz gross ist, müssen sie ihre Produkte professionell vermarkten und ihre Kundenkontakte pflegen.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. genehmigte Prüfungsordnung vom 18.12.2014

Prüfungsvorbereitung

Die für die Prüfung erforderlichen Qualifikationen werden in der Regel in Form von Modulen erworben. Prüfungsordnung und Wegleitung sind erhältlich bei der OdA AgriAliForm.

Bildungsangebote

Die Module werden von diversen landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentren angeboten. Eine Übersicht gibt die "Moduldrehscheibe" der OdA AgriAliForm.

Dauer

Berufsbegleitend, individuell gestaltbar

Abschlussprüfung

  • Betriebswirtschaft
  • Businessplan
  • Fachgespräch auf der Grundlage des Businessplans

Nachgewiesen werden müssen Pflicht- und Wahlmodule aus den Bereichen

  • Betriebswirtschaft
  • Produktionstechnik und Dienstleistungen

Abschluss

Eidg. anerkanntes Diplom "Winzermeister/in"

Voraussetzungen

Vorbildung

Bei Prüfungsantritt erforderlich:

  • eidg. Fachausweis aus dem Berufsfeld Landwirtschaft

und

  • erforderliche Modulabschlüsse oder Einschreibung zu den Modulprüfungen
Anforderungen
  • Selbstständigkeit
  • vernetztes Denken und Handeln
  • Führungseigenschaften
  • Kommunikationsfähigkeit
  • marketingorientiertes Denken

Weiterbildung

Kurse

Angebote des Strickhof bzw. des Instituts für Umwelt und Natürliche Ressourcen IUNR (ZHAW), der École d'Ingénieurs de Changins (HES-SO) und anderer landwirtschaftlicher Bildungszentren

Fachhochschule

Bachelor of Science (FH) in Önologie, Bachelor of Science (FH) in Agronomie (z. B. Vertiefung Pflanzenwissenschaften), Bachelor of Science (FH) in Umweltingenieurwesen (z. B. Vertiefung biologische Landwirtschaft und Hortikultur)

Nachdiplomstufe

Angebote von Fachhochschulen und Universitäten sowie der ETH in verwandten Bereichen, z. B. in Agrartechnik, Unterricht und Beratung, Management und Leadership, Betriebswirtschaft etc.

Berufsverhältnisse

Winzermeister/innen führen einen eigenen, genossenschaftlichen oder privaten Rebbaubetrieb im In- oder Ausland. Alternativen bieten Forschungsanstalten oder landwirtschaftliche Beratungsdienste.

Fachleute mit unternehmerischem Flair, die den Herausforderungen des nationalen und internationalen Marktes professionell, flexibel und innovativ begegnen, sind gesucht. Die Gründung eines eigenen Weinbaubetriebs erfordert allerdings viel Kapital und Durchhaltevermögen.

Weitere Informationen

Adressen

OdA AgriAliForm
Laurstr.10
5201 Brugg AG
Tel.: 056 462 54 40
Fax: 056 441 53 48
URL: http://www.agri-job.ch
E-Mail:

Strickhof
Lebensmitteltechnologie und Hortikultur
Seestrasse 295
8804 Au ZH
Tel.: 058 105 94 00
Fax: 058 105 94 10
URL: http://www.strickhof.ch
E-Mail:

Branchenverband Deutschschweizer Wein
Schloss 1
8820 Wädenswil
Tel.: 058 460 61 01
Fax: 058 460 63 41
URL: http://www.weinbranche.ch
URL: http://www.weinbauverband.ch
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