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Graveur/in EFZ

Graveure und Graveurinnen entwerfen und gestalten Gravuren. Sie versehen gravierbare Materialien mit Schriftzügen und Motiven, stellen selber Handwerkzeuge her und programmieren und bedienen computergesteuerte Maschinen.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Gestaltung, Kunsthandwerk

Branchen

Kunst und Kunsthandwerk - Uhren und Mikrotechnik

Swissdoc

0.822.18.0

Aktualisiert 15.05.2020

Bilder (7)

Feingefühl gefragt
Feingefühl gefragt

Feingefühl gefragt

Graveurinnen EFZ arbeiten hauptsächlich in der Luxusuhrenindustrie, wo sie bestimmte Uhrenteile verzieren.

Copyright SDBB | CSFO, SVG

Feingefühl gefragt
Werkstück fixieren

Werkstück fixieren

Vor der Gravur spannen die Berufsleute das Werkstück ein. Je nach Technik oder verwendeten Materialien müssen sie besonders auf die Sicherheit achten.

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Werkstück fixieren
Bearbeiten verschiedener Objekte

Bearbeiten verschiedener Objekte

Dank flexibler Einspannvorrichtungen können die Graveurinnen EFZ unterschiedlichste Materialien, Objekte und Formen gravieren.

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Bearbeiten verschiedener Objekte
Beherrschen verschiedener Techniken

Beherrschen verschiedener Techniken

Graveurinnen EFZ wissen, für welche Werkstoffe und Motive sie welche Maschine benötigen. Sie bestimmen dabei die Schnittgeschwindigkeit, den Vorschub und die Spantiefe.

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Beherrschen verschiedener Techniken
Arbeiten mit hoher Präzision

Arbeiten mit hoher Präzision

Bei der Maschinengravur arbeiten Graveurinnen und Graveure EFZ oft mit einer CNC-Maschine. Sie setzen Kundenentwürfe, Werkstattzeichnungen und elektronische Daten um.

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Arbeiten mit hoher Präzision
Gravieren mit Schablonen

Gravieren mit Schablonen

Für manuelle Gravuren verwenden Graveure EFZ einen Pantografen. Als Vorlagen dienen Buchstabenschablonen. So werden zum Beispiel Kleinschilder graviert.

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Gravieren mit Schablonen
Die Farbe auftragen

Die Farbe auftragen

Die Gravur erhält den letzten Schliff: Mit Farbe füllen Graveurinnen EFZ die Vertiefungen auf der Arbeitsplatte aus.

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Die Farbe auftragen

Tätigkeiten

Graveure versehen technische Objekte, Zier­gegen­stände, Utensilien und Schmuck aus Zinn, Messing, Silber, Gold, Stahl und anderen gravierbaren Materialien mit Gravuren: Monogramme, Namenszüge, Wappen, Signete oder Texte. Häufig arbeiten sie in der Luxusuhrenherstellung, wo sie Zifferblätter, Gehäuse oder Uhrwerk mit Gravuren versehen.

Beim Gravieren von Hand arbeiten Graveurinnen nach Vorlagen oder eigenen Entwürfen, die nach Kundenvorstellungen entstanden sind. Nach dem Übertragen der Vorlage auf das Objekt beginnen sie mit Stichel, Meissel, Punzen und verschiedenen, teils selbst hergestellten Handwerkzeugen die eigentliche Gravier­ar­beit.

Ebenfalls in Handarbeit entstehen Reliefmodelle und Schablonen. Diese werden mit Hilfe einer Maschine abgetastet und in Stahl übertragen. So entstehen Formen für Stanz- und Prägewerkzeuge, die zum Beispiel bei der Herstellung von Medaillen, Münzen oder Produkten der Verpackungsindustrie eingesetzt werden.

Die Maschinengravur beginnt für Graveure mit dem Lesen und Interpretieren von Werkstattzeichnungen, elektronischen Daten oder Kundenentwürfen. Sie bestimmen den Arbeitsprozess und gestalten mit Grafikprogrammen die Vorlage. Je nach Aufgabe und Werkstoff bestimmen sie den Maschinentyp, die Schnittgeschwindigkeit, den Vorschub und die Spantiefe. Eingesetzt werden CNC-, Laser- und Pantograph-Graviermaschinen.

Graveurinnen kennen die Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten der verschiedenen Werkstoffe und beherrschen Grundfertigkeiten der Metallbearbeitung wie Bohren, Sägen, Feilen, Schleifen und Gewindeschneiden. Diese manuellen Techniken wenden sie etwa bei der Herstellung eigener Handwerkzeuge an.

Zum Aufgabengebiet von Graveuren gehört auch die fachgerechte Pflege und Instandhaltung von Werkzeugen und Maschinen, worunter beispielsweise das Schärfen der Handwerkzeuge fällt.

Bei ihrer Arbeit beachten Graveurinnen die gesetzlichen und betrieblichen Vorschriften in Bezug auf die Sicherheit, die Gesundheit und den Umweltschutz. Damit schützen sie sich, Mitarbeitende, den Betrieb und die Umwelt vor negativen Auswirkungen.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 22.11.2010 (Stand vom 1.1.2018)

Dauer

4 Jahre

Bildung in beruflicher Praxis

In einem Gravuratelier oder einem Industriebetrieb

Schulische Bildung

1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule

Berufsbezogene Fächer

  • Gestalten
  • Gravier- u. Fertigungstechniken
  • Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Umweltschutz

Überbetriebliche Kurse

Zu verschiedenen Themen

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis ­"Graveur/in EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung

  • obligatorische Schule mit mittleren oder hohen Anforderungen abgeschlossen
  • gute Leistungen im Zeichnen und Rechnen

Anforderungen

  • handwerkliches Geschick
  • technisches Verständnis
  • räumliches Vorstellungsvermögen
  • Zeichentalent
  • Sinn für Formen und Schriften
  • Freude an Computerarbeit
  • exakte Arbeitsweise
  • Selbstständigkeit
  • gutes Sehvermögen

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fach- und Berufsfachschulen, Schulen für Gestaltung und des Schweiz. Verbands der Graveure

Höhere Fachschule

Bildungsgänge in verwandten Fachbereichen, z. B. dipl. Gestalter/in HF Produktdesign

Fachhochschule

Studiengänge in verwandten Fachbereichen, z. B. Bachelor of Arts (FH) in Produkt- und Industriedesign

Berufsverhältnisse

Graveurinnen und Graveure arbeiten in kleinen bis mittleren Betrieben. Sie können in der Uhrenindustrie tätig sein, vereinzelt auch in Industriebetrieben, zum Beispiel im Formen- oder Werkzeugbau. Die Gründung eines eigenen Betriebs setzt Initiative, Ausdauer und erstklassige Berufskenntnisse voraus.

Weitere Informationen

Adressen

Schweizerischer Verband der Graveure
8000 Zürich
URL: http://www.graveurverband.ch
E-Mail:

berufsberatung.ch