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Goldschmied/in EFZ

Goldschmiede und Goldschmiedinnen entwerfen und fertigen Schmuck, verwandte Produkte und Gerät wie zum Beispiel Silberbesteck. Es werden die Fachrichtungen Goldschmieden, Silberschmieden und Edelsteinfassen unterschieden.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Gestaltung, Kunst

Branchen

Kunst & Kunsthandwerk

Swissdoc

0.822.17.0

Aktualisiert 01.04.2015

Bilder (8)

Gestalten

Filme (2)

Gestalten als Beruf - Reportfilm
Gestalten

Gestalten

Der Goldschmied und die Goldschmiedin fertigen, ändern und reparieren Schmuckstücke nach den Wünschen der Kunden oder nach ihrer eigenen Vorstellung.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Gestalten
Skizzieren und zeichnen

Skizzieren und zeichnen

Bevor die Berufsleute neue Schmuckstücke anfertigen, erstellen sie Ideenskizzen, Kundenzeichnungen und technische Zeichnungen.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Skizzieren und zeichnen
Sägen, feilen, schneiden

Sägen, feilen, schneiden

Die Berufsleute sägen, feilen und schneiden die Metalle zurecht. Beim Feilen werden etwa Wölbungen oder Rundungen grob abgetragen.

Copyright SDBB | CSFO, Reto Schlatter

Sägen, feilen, schneiden
Löten und schweissen

Löten und schweissen

Durch Löten oder Schweissen werden die verschiedenen Werkstoffe durch Hitze fest miteinander verbunden.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Löten und schweissen
Biegen und walzen

Biegen und walzen

Drähte, Bänder oder dünne Bleche können gebogen und geformt werden. Im Bild wird ein Goldblech in einer Höhlung rund geschlagen.

Copyright SDBB | CSFO, Reto Schlatter

Biegen und walzen
Polieren und verzieren

Polieren und verzieren

Beim Polieren wird eine Oberfläche bis zum vollen Glanz bearbeitet, im Bild mit einer maschinellen Polierbürste.

Copyright SDBB | CSFO, Reto Schlatter

Polieren und verzieren
Silberschmieden

Silberschmieden

Silberschmiedinnen und Silberschmiede stellen kaum Schmuck her, sondern Gegenstände wie Becher, Bestecke oder Leuchter.

Copyright SDBB | CSFO, Reto Schlatter

Silberschmieden
Edelsteinfassen

Edelsteinfassen

Viele Schmuckstücke werden mit Edelsteinen verziert. Diese Arbeit verlangt grösste Sorgfalt und Hangeschick: Ein Schlag zuviel, und der Stein zerbricht.

Copyright SDBB | CSFO, Reto Schlatter

Edelsteinfassen
Gestalten als Beruf - Reportfilm

Gestalten als Beruf - Reportfilm

Die Porträts eines Grafikers, einer Goldschmiedin und eines Fotografen zeigen exemplarisch, was es heisst, in einem gestalterischen Beruf tätig zu sein.

Gestalten als Beruf - Reportfilm
Goldschmied/in EFZ

Goldschmied/in EFZ

Um Goldschmiedin zu lernen, sind exakte Arbeitsweise und gutes Vorstellungsvermögen nötig. Die vierjährige Lehrzeit wird durch überbetriebliche Kurse an der Berufsschule für Gestaltung ergänzt.

Goldschmied/in EFZ

Tätigkeiten

Goldschmiede arbeiten hauptsächlich mit Edelmetallen wie Gold, Silber, Platin, Palladium und deren Legierungen. In exakter Handarbeit stellen sie Schmuck, Juwelen, Gerät und verwandte Produkte her. Als Vorlagen dienen ihnen Skizzen, Muster oder Modelle, die sie nach eigenen Ideen oder Kundenwünschen erstellen.

In der Planung der Arbeitsabläufe berechnen Goldschmiedinnen Flächen und Inhalte sowie das benötigte Material und bestimmen die Herstellungstechniken. Bei allen Vorbereitungen achten sie darauf, dass die Arbeiten genau, effizient und materialsparend ausgeführt werden können. Auch Abänderungen und Reparaturen gehören zu ihrem Beruf. Je nach gewählter Fachrichtung unterscheidet sich jedoch der Schwerpunkt ihrer Arbeit.

Goldschmiede mit Fachrichtung Goldschmieden stellen vor allem Schmuckstücke her. Sie arbeiten in Bijouterien oder Manufakturen, wo Unikate oder Serien nach präzisen Vorgaben angefertigt werden. Grösseren gestalterischen Spielraum haben Goldschmiede, die in einem kleinen Kleinbetrieb oder im eigenen Atelier neben der Fertigung von Eigenkreationen auch Schmuckstücke nach Kundenwünschen herstellen.

Goldschmiedinnen mit Fachrichtung Silberschmieden stellen Gerät wie Schalen, Platten, Kannen, Becher und Besteck, aber auch Schmuck her. Dabei verarbeiten sie vorwiegend Silberlegierungen. Mit verformenden Techniken wie Schmieden, Treiben, Biegen, Walzen, Ziehen oder Pressen bringen sie Werkstücke in die richtige Form. Sie arbeiten in Silberwarenfabriken oder in kleineren Ate­liers, wo sie auch Einzelstücke nach ihren Vorstellungen oder Kundenwünschen fertigen.

Goldschmiede mit Fachrichtung Edelsteinfassen setzen Edel- und Schmucksteine sowie organische Substanzen in Schmuckstücke ein. Mit ihren gestalterischen Kenntnissen fassen sie diese Steine in verschiedenen Fasstechniken so in Schmuckstücke, dass die Leuchtkraft der Steine voll zur Geltung kommt.

Goldschmiedinnen verhalten sich bei ihrer Arbeit vorbildlich in Bezug auf die Sicherheit, den Gesundheits- sowie den Umweltschutz. Sie setzen die gesetzlichen Vorschriften und betrieblichen Regelungen pflichtbewusst und eigenständig um.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 8.7.2009

Dauer

4 Jahre

Fachrichtungen

  • Goldschmieden
  • Silberschmieden
  • Edelsteinfassen

Bildung in beruflicher Praxis

in einem Atelier

Schulische Bildung

1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule

Berufsbezogene Fächer

  • Herstellung von Schmuck, Juwelen, verwandten Produkten und Gerät
  • Einsatz und Werterhaltung von Arbeitsmaterialien, Werkzeugen und Maschinen
  • Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz, Gestalten und Fachzeichnen, Edelsteine

Überbetriebliche Kurse

praktisches Erlernen und Üben beruflicher Grundlagen

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis "Goldschmied/in EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung
  • abgeschlossene Volksschule
Anforderungen
  • manuelle Geschicklichkeit
  • feinmotorisches Geschick
  • technisches Verständnis
  • gestalterisches Flair
  • dreidimensionales Vorstellungsvermögen
  • Sinn für Schönheit
  • Geduld, Sorgfalt und Ausdauer
  • gutes Sehvermögen (auch korrigiert)
  • Kreativität

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Schulen für Gestaltung und Berufsfachschulen sowie des Verbandes Schweizer Goldschmiede und Uhrenfachgeschäfte VSGU

Höhere Fachprüfung (HFP)

Goldschmiedemeister/in, ­Juwelenfassermeister/in, Silberschmiedemeister/in

Höhere Fachschule

z.B. Dipl. Gestal­ter/in HF Produktdesign

Fachhochschule

z.B. Bachelor of Arts (FH) in Produkt- und Industriedesign

Berufsverhältnisse

Die Tätigkeit erfordert sehr viel Geduld und eine hohe Konzentration. Goldschmiede und Goldschmiedinnen müssen stundenlang am Tisch sitzen oder stehen können, mit feinsten Präzisionswerkzeugen umgehen und stets äusserst exakt arbeiten.

Der Aufbau eines eigenen Geschäfts nach Abschluss der Grundbildung erfordert grossen persönlichen Einsatz sowie Organisationstalent, Geschick im Umgang mit Kunden und Kundinnen und Geschäftssinn.

Weitere Informationen

Adressen

Verband Schweizer Goldschmiede und Uhrenfachgeschäfte VSGU
Schmiedenplatz 5
Postfach 258
3000 Bern 7
Tel.: 031 329 20 72
Fax: 031 329 20 75
URL: http://www.detail.ch
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