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Mikromechaniker/in EFZ

Mikromechaniker und Mikromechanikerinnen stellen feintechnische Einzelteile, Prototypen, Serien und Werkzeuge her und bauen sie zusammen. Sie arbeiten mit Handwerkszeug und computergesteuerten Maschinen, die sie einrichten und programmieren.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Metall, Maschinen, Uhren

Branchen

Maschinentechnik - Uhren und Mikrotechnik

Swissdoc

0.556.3.0

Aktualisiert 25.03.2020

Bilder (8)

Pläne lesen
Pläne lesen

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Ein Werkstück ist zuerst ein Konzept, dann eine Zeichnung aus dem technischen Büro. Mikromechaniker/innen transformieren die Pläne von 2D in 3D.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

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CNC-Maschinen programmieren

CNC-Maschinen programmieren

Die Berufsleute füttern die CNC-Maschine mit den richtigen Koordinaten und definieren Referenzpunkte und Markierungen am Werkstück.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

CNC-Maschinen programmieren
Herstellung überwachen

Herstellung überwachen

Nach dem Programmieren setzen die Mikromechaniker/innen die Maschine in Betrieb und überwachen den Herstellungsprozess.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Herstellung überwachen
Teamarbeit

Teamarbeit

Die Berufsleute arbeiten zwar meist alleine an den Maschinen. Sie können sich aber auf ihre Kolleg/innen verlassen, wenn es darum geht, ein Problem zu lösen.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Teamarbeit
Werkzeuge und Maschinen

Werkzeuge und Maschinen

Genauigkeit und technisches Verständnis erwerben die Mikromechaniker/innen während der Berufslehre durch den täglichen Umgang mit den Werkzeugen und Maschinen.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Werkzeuge und Maschinen
Abstraktion und Geschicklichkeit

Abstraktion und Geschicklichkeit

Die Berufsleute haben einen intellektuellen Zugang zur Maschine, wenn es um das Programmieren geht, und einen konkreten, wenn es zum Beispiel darum geht, sie mit den richtigen Werkzeugen zu bespannen.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Abstraktion und Geschicklichkeit
Logik und Konzentration

Logik und Konzentration

Das Programmieren der Drehmaschinen, damit diese hochpräzise Operationen ausführen, verlangt grosse Fachkenntnis.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Porchet

Logik und Konzentration
Präzision

Präzision

Die hergestellten Werkstücke werden mit Messapparaten kontrolliert. Es darf nicht einmal die kleinsten Abweichungen vom Plan geben.

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Präzision

Tätigkeiten

Mikromechaniker stellen in ausgesprochener Präzisionsarbeit Einzelteile her, die oft winzig klein sind. Diese Kleinteile werden beispielsweise genutzt für feintechnische Geräte, Uhren- oder Computerbestandteile, Mess- und Prüfinstrumente, kleine Apparate und Werkzeuge oder medizintechnische Prothesen.

Je nach Art und Stückzahl des Produkts wählen Mikromechanikerinnen ein geeignetes Herstellungsverfahren. Als Grundlage für ihre Arbeit dienen ihnen genaue Pläne. Bei der Herstellung von Prototypen oder kleinen, exklusiven Serien sägen, bohren, feilen, schleifen oder fräsen sie mit Handwerkszeug Metall- oder Kunststoffteilchen. Je nach Bedarf setzen sie computergesteuerte Maschinen ein. Sie kontrollieren die gefertigten Teile mit mechanischen und elektronischen Prüfinstrumenten. Je nach erzielten Ergebnissen korrigieren sie ihre Produktion. Ausserdem kümmern sie sich um die Wartung und Instandhaltung der Maschinen.

Bei grösseren Serien werden die Teile gestanzt. Mikromechaniker im Schwerpunkt «Stanzwerkzeuge/Giessformen» bedienen computergesteuerte Geräte oder Maschinen, die typisch sind für ihren Schwerpunkt wie z.B. Pressen oder Elektroerosion. Damit fertigen sie verschiedene Arten von Stanzwerkzeugen oder Giessformen.

Mikromechanikerinnen im Schwerpunkt «Décolletage» beherrschen die Fertigung von sehr kleinen Werkstücken mithilfe von kurvengesteuerten Drehautomaten und stellen in diesem Bereich die Produktion sicher.

Für die Produktion von Kleinteilen und Prototypen mithilfe von computergesteuerten (CNC) und herkömmlichen Maschinen sind Mikromechaniker im Schwerpunkt «Fertigung und CNC» verantwortlich.

Mikromechanikerinnen planen und organisieren ihre Aufgaben selbständig. Können sie einen Kundenwunsch nicht oder nur teilweise erfüllen, z.B. aus Kostengründen oder wegen fehlenden Materialien oder Maschinen, zeigen sie praktische und innovative Alternativen auf. Da sich die Technologien in ihrem Berufsfeld ständig verändern, bilden sie sich laufend weiter. Sie stellen bei all ihren Arbeiten sicher, dass die Vorgaben zu Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz eingehalten werden.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 20.1.2020

Dauer

4 Jahre

Schwerpunkte (ab 2. Lehrjahr)

  • Fertigung und CNC
  • Décolletage
  • Stanzwerkzeuge/Giessformen

Bildung in beruflicher Praxis

Lernende absolvieren die praktische Ausbildung entweder in einer Vollzeitschule oder in einem Betrieb der Mikrotechnik- oder Uhrenbranche.

Schulische Bildung

2 Tage pro Woche (1. Lehrjahr), 1 Tag pro Woche (2. bis 4. Lehrjahr) an der Berufsfachschule

Berufsbezogene Fächer

  • Mikromechanik
  • Zeichnung
  • Messtechnik
  • je nach Schwerpunkt: Fertigung und CNC, Décolletage (Dreharbeiten im Mikro-Bereich) oder Stanzwerkzeuge und Giessformen

Überbetriebliche Kurse

Praktisches Erlernen und Üben beruflicher Grundlagen

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis ­"Mikromechaniker/in EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung

  • abgeschlossene Volksschule
  • Aufnahmeprüfung im Lehrbetrieb und in der Berufsschule

Anforderungen

  • geschickte und ruhige Hände für sehr genaues Arbeiten
  • technisches Verständnis
  • Freude an der Arbeit mit Maschinen und Computer
  • Fähigkeit, Pläne zu lesen und sich Sachen räumlich vorzustellen
  • Logisches und methodisches Denken
  • hohe Konzentrationsfähigkeit
  • Ordnungs- und Sauberkeitssinn

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fach- und Berufsfachschulen

Berufsprüfung (BP)

Prozessfachmann/-frau mit ­eidg. Fachausweis oder Technische/r Kaufmann/-frau mit eidg. Fachausweis

Höhere Fachprüfung (HFP)

Industriemeister/in

Höhere Fachschule

Z.B. dipl. Techniker/in HF Mikrotechnik (Bildungsgang wird ausschliesslich auf Französich angeboten), dipl. Techniker/in HF Maschinenbau (Vertiefung Konstruktions- oder Produktionstechnik)

Fachhochschule

Z.B. Bachelor of Science (FH) in Mikrotechnik, Bachelor of Science (FH) in Maschinen­technik

Berufsverhältnisse

Mikromechaniker und Mikromechanikerinnen finden Stellen in allen Branchen, in denen feintechnische Geräte hergestellt werden (Uhrenindustrie, Optik, Robotik, Luftfahrt, Informatik, Medizinaltechnik, Elektronik oder Telekommunikation). Mit entsprechender Berufserfahrung können sie auch verantwortungsvolle Positionen übernehmen, z.B. als Teamchef oder Teamchefin oder als technische Kaufleute.

Die Mikrotechnik ist eine zukunftsträchtige Branche, die an Bedeutung gewinnt. Mikromechaniker und Mikromechanikerinnen, die bereit sind, sich laufend weiterzubilden, haben auf dem Arbeitsmarkt gute Chancen. Die wenigen Ausbildungsplätze in der Industrie konzentrieren sich auf die Uhren-Region zwischen Genf und Schaffhausen.

Weitere Informationen

Adressen

Berufsbildungszentrum Biel
Technische Fachschule
Salzhausstr. 18
Postfach 4264
2500 Biel/Bienne
Tel.: +41 32 344 38 11
URL: http://www.bbz-biel.ch
E-Mail:

Arbeitgeberverband der schweiz. Uhrenindustrie
Avenue Léopold-Robert 65
Postfach
2301 La Chaux-de-Fonds
Tel.: +41 32 910 03 83
URL: http://www.cpih.ch
URL: http://www.berufe-uhrentechnik.ch
E-Mail:

berufsberatung.ch