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Kaufmann/-frau EFZ

Kaufleute arbeiten in den unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen, die in 21 Branchen unterteilt sind. In den verschiedenen Einsatzbereichen übernehmen sie administrative und organisatorische Aufgaben.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Wirtschaft, Verwaltung

Branchen

Administration / Sachbearbeitung / Sekretariat

Swissdoc

0.611.105.0 - 0.611.106.0

Aktualisiert 27.09.2016

Bilder (8)

Routinearbeiten am PC

Filme (2)

Arbeiten als Kaufmann / Kauffrau - Reportfilm
Routinearbeiten am PC

Routinearbeiten am PC

Briefe schreiben, Daten verarbeiten oder Rechnungen: Solche Aufgaben bedingen einen sicheren Umgang mit speziellen Computerprogrammen.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Routinearbeiten am PC
Branchenspezifische Aufgaben

Branchenspezifische Aufgaben

Neben den kaufmännischen Grundaufgaben erledigen die Berufsleute Aufträge, die mit der Branche ihres Betriebs zusammenhängen.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Branchenspezifische Aufgaben
Protokolle führen

Protokolle führen

An Sitzungen führen Kaufleute die Protokolle so, dass die Teilnehmenden später einen klaren Überblick über Diskussionen und Entscheidungen haben.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Protokolle führen
Umgang mit Zahlen

Umgang mit Zahlen

In der Buchhaltung, beim Schreiben von Offerten oder beim Ausstellen von Rechnungen arbeiten die Berufsleute mit teilweise kompexem Zahlenmaterial.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Umgang mit Zahlen
Verwalten von Dossiers

Verwalten von Dossiers

Um Dossiers effizient und übersichtlich zu verwalten, arbeiten Kauffrauen und Kaufmänner strikt nach System.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Verwalten von Dossiers
Mitarbeitende unterstützen

Mitarbeitende unterstützen

Die Berufsleute unterstützen ihre Mitarbeitenden bei täglichen Routineaufgaben, zum Beispiel bei der Korrespondenz oder bei der Archivierung.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Mitarbeitende unterstützen
Kundenkontakt

Kundenkontakt

Kauffrauen und Kaufmänner informieren und betreuen die Kundschaft - schriftlich, am Telefon oder persönlich am Empfang.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Kundenkontakt
Anlässe organisieren

Anlässe organisieren

Die Berufsleute organisieren Anlässe ihres Arbeitgebers. Vom Versand der Unterlagen bis zur Verpflegung haben sie alles im Griff.

Copyright SDBB | CSFO, Thierry Parel

Anlässe organisieren
Arbeiten als Kaufmann / Kauffrau - Reportfilm

Arbeiten als Kaufmann / Kauffrau - Reportfilm

Arbeiten als Kaufmann / Kauffrau

Der vorliegende Film zeigt in konzentrierter Form den Arbeitsalltag und die Aufgaben des Kaufmannes, der Kauffrau. Die informativen Bildsequenzen geben Auskunft über den Arbeitsalltag, über Sonnen- und Schattenseiten des Berufes und über Anforderungen an die Berufsangehörigen.

© SDBB/CSFO

Arbeiten als Kaufmann / Kauffrau - Reportfilm
Kauffrau EFZ

Kauffrau EFZ

Die 17-jährige Marina Meier absolviert beim Migros-Genossenschaftsbund eine Lehre zur Kauffrau mit Berufsmatura. Die Ausbildung ist vielfältig und anspruchsvoll: Marina muss über eine breite Palette von Fähigkeiten und Fachkenntnissen verfügen. Kaufleute müssen zum Beispiel selbständig und zuverlässig sein, über ein Flair für Zahlen und Organisationstalent verfügen.

Kauffrau EFZ

Tätigkeiten

Kaufleute arbeiten im Büro eines Unternehmens, das zu einer der 21 kaufmännischen Ausbildungs- und Prüfungsbranchen gehört. Je nach Ausbildung sind sie in ganz unterschiedlichen Bereichen tätig: Sie arbeiten beispielsweise in der öffentlichen Verwaltung, in Dienstleistungs- oder Handelsbetrieben, Reisebüros, Versicherungen, in diversen Industriezweigen wie Chemie, Nahrungsmittel, Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, Transport- und Speditionsbetrieben oder in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens. Während sich die grundlegenden Tätigkeiten von Kaufleuten in den verschiedenen Branchen gleichen, können das Arbeitsumfeld und die spezifischen Anforderungen stark variieren. Zu den wichtigsten Arbeiten von Kaufleuten zählen die Informationsverarbeitung, die Kommunikation per E-Mail und Telefon sowie das Prüfen und Ausführen des Zahlungsverkehrs. Sie holen zum Beispiel Auskünfte ein, verfassen Kundenbriefe oder führen Lohnzahlungen aus. All diese Arbeiten werden am Computer getätigt.

Kaufleute erfüllen eine Vielzahl von Aufgaben wie die Archivierung von Geschäftsunterlagen und die Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Sie erteilen mündlich und schriftlich Auskunft an Mitarbeitende und Kundschaft, verteilen die eingehende Post, verpacken und frankieren Briefe sowie Pakete und führen Adress- oder andere Datenbanken.

Je nach Branche sind sie in das Tagesgeschäft eingebunden, stehen in direktem Kontakt mit der Kundschaft und wickeln Aufträge ab. Sie holen Auskünfte ein, organisieren Anlässe und protokollieren Besprechungen. Sie verfassen Aktennotizen, lesen sich in Geschäftsunterlagen ein und leiten Informationen an die zuständigen Stellen weiter.

Da Kaufleute täglich per Internet und Telefon mit nationalen oder internationalen Kundinnen und Kunden sowie Lieferfirmen in Verbindung stehen, wird viel Wert auf gute mündliche und schriftliche Deutsch- und Fremdsprachenkenntnisse gelegt.

Die schulische Bildung unterscheidet sich je nach Profil. Demgegenüber hat die Profilwahl keinen Einfluss auf die praktische Ausbildung im Betrieb.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 26.9.2011 (Stand: 1.1.2015)

Dauer

3 Jahre/4 Jahre (HMS)

Profile

  • Basis-Grundbildung (B-Profil)
  • Erweiterte Grundbildung (E-Profil)
  • E-Profil mit Berufsmaturität (BM)
    Wechsel in das nächsthöhere bzw. -tiefere Profil möglich

Bildung in beruflicher Praxis

In einer der 21 Branchen

Schulische Bildung

  • 1./2. Jahr: 2 Tage pro Woche an der Berufsfachschule
  • 3. Jahr: 1 Tag pro Woche (mit BM 2 Tage)

Berufsbezogene Fächer

Standardsprache (Deutsch); 1 (B-Profil) bzw. 2 Fremdsprachen (E-Profil); Information/Kommunikation/Administration; Wirtschaft und Gesellschaft

Überbetriebliche Kurse

Branchenspezifische Themen

Berufsmaturität

Während der Grundbildung nur im E-Profil möglich

Alternativer Bildungsweg

  • Handelsmittelschule mit BM: 3 Jahre Schule/1 Jahr Praktikum
  • Handelsschule: 2 Jahre Schule/1 Jahr Praktikum

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis "Kaufmann/-frau EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung
  • B-Profil: abgeschlossene Volksschule; oberste Schulstufe mit genügenden Leistungen oder mittlere Schulstufe mit guten Leistungen in den Kernfächern
  • E-Profil: abgeschlossene Volksschule; oberste Schulstufe mit guten Leistungen oder mittlere Schulstufe und Zusatzschuljahr mit guten Leistungen in den Kernfächern
  • E-Profil mit Berufsmaturität: abgeschlossene Volksschule; oberste Schulstufe mit sehr guten Leistungen; bestandene Aufnahmeprüfung
  • für alle Profile: Tastaturschreiben (Fertigkeit muss vor Ausbildungsbeginn erworben werden)
Anforderungen
  • Interesse an kaufmännischen Arbeiten
  • mündliche und schriftliche Sprachgewandtheit
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • gute Auffassungsgabe
  • Zuverlässigkeit
  • Kontaktfreude
  • Organisationsfähigkeit
  • Flair für Zahlen
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Freude an Computerarbeit
  • Selbstständigkeit

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Berufsfachschulen, Weiterbildungszentren sowie Berufs- und Branchen­verbänden

Berufsprüfung (BP)

Mit eidg. Fachausweis: Fachmann/Fachfrau im Finanz- und Rechnungswesen, Marketingfachmann/-frau, HR-Fachmann/-frau, Treuhänder/in, Direktionsassis­tent/in usw.

Höhere Fachprüfung (HFP)

Dipl. Experte/Expertin in Rechnungslegung und Controlling, ­dipl. Marketingleiter/in, dipl. Leiter/in Human Resources, dipl. Aussenhandelsleiter/in, dipl. Immobilien-Treuhänder/in usw.

Höhere Fachschule

Dipl. Bankwirtschafter/in HF, ­dipl. Betriebswirtschafter/in ­HF, dipl. Versicherungswirt­schafter/in HF usw.

Fachhochschule

Bachelor of Science (FH) in Betriebsökonomie, Bachelor of Science (FH) in Wirtschaftsingenieurwesen usw.

Berufsverhältnisse

Kaufleute sind in einem kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU) oder in einem grossen Konzern beschäftigt. Dabei können sie aus 21 Branchen den Arbeitsbereich wählen, der ihren Interessen am meisten entspricht. Der Arbeitsplatz kann im Einzelbüro eines Handwerksbetriebes ebenso wie im Grossraumbüro einer Bank sein. Informationen zu den Branchen sind unter den Links in der Rubrik "Weitere Informationen" zu finden. Die Anstellungsverhältnisse unterscheiden sich je nach Branche, Betrieb und Funktion. Es bestehen vielseitige Weiterbildungs-, Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Entsprechend ihren Interessen und Fähigkeiten haben Kaufleute die Möglichkeit, sich in Bereichen wie Betriebswirtschaft, Verkauf, Marketing, Fremdsprachen, Human Resources usw. weiterzubilden.

Weitere Informationen

Adressen

KV Schweiz
Hans-Huber-Strasse 4
8027 Zürich
Tel.: 044 283 45 45
URL: http://www.kvschweiz.ch

IGKG Interessengemeinschaft Kaufmännische Grundbildung
Schwanengasse 9
Postfach
3001 Bern
Tel.: 031 398 26 10
Fax: 031 398 26 12
URL: http://www.igkg.ch
E-Mail:

SKKAB Schweiz. Konferenz der kaufmännischen Ausbildungs- und Prüfungsbranchen
Schwanengasse 9
3001 Bern
Tel.: 031 398 26 10
URL: http://www.skkab.ch
E-Mail: