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Medizinische/r Praxisassistent/in EFZ

Medizinische Praxisassistentinnen und -assistenten arbeiten in Arztpraxen. Sie betreuen Patientinnen und Patienten, erledigen administrative Arbeiten, führen Labor- und Röntgenuntersuchungen durch und assistieren bei ärztlichen Eingriffen.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Gesundheit

Branchen

Medizintechnik - Administration / Sachbearbeitung / Sekretariat

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Aktualisiert 19.05.2015

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Medizinische/r Praxisassistent/in EFZ
Medizinische/r Praxisassistent/in EFZ

Medizinische/r Praxisassistent/in EFZ

Medizinische Praxisassistentin ist die heutige Bezeichnung für Arztgehilfin. Seit rund zehn Jahren ist diese Ausbildung eine vom Bundesamt für Berufsbildung anerkannte dreijährige Berufslehre. Esthi Zahner erzählt von ihrem anspruchsvollen Beruf und den vielfältigen Aufgaben.

Medizinische/r Praxisassistent/in EFZ

Tätigkeiten

Medizinische Praxisassistentinnen haben vielfältige Aufgaben. Als Sprechstundenassistenz nehmen sie Anrufe entgegen und vereinbaren Termine. Sie empfangen Patientinnen, erfassen und dokumentieren alle nötigen Informationen und leiten diese weiter. Notfälle erkennen sie sofort und reagieren der Situation entsprechend. Sie betreuen, beruhigen und überwachen die Patientinnen, informieren sie über das weitere Vorgehen und bereiten sie auf die Behandlung vor. Benötigte Instrumente und Apparate sterilisieren sie und legen sie bereit. Bei Bedarf assistieren sie der Ärztin.

Zur Entlastung der Ärzte führen Medizinische Praxisassistenten therapeutische und diagnostische Arbeiten und Prozesse durch: Auf ärztliche Anordnung legen sie Patienten zum Beispiel Verbände an, verabreichen Injektionen und nehmen Blut ab. Sie führen eigenständig verschiedene Tests durch wie Atem- oder Hauttests, Blutdruckmessungen und Aufzeichnungen der Herztätigkeit (EKG).

Ein weiterer Arbeitsbereich ist das Labor, wo sie Blut- oder Urinproben untersuchen. Sie zählen und differenzieren Blutzellen, suchen nach Pilzsporen, identifizieren Bakterien usw. Zur Analyse der Proben stehen ihnen Chemikalien, Mikroskope und weitere Apparaturen zur Verfügung. Zudem beherrschen Medizinische Praxisassistentinnen den Umgang mit Röntgenapparaten. Sie bedienen die Geräte und entwickeln die Aufnahmen selbstständig. Bei allen Arbeiten halten sich die Berufsleute streng an die Vorschriften zur Hygiene, Sicherheit und Gesundheit sowie zum Umweltschutz.

Medizinische Praxisassistenten sind für die gesamte Administration zuständig und sorgen damit für das einwandfreie Funktionieren der Praxis. Sie übernehmen die Korrespondenz und Organisation des Betriebes. Sie verwalten die Krankengeschichten mit allen Patienten- und Versicherungsdaten, schreiben Briefe und Protokolle ab Diktiergerät und kümmern sich um das Rechnungswesen. Zudem bestellen und verwalten sie Verbrauchsmaterial und Medikamente.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 8.7.2009, mit Änderung vom 9.8.2012

Dauer

3 Jahre

Bildung in beruflicher Praxis

In einer Arztpraxis

Schulische Bildung

An der Berufsfachschule; die Anzahl von Schultagen pro Woche ist kantonal unterschiedlich: 1 bis 3 Tage im 1. Lehrjahr, 1 bis 1½ Tage im 2. und 3. Lehrjahr

Berufsbezogene Fächer

Umgang mit den Patientinnen und Patienten; diagnostische und therapeutische Prozesse; betriebliche Prozesse; medizinische Grundlagen; Hygiene, Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz; Fremdsprache

Überbetriebliche Kurse

Zu diversen Themen

Berufsmaturität

Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.

Privatschulen

Kostenpflichtige Angebote in den Kantonen St. Gallen, Zürich, Waadt

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis "Medizinische/r Praxisassistent/in EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung
  • gute Leistungen in Biologie, Chemie und Physik
abgeschlossene Volksschule, in der Regel oberste Schulstufe Anforderungen
  • Interesse für naturwissenschaftlich-technische Zusammenhänge
  • Freude am Kontakt mit Menschen
  • Einfühlungsvermögen
  • psychische Belastbarkeit
  • Teamfähigkeit
  • Freude an Fremdsprachen und administrativen Arbeiten
  • Organisationstalent
  • Sinn für praktische Arbeiten
  • Sinn für Sauberkeit und Hygiene
  • Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und genaue Arbeitsweise
  • keine Überempfindlichkeit gegenüber Arzneimitteln und chemischen Lösungen
  • Verschwiegenheit (aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht)

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Berufsverbänden und Berufsfachschulen

Berufsprüfung (BP)

Medizinische/r Praxiskoordinator/in klinischer oder praxisleitender Richtung mit eidg. Fachausweis, Krankenversicherungs-Fachmann/-frau mit eidg. Fachausweis oder Spitalfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis

Höhere Fachprüfung (HFP)

Z. B. dipl. Krankenversicherungs-Experte/-Expertin, dipl. Spitalexperte/-expertin

Höhere Fachschule

Z. B. dipl. Pflegefachmann/-frau HF, dipl. Fachmann/-frau für medizinisch-technische Radiologie HF, dipl. Biomedizinische/r Analytiker/in HF oder dipl. Aktivierungsfachmann/-frau HF

Fachhochschule

Z. B. Bachelor of Science (FH) in Pflege, in Ergotherapie oder in Physiotherapie

Berufsverhältnisse

Medizinische Praxisassistentinnen/-assistenten arbeiten in Arzt- oder Gemeinschaftspraxen. Bei Notfällen müssen sie flexibel sein und Überstunden leisten. Vielfach gibt es Ferien- und Kompensationsregelungen, zum Beispiel bei Abwesenheiten der Ärztinnen und Ärzte.

Weitere Informationen

Adressen

SVA Schweiz. Verband Medizinischer Praxis-Assistentinnen
Monbijoustr. 35
Postfach 6432
3001 Bern
Tel.: 031 380 54 54
Fax: 031 381 04 57
URL: http://www.sva.ch
E-Mail: