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Arbeitsmarkt: Zoll, Grenzsicherheit

Vorstellung einer im Wandel begriffenen Branche zusammen mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG

Zunehmend operative Aufgaben

Grenzwächter führen einen Gespräch mit einem Autofahrer.
© BAZG/OFDF/UDSC
Grenzwächter führen einen Gespräch mit einem Autofahrer.

© BAZG/OFDF/UDSC

Der digitale Wandel der Gesellschaft, neue Migrationslagen sowie die Zunahme des Strassen- und Handelsverkehrs: Alle diese Themen beeinflussen die Arbeit beim Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG. Die Schaffung eines neuen Berufsbildes gehört zu den Massnahmen, mit denen auf diese Entwicklungen reagiert werden soll. Der Mediendienst des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit BAZG klärt auf.

Wie ist die Lage im Bereich Zoll und Grenzsicherheit?

Das BAZG erlebt zurzeit tiefgreifende Veränderungen. Der digitale Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft veranlassen uns, den Einsatz unserer Mittel zu überdenken und unsere Aufgaben neu zu definieren. Zurzeit läuft ein umfangreiches Reformprogramm, um sämtliche Zoll-, Abgaben- und Kontrollverfahren zu vereinfachen, zu optimieren und zu digitalisieren. Es handelt sich um ein gross angelegtes Vorhaben mit erheblichen Auswirkungen auf die aktuelle und künftige Tätigkeit aller Mitarbeitenden.

«Das Berufsbild Fachspezialistin und Fachspezialist Zoll und Grenzsicherheit wurde geschaffen, um auf die neuen Bedürfnisse zu reagieren.»

Welche Kompetenzen sind auf dem Arbeitsmarkt besonders gefragt?

Um auf die neuen Bedürfnisse des BAZG zu reagieren, wurde das Berufsbild Fachspezialistin und Fachspezialist Zoll und Grenzsicherheit geschaffen. Damit können die ausgebildeten Fachkräfte ihre Kompetenzen in Sachen Kontrolltätigkeiten erweitern. So können sie bei ein und derselben Kontrolle die Personen, das Fahrzeug und die mitgeführten Waren überprüfen. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen gerne im Team arbeiten, ein gepflegtes Auftreten haben sowie flexibel und zuverlässig sein. Sie müssen ausserdem über gute intellektuelle, geistige und körperliche Fähigkeiten verfügen. Zu den Anforderungen gehört auch das Tragen einer Uniform und einer Waffe. Der neue eidgenössische Fachausweis ersetzt die Abschlüsse als Grenzwächterin bzw. Zollfachmann. Die Absolventinnen und Absolventen der bisherigen Lehrgänge durchlaufen nun ein internes Programm: Die Zollfachleute erwerben die für Personenkontrollen erforderlichen Kompetenzen, und die Grenzwächterinnen und Grenzwächter werden in Sachen Warenkontrolle geschult.

Wo werden in den nächsten Jahren Arbeitsplätze geschaffen?

Die Teams werden von sich ständig wiederholenden Verwaltungsaufgaben entlastet. Diese Ressourcen werden für andere Zwecke eingesetzt – hauptsächlich für Kontrollen draussen am Einsatzort. Die Schaffung zusätzlicher Stellen ist jedoch nicht geplant. Insgesamt können wir heute genügend Mitarbeitende ausbilden, um den Bedarf des BAZG zu decken.



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