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Pflegewissenschaften: Laufbahnbeispiele

Porträt von Absolvierenden mit Abschluss in Pflegewissenschaften.

Pflegewissenschaften

Pflege- und Gesundheitswissenschaftler, Dozent an der Ostschweizer Fachhochschule OST

Symbolbild Uni
Symbolbild Uni, © Bild von moinzon auf Pixabay
Pflege- und Gesundheitswissenschaftler in Lehre und Forschung

«Die Auseinandersetzung mit vielen unterschiedlichen Themengebieten macht meine Arbeit sehr abwechslungsreich und spannend.»

Laufbahn
Seit 2019 bis heuteDozent im Masterprogramm Pflegewissenschaft an der OST (80%) und Postdoktorat an der Uni Zürich (20%)
2015-2019Doktorat an der Universität Witten Herdecke (D) und der Uni Zürich, Institut für Psychologie
2014-2019APN Psychotraumatologie am Ambulatorium für Traumafolgestörungen, Integrierte Psychiatrie Winterthur
2011-2014Fachverantwortlicher und Fachberater im Bereich Psychotraumatologie am Zentrum für Traumafolgestörungen, Integrierte Psychiatrie Winterthur
2011-2014Masterstudium in Pflegewissenschaft und Nebenfach Psychologie an der Uni Basel
2008-2011Bachelorstudium in Pflege an der ZHAW, parallel dazu Berufstätigkeit im psychiatrischen Bereich
Jetzige Tätigkeit

Ich bin als Dozent und Wissenschaftler an der Ostschweizer Fachhochschule OST tätig. Zu meinen Aufgaben gehören das Vorbereiten und Halten von Vorlesungen im Rahmen des Bachelorstudiengangs Pflege und des Masterstudiengangs Pflegewissenschaft und die Begleitung von Studierenden bei der Erarbeitung ihrer Bachelor- oder Master-Thesis. Daneben erarbeite ich im Rahmen meines Forschungsauftrags im Bereich psychische Gesundheit Projekte, deren Ergebnisse dann auch in die Lehre einfliessen sollen. Zu meinem Forschungsauftrag gehört auch, dass ich an interprofessionellen internationalen Forschungskongressen teilnehme und meine Studienergebnisse vorstelle. Auch auf nationaler Ebene ist die Vernetzung äusserst wichtig und so habe ich verschiedene Termine mit wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Kliniken und anderen Kooperationspartnern. Parallel dazu bin ich an der Uni Zürich als Postdoc angestellt und forsche im Bereich Traumafolgestörungen, womit ich mich bereits im Rahmen meiner Doktorarbeit vertieft auseinandergesetzt habe. An meinem Beruf gefällt mir die Zusammenarbeit und der Austausch mit den verschiedensten Menschen und die Auseinandersetzung mit vielen unterschiedlichen Themengebieten, was sehr abwechslungsreich und spannend ist.

Berufseinstieg

Da ich neben dem Studium immer gearbeitet habe, fiel mir der Berufseinstieg nicht schwer. Eine Herausforderung war viel mehr, während dem Studium eine gute Balance zwischen Studium und Arbeitstätigkeit zu finden.

Tipps

Als Erstes: Geniesst das Leben als Studierende! Es war für mich die beste Zeit und man schliesst Freundschaften, die einen begleiten. Dann: nicht erst am Vorabend mit dem Leistungsnachweis beginnen. Ihr macht euch damit nur selbst Stress und die Dozierenden merken das. Seid kritisch und denkt mit!

Wenn euch an einer spannenden, abwechslungsreichen Arbeit mit der Perspektive auf diverse Vertiefungen in der klinischen Praxis, komplexe Forschungsgebiete, eine abwechslungsreiche Tätigkeit in der akademischen Lehre oder als Führungsperson im Management gelegen ist, dann seid ihr richtig. Unabdingbar für den Beruf ist zudem die Freude an der Arbeit mit Menschen, sei es im klinischen oder akademischen Bereich.

Pflegewissenschaftlerin, stv. Stationsleiterin auf einer chirurgischen Intensivstation

Symbolbild Krankenhaus
Symbolbild Krankenhaus, © Sharon McCutcheon auf Pixabay
Pflegewissenschaftlerin auf einer chirurgischen Intensivstation

«Es gehört zu meinen Aufgaben, Patienten und Patientinnen im Umgang mit chronischen Leiden zu unterstützen und ihre Ressourcen zu fördern.»

Laufbahn
Stellvertretende Stationsleiterin auf einer chirurgischen Intensivstation
Masterstudium in Pflegewissenschaft
Weiterbildung in Intensivpflege
Bachelor-Studium zur diplomierten Pflegefachfrau
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite als stellvertretende Stationsleiterin auf einer chirurgischen Intensivstation. Ich sehe mich aber weniger als Führungsperson sondern mich interessiert an meiner beruflichen Laufbahn mehr das Fachliche als das Management.

Wenn heute ein Mensch krank ist, sind vielfältige Probleme damit verbunden. Diese sind nicht nur biologischer Natur sondern reichen weit über das Spitalbett hinaus. Da ist zum Beispiel die stetig wachsende Zahl von chronisch Kranken, die einer anderen Pflege bedürfen als Patienten in Akutspitälern. Sie brauchen Unterstützung im Umgang mit ihrem chronischen Leiden.

Berufseinstieg

Schon während der Ausbildung zur Pflegefachfrau hatte ich den Wunsch, mehr zu machen und mehr zu wissen. Eine Spezialisierung war darum naheliegend: Ich bildete mich zur Intensivpflegerin weiter und arbeitete später mehrere Jahre auf der chirurgischen Intensivstation, unterdessen als stellvertretende Stationsleiterin.

Tipps

Es ist meine Aufgabe, die trotz Krankheit vorhandenen Ressourcen von Patientinnen und Patienten zu fördern, damit sie sich nicht in völlige Abhängigkeit begeben müssen und so ihr ganzes Selbstwertgefühl verlieren. Dank meinem wissenschaftlichen Background kann ich solche Ressourcen erkennen und daraus die richtigen Schlüsse ableiten.



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