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Materialwissenschaft: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Materialwissenschaft.

Materialwissenschaft

Materialwissenschaftler

Symbolbild Atomkraftwerk
Symbolbild Atomkraftwerk, © Bild von Kurt K. auf Pixabay
Materialwissenschaftler in der Forschung

«Das interdisziplinäre und internationale Umfeld meiner Arbeit gefällt mir sehr, ebenso die vielen Reisen und die abwechslungsreichen Arbeiten mit häufigem Kontakt zu anderen Fachdisziplinen.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite als Projektleiter in der Kernforschung. Dabei befasse ich mich schwergewichtig mit werkstoffwissenschaftlichen Fragen im Bereich der Korrosion in der Kerntechnik. Neben kleineren internen Dienstleistungsarbeiten leite ich zurzeit zwei grössere Projekte im Bereich der Risskorrosion und bin verantwortlich für vier Mitarbeiter (zwei Wissenschaftler, zwei Techniker/Laboranten).

Während des Betriebes können sich unter dem korrosiven Einfluss des Reaktorkühlmittels und den betriebsbedingten mechanischen Spannungen so genannte Korrosionsrisse bilden. Wir untersuchen experimentell, unter welchen Bedingungen solche Risse entstehen und wie sie wachsen, suchen betriebliche oder technologische Massnahmen, mit denen das Risswachstum verlangsamt oder vermieden werden kann, und nach neuartigen physikalischen Methoden, mit denen solche Schädigungen frühzeitig erkannt werden können. Leider machen das Arbeiten und das Forschen im Labor weniger als zehn Prozent meiner Arbeitszeit aus, einen grossen Teil meiner Arbeitszeit verbringe ich am Computer mit Auswertungs- und Schreibarbeit. Dazu kommen die Planung, Budgetierung und die Organisation von laufenden Forschungsprojekten, das Ausarbeiten neuer Projektvorschläge und das Akquirieren von Aufträgen.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Da man oft mit Menschen aus allen Berufsgruppen und Ländern zu tun hat, sind gute kommunikative und sprachliche Fähigkeiten ein muss. Das interdisziplinäre und internationale Umfeld meiner Arbeit gefällt mir sehr, ebenso die vielen Reisen und die abwechslungsreichen Arbeiten mit häufigem Kontakt zu anderen Fachdisziplinen. Innerhalb der Projekte bestehen zudem eine grosse Gestaltungsfreiheit und viel Platz für Kreativität.

Tipps

[nicht definitiver Text] Jedoch ist das Einkommen in der Forschung im Vergleich zur Industrie deutlich kleiner und die Weiterbildungsmöglichkeiten sind gering. Unbefristete Stellen sind eher selten und deshalb auch sehr begehrt. An einem staatlichen Forschungsinstitut laufen die Arbeiten häufig im Rahmen fester Strukturen ab, an denen man nicht viel ändern kann. Besondere Leistungen lohnen sich selten direkt, innerhalb des Institutes bestehen bei mehreren hundert Akademikern nur kleine Karrierechancen. Entwicklungsmöglichkeiten bestehen aber durchaus, wichtig sind hier Eigeninitiative und eine gewisse Beharrlichkeit.

Materialwissenschaftler

Symbolbild Förderband
Symbolbild Förderband, © Bild von falco auf Pixabay
Werkstoffingenieur in der Kunststoffverarbeitung

«Ich habe auch schon verschiedene Erfindungen gemacht, die patentiert wurden.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Seit drei Jahren bin ich Projektleiter in einer Firma, die Transportbänder und Antriebsriemen herstellt. Ich bin materialtechnisch für alle Thermoplaste verantwortlich, die von uns verarbeitet werden. Ich arbeite eng mit verschiedenen Stellen zusammen: mit dem Einkauf, wenn es um den Kontakt zu Lieferanten geht, mit der Produktion, wenn es Verarbeitungsprobleme zu lösen gilt, und mit der Produktentwicklung, wenn man massgeschneiderte Kunststoffe für spezifische Anwendungen auswählen muss.

Die Erfahrung, die ich bei meinen verschiedenen Tätigkeiten gesammelt habe, ist mir dabei von grossem Nutzen. Meine Kreativität kann ich in vielen Belangen einbringen, sei es, wenn es darum geht, ein Problem einmal von einer ganz anderen Seite anzugehen, oder wenn ganz konkret neue Produkte zu entwickeln sind. Ich habe so auch schon verschiedene Erfindungen gemacht, die patentiert wurden.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Kunststoffe bleiben auch für den Insider ein Buch mit sieben Siegeln. Ein grosser Teil des Wissens ist reine Erfahrung. Wenn man einen Kunststoff für ein neues Produkt entwickelt, so heisst dies: verschiedene Rezepturen ausprobieren, prüfen, sich immer und immer wieder überraschen lassen, mit vielen Lieferanten diskutieren und verhandeln, das Unerklärliche zu verstehen versuchen, den Misserfolg als den Normalfall und den Erfolg als Ausnahmefall zu akzeptieren.

Tipps

[nicht definitiver Text] Um trotz der vielen Überraschungen innerhalb der geforderten Zeit ein Produkt entwickeln zu können, braucht es viel Disziplin und Planung. Man darf nicht vergessen: Arbeit in der Industrie heisst fast nie Einzelarbeit. Immer müssen verschiedene Probleme gleichzeitig von ganz verschiedenen Personen bearbeitet werden. Um in dieser komplexen Situation den Überblick nicht zu verlieren, braucht es intensives Teamwork und die Anwendung eines effizienten Projektmanagement-Systems.

Materialwissenschaftlerin in der Dentalbranche

Symbolbild Zahnarzt
Symbolbild Zahnarzt, © Bild von Rúben González auf Pixabay
Materials Research Scientist

«Ich arbeite als Materialwissenschaftlerin bei einer Firma aus der Dentalbranche, die unter anderem Zahnimplantate anbietet.»

Laufbahn
Seit 2010 bis heuteMaterials Research Scientist bei einer Firma, die im Dentalbereich tätig ist, Anstellung: 100 %
Bis 2011Postdoctoral Research Fellow an der ETH im Bereich abbaubarer metallischer Implantate
2009 – 2011Freelancer für die Abteilung Lehrentwicklung und -technologie der ETH Zürich, Präsentationskurse
2005 – 2009Doktorat an der ETH Zürich im Bereich der Metallphysik und Technologie, davor Studium der Materialwissenschaften an der ETH Zürich und der University of Cambridge (UK)
Jetzige Tätigkeit

In meiner Tätigkeit als Materialwissenschaftlerin ist kein Tag wie der andere. Ich bin zuständig für Forschungsprojekte im Bereich Metalle und Oberflächenmodifikationen. Typische Tätigkeiten sind beispielsweise die Charakterisierung einer Oberfläche bis hin zu mehrjährigen Forschungsprojekten, die Neuentwicklungen beinhalten. Mir gefällt dabei das kreative, innovative und lösungsorientierte Arbeiten.

Zudem bin ich Ansprechpartnerin für wissenschaftliche Fragestellungen. Wenn beispielsweise eine Mitarbeiter/innen oder Kundinnen und Kunden Auskünfte zu den Eigenschaften eines Metalls in einem unserer Produkte haben möchte, wenden sie sich oft an mich. Entweder gebe ich telefonisch Auskunft oder verfasse wissenschaftsbasierte Texte.

Innerhalb eines Teams begutachte ich auch neue Ideen oder Entwicklungen auf deren Potenzial hin. Das ist spannend, weil man mit den verschiedensten Ideen konfrontiert wird und diese aus unterschiedlichen Perspektiven (wissenschaftlich, unternehmerisch, prozessorientiert) betrachtet. Wenn es sich anbietet, lege ich sogar selbst Hand an und probiere im Labor etwas aus.

Berufseinstieg

Mit dem Studium der Materialwissenschaften habe ich mir für meine heutige Tätigkeit eine wertvolle Basis geschaffen. Aufgrund meines Doktorats nach dem Studium erlangte ich vertieftes Fachwissen im Bereich der Metalle und Analysetechniken, aber auch Wissen zu Projektmanagement, das ich heute jeden Tag einsetze. Im Doktorat erhält man neben den fachlichen Aufgaben die Gelegenheit, zu unterrichten, an internationalen Kongressen teilzunehmen oder wissenschaftliche Arbeiten zu publizieren. Von diesen Erfahrungen profitiere ich immer noch.

Tipps

Da unsere Firma international tätig ist, sind Sprachkenntnisse sehr wichtig. Ich reise auch zu unseren Projektpartnern. Besonders gefällt mir der Kontakt mit anderen Kulturen. Der Kontakt beginnt aber eigentlich schon in unserem Büro, denn bei uns arbeiten Menschen mit  unterschiedlichen Nationalitäten. Die Unternehmenssprache ist deshalb Englisch.



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