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Maschineningenieurwissenschaft: Laufbahnbeispiele

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Maschinenbauingenieurwissenschaft.

Maschineningenieurwissenschaft

Maschineningenieurwissenschaftler ETH in der Biomechanik

Symbolbild Röntgen
Symbolbild Röntgen, © Bild von Heike Georg auf Pixabay
Maschineningenieur in einem Unternehmen der Biomechanik

«Wenn der Patient nach einer Operation wieder schmerzfrei gehen kann, freue ich mich, sinnvolle Arbeit geleistet zu haben.»

Laufbahn
Mitglied der Geschäftsleitung, RMS (Robert Mathys Stiftung) Foundation
Doktorat an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich (Institut für Biomechanik)
Senior Scientist Biomechanics, RMS Foundation
Studium Maschinenbau ETH Zürich
Jetzige Tätigkeit

Seit über 13 Jahren bin ich bei der Non-Profit-Organisation RMS (Robert Mathys Stiftung) Foundation in der Gruppe Biomechanik als Gruppenleiter tätig. Das Gebiet ist für mich spannend wie am ersten Tag. Die Bereitschaft zur Teamarbeit ist selbstverständlich. Niemand kann in dem Bereich alle Details verstehen oder allein gute Lösungen finden. Von der Entwicklung der ersten Ideen bis zu den ersten Messungen ist es ein langer und schwieriger Prozess.

Zudem forsche ich im Bereich Biomechanik, unter anderem mit klinischen Partnern. Im Operationsalltag stehen die technischen Errungenschaften plötzlich wieder auf dem Prüfstand. Auch die unterschiedlichen Sichtweisen und Sprachen zwischen technischen und medizinischen Fachpersonen sind eine Herausforderung.

Berufseinstieg

Ich studierte Maschinenbau an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich und vertiefte mich in die Bereiche Konstruktion und Biomechanik. Mein Studium führte mich zu Aufenthalten in Deutschland und Amerika. In meiner Master-Arbeit befasste ich mich mit der Entwicklung eines neuartigen Glenoiddesigns für den künstlichen Schultersatz. Nach meinem Master-Abschluss arbeitete ich als freiwilliger Lehrer in Samoa – ein guter Ausgleich zur ETH. Danach begann ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Non-Profit-Organisation RMS Foundation zu arbeiten.

Tipps

Parallel zu meiner Tätigkeit bei RMS Foundation schrieb ich an der ETH meine Dissertation. Meine Kollegen und ich haben versucht, den menschlichen Knochen mit Hilfe eines 3-D-Druckers nachzubauen. Das Ziel war ein optimaler synthetischer Knochenersatz. Aus diesem Projekt resultierten einige Publikation und sogar ein Patent. Von einer perfekten Lösung sind wir allerdings noch weit entfernt.

Ich nehme auch an Fachtagungen und Kongressen teil, an denen die neusten Erkenntnisse aus der Forschung präsentiert werden. Die Herausforderung der Biomechanik liegt darin, mit wissenschaftlich-theoretischen Ansätzen eine praxistaugliche Lösung zu finden.

Maschineningenieurwissenschaftlerin ETH im Product Development

Symbolbild Berechnung
Symbolbild Berechnung, © Bild von Steve Buissine auf Pixabay
Chair of Product Development & Engineering Design, ETH Zürich

«Aktuell arbeite ich als Chair of Product Development & Engineering Design im Department für Mechanik und Verfahrenstechnik an der ETH Zürich.»

Laufbahn
Chair of Product Development & Engineering Design im Department für Mechanik und Verfahrenstechnik an der Eidgenössischen Hochschule (ETH) Zürich
Doktorandin und anschliessend Postdoc am Institute for Dynamic Systems and Control (IDSC) an der ETH Zürich
Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in St. Gallen Zürich mit der Vertiefung Regelungs- und Medizintechnik
Studium der Maschineningenieurwissenschaften an der ETH
Vorbereitung zur eidgenössischen Matur bei der AKAD
Teamleiterin bei der Spitex Schaffhausen
Flight Attendant bei der Swissair
Ausbildung in Allgemeiner Kranken- und Intensivpflege
Jetzige Tätigkeit

Aktuell arbeite ich als Chair of Product Development & Engineering Design im Department für Mechanik und Verfahrenstechnik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich.

Berufseinstieg

Nach dem Maschinenbaustudium arbeitete ich bei der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in St. Gallen in der Abteilung Schutz und Physiologie. Zu meinen Aufgaben gehörte beispielsweise, kommerzielle Hüftprotektoren unter Stossbelastung zu testen oder einen Fachbericht zur Entwicklung von Hüftprotektoren zu schreiben.

Anschliessend wurde ich am Institut für Dynamische Systeme und Regelungstechnik (IDSC) bei Prof. Lino Guzzella an der ETH Zürich promoviert. In diesem interdisziplinären Projekt wurden die Grundlagen für die Entwicklung von sich selbst regulierenden Ableitungssystemen bei Menschen mit Normaldruckhydrozephalus (Wasserkopf) erforscht.

Tipps

Frauen im Maschinenbau sind nach wie vor in der Minderheit. Aber ich habe mich nie als Aussenseiterin gefühlt. Ich wurde stets akzeptiert und ernst genommen.



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