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Maschineningenieurwissenschaft: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Maschinenbauingenieurwissenschaft

Maschineningenieurwissenschaft

Maschineningenieur

Symbolbild Beratung
Symbolbild Beratung, © Bild von Free-Photos auf Pixabay
Maschineningenieur in der Unternehmensberatung

«Mit der ursprünglichen Ingenieurausbildung und dem praktischen und theoretischen Know-how im Unternehmensbereich fühlte ich mich so weit gerüstet, dass ich mich selbstständig machen und mich auf den hart umkämpften Beratungsmarkt begeben konnte.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Als Unternehmensberater zähle ich Jungfirmen aus dem technischen Bereich zu meinen Kunden, die neu starten oder ausbauen wollen oder mit dem Markt, dem Produkt oder dem Management Probleme haben. In diesen Situationen analysiere ich die Ausgangssituation und das Produkt, entwickle Strategien, helfe mit, den Kundennutzen des Produkts sichtbar zu machen, prüfe das Marketing und baue Finanzierungslösungen auf. Vorerst mache ich dies noch als Einzelperson. Als Nächstes schwebt mir vor, in ein ganzes Netzwerk von Unternehmensberatern hineinzukommen, die ihr je spezifisches Know-how in eine Gesamtlösung einbringen können. Schliesslich möchte ich gern eine eigene Firma mit Angestellten aufbauen.

Berufseinstieg

Schon als Junior-Partner einer Startup-Firma im Bereich Energietechnik war ich neben dem Bereich Technik auch für den Aufbau der Finanzierung sowie für den Business-Plan zuständig. Als kleines Generalunternehmen boten wir unseren Kunden die ganze Palette vom Energiekonzept bis zur Planung und zum Verkauf des Energiegewinnungssystems an. Meine so in der Praxis erworbenen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse vertiefte ich mit einer theoretischen Weiterbildung an einer Business-School. Und so landete ich schliesslich in der Unternehmensberatung. Mit der ursprünglichen Ingenieurausbildung und dem praktischen und theoretischen Know-how im Unternehmensbereich fühlte ich mich so weit gerüstet, dass ich mich selbstständig machen und mich auf den hart umkämpften Beratungsmarkt begeben konnte.

Tipps

[Text fehlt noch]

Maschineningenieur

Symbolbild Röntgen
Symbolbild Röntgen, © Bild von Heike Georg auf Pixabay
Maschineningenieur in einem Unternehmen der Biomechanik

«Das Erforschen dieser faszinierenden Welten weckt in mir ein Gefühl der Ehrfurcht, und ich betrachte es als Privileg, in diesem Gebiet arbeiten zu dürfen.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Seit über 13 Jahren bin ich nun bei der RMS Foundation in der Gruppe Biomechanik tätig, zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter und nun als Gruppenleiter. Ich befasse mich mit experimentellen und numerischen Methoden zur Prüfung und Optimierung von Implantaten. Das Gebiet ist für mich noch ebenso spannend wie am ersten Tag. Die Arbeit ist äusserst abwechslungsreich und das Arbeitsklima sehr gut. Die Bereitschaft zur Teamarbeit ist selbstverständlich, denn kein Mensch kann in diesem Bereich alle Details verstehen und im Alleingang gute Lösungen finden. Die Teilnahme an Fachtagungen und Kongressen, an denen die neusten Erkenntnisse aus der Forschung präsentiert werden, erlebe ich als sehr bereichernd. Die grosse Herausforderung liegt darin, aus den wissenschaftlich, theoretischen Ansätzen eine für die Praxis taugliche Lösung zu finden.

Meine Tätigkeit umfasst auch Forschungsarbeiten im Bereich Biomechanik, unter anderem auch mit klinischen Partnern. Die technischen Errungenschaften stehen plötzlich auf dem harten Prüfstand des Operationsalltags. Auch die unterschiedlichen Sichtweisen und Sprachen zwischen Technikern und Ärzten sind eine Herausforderung. Wir haben beispielsweise in-vivo Kräfte am Kniegelenk des Patienten gemessen – während der Operation. Dabei ging es um den Vergleich unterschiedlicher Designs bei künstlichen Kniegelenken. Damit diese Messung für den Patienten risikofrei war, wurde mit sterilisierbaren Komponenten gearbeitet. Von der Entwicklung der ersten Ideen bis zu den ersten Messungen war es ein langer und schwieriger Prozess. Wenn ein Patient aber dank einer optimal verlaufenden Operation wieder schmerzfrei gehen kann, bleibt am Schluss die Freude, eine sinnvolle Arbeit geleistet zu haben.

Berufseinstieg

Ich studierte Maschinenbau an der ETH Zürich und vertiefte mich in den Bereichen Konstruktion und Biomechanik. Mein Studium führte mich zu Auslandsaufenthalten in Deutschland und Amerika. In meiner Masterarbeit befasste ich mich mit der Entwicklung eines neuartigen Glenoiddesigns für den künstlichen Schultersatz. Nach meinem Master arbeitete ich als freiwilliger Lehrer in Samoa – ein guter Ausgleich zur ETH.

Tipps

[nicht definitiver Text] In der Zwischenzeit habe ich berufsbegleitend an der ETH eine Dissertation absolviert. Meine Kollegen und ich haben dabei versucht, den menschlichen Knochen mit Hilfe eines 3-D-Druckers nachzubauen. Das Ziel war ein optimaler synthetischer Knochenersatz. Aus diesem Projekt resultierten einige Publikation und sogar ein Patent. Dennoch sind wir noch weit von einer perfekten Lösung entfernt. Ich staune immer mehr über die Handschrift des Designers, die sich in der Schönheit, Einfachheit und Genialität der menschlichen Knochenstruktur verbirgt. Das Erforschen dieser faszinierenden Welten weckt in mir ein Gefühl der Ehrfurcht, und ich betrachte es als Privileg, in diesem Gebiet arbeiten zu dürfen.

Marianne Schmid Daners: Maschineningenieurin

Symbolbild Berechnung
Symbolbild Berechnung, © Bild von Steve Buissine auf Pixabay
Postdoc an der ETH Zürich, Institut für Dynamische Systeme und Regelungstechnik, sowie Projektmanagerin "Zürich Heart" bei der Hochschulmedizin Zürich

«Ich arbeite an einem Projekt, das neue Ansätze für herz- und kreislaufunterstützende Pumpen erarbeitet.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Aktuell leite ich die Gruppe Medizintechnik am IDSC. Es werden neuartige Regelstrategien für herz- und kreislaufunterstützende Pumpen und VP Shunts erforscht. Die Pumpleistung respektive die Drainagemenge soll dem individuellen Bedarf anpasst werden. Weiter koordiniere ich die Forschungsaktivitäten im Rahmen des «Zurich Heart» Projekts von Seiten der Hochschulmedizin Zürich. Bei diesem Projekt werden neue Ansätze für herz- und kreislaufunterstützende Pumpen erarbeitet. In dieses Grossprojekt sind über 15 Forschungsgruppen aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften unterschiedlicher Fachrichtungen der ETH Zürich und der Universität Zürich sowie aus den medizinischen Bereichen Kardiologie und Herzchirurgie der Universität Zürich und dem Universitätsspital Zürich involviert.

Berufseinstieg

Nach dem Maschinenbaustudium arbeitete ich bei der Empa in St. Gallen in der Abteilung Schutz und Physiologie. Zu meinen Aufgaben gehörten beispielsweise das Testen von kommerziellen Hüftprotektoren unter Stossbelastung oder das Schreiben einer Publikation über die Entwicklung einer neuen Art von Hüftprotektoren. Diese Schutzelemente sind üblicherweise seitlich in die Unterwäsche eingefügt, um bei Stürzen von meist älteren Personen die Häufigkeit von Schenkelhalsfrakturen zu senken.

Anschliessend doktorierte ich am Institut für Dynamische Systeme und Regelungstechnik (IDSC) bei Prof. Lino Guzzella an der ETH Zürich. In diesem interdisziplinären Projekt wurden Grundlagen für die Entwicklung von sich selbst regulierenden Ableitungssystemen bei Normaldruckhydrozephalus (Wasserkopf) erforscht. Die überschüssige Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor cerebrospinalis) bei einem Hydrozephalus wird heute in der Regel mit einem implantierten dünnen Schlauch abgeleitet, der via Differentialdruck-Ventil Liquor aus den Hirnkammern in die Bauchhöhle ableitet, sogenannte ventrikuloperitoneale (VP) Shunts. Die Ventilöffnungsdrücke können, abhängig vom Produkt, nach der Implantation nicht mehr angepasst werden oder es ist dazu ein Arztbesuch notwendig.

Tipps

[nicht definitiver Text] Frauen im Maschinenbau sind nach wie vor in der Minderheit, doch habe ich mich nie als Aussenseiterin gefühlt. Ich wurde stets akzeptiert und ernst genommen. Grundsätzlich ist das Maschinenbaustudium ausserordentlich spannend. Es bietet eine fundierte Grundausbildung und ermöglicht eine Spezialisierung in verschiedene Tätigkeits- und Fachbereiche.

Maschineningenieur

Symbolbild Mikroskop
Symbolbild Mikroskop,  © Bild von PublicDomainPictures auf Pixabay
Maschineningenieur und Verfahrenstechniker in der chemischen Industrie

«Dieses Arbeitsvorgehen verlangt eine offene Art, gute Verhandlungsfähigkeit, Teamgeist und die Fähigkeit, die Leute als Partner für das eigene Projekt zu gewinnen.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
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Jetzige Tätigkeit

Ich habe mich als Maschineningenieur auf den Bereich Verfahrenstechnik spezialisiert und arbeite als Projektmanager in der Chemie- und Pharmaindustrie. Ich plane chemische Produktionsanlagen und leite den Bau und die Einführung solcher Anlagen.Stell dir vor: Du beginnst mit einem leeren Blatt Papier, es folgt ein Gespräch mit deinem Auftraggeber, dann geht es weiter. Es wird konzipiert, ausgelegt, spezifiziert und entworfen, Architekten und Fachspezialisten kommen hinzu, die mit dir zusammen das Projekt entwerfen. Ein paar Monate später hast du ein Team, das in enger Zusammenarbeit eine ganze Chemie-Anlage oder sogar eine Fabrik plant, realisiert und auch bis zur Übergabe nach erfolgten Funktionstests betreut. Dieses Arbeitsvorgehen verlangt eine offene Art, gute Verhandlungsfähigkeit, Teamgeist und die Fähigkeit, die Leute als Partner für das eigene Projekt zu gewinnen. Die hohe Verantwortung kann auch belastend sein, der starke Wandel des Industrieumfeldes erfordert eine perfekte Beherrschung der formellen Abläufe.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Ich würde meine Tätigkeit als sehr anspruchsvoll, sehr intensiv und sehr schön beschreiben. Obwohl die fachlichen Problemstellungen meistens sehr interessant sind, kommen die technisch-wissenschaftlichen Aspekte für meinen Geschmack leider etwas zu kurz. Meine Tätigkeit verlangt auch ein breites kulturelles Spektrum; ich begegne verschiedenen Kulturen, habe mit etlichen Berufsfeldern zu tun und leite meistens ein projektbezogenes Team, das möglichst optimal ans Ziel geführt werden will.

Tipps

[nicht definitiver Text] Mir gefällt nicht nur das Technische und Gestalterische an meinem Beruf. Die Bildung und Führung eines Teams, das Eingehen auf die einzelnen Mitarbeitenden und die Förderung des bestmöglichen Beitrags jedes einzelnen Teammitgliedes motivieren mich zusätzlich.



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