Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Kommunikations- und Medienwissenschaft: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Kommunikations- und Medienwissenschaft

Kommunikations- und Medienwissenschaft

Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin, Verlagswesen

Symbolbild Bücher
Symbolbild Bücher, © Bild von Luisella Planeta Leoni auf Pixabay
Publizistin im Verlagswesen

«Als Sachbearbeiterin Auflagensteuerung im Verlagsservice ermittle ich, wie viele der Exemplare unserer Titel an welche Verkaufsstellen oder Kioske geliefert werden.»

Laufbahn
Tätigkeit
Sachbearbeiterin Auflagensteuerung in einem Verlag, 100%
Projektleiterin in der Markforschungsabteilung einer Grossbank
Projektleitungsassistentin in einem Marktforschungsinstitut
Freelancerin in der Marktforschung
Studium in Publizistik, Soziologie und Allgemeines Staatsrecht
Jetzige Tätigkeit

Ich bin als Sachbearbeiterin Auflagensteuerung im Verlagsservice tätig. Wir bestimmen, teilweise in Absprache mit Chefredaktor und Verlagsleitung, aufgrund der Schlagzeile und weiterer Faktoren, wie viele Exemplare unserer Titel in den Einzelverkauf kommen. So wird entschieden, an welche Verkaufsstellen oder Kioske wie viele Exemplare geliefert werden.

Anschliessend erstellen wir Reportings mittels statistischer Auswertungen. Damit beantworten wir die Fragen: Von welcher Ausgabe oder mit welcher Schlagzeile wurde wie viel verkauft? Wie ist der Verkauf im Vergleich zum Vorjahr? Welche Wirkung haben gewisse Aktionen und Promotionen auf den Verkauf? Wo gibt es regionale Mehrverkäufe? Wie ist der Zusammenhang zwischen der Remissions- und der Ausverkaufsquote?

Berufseinstieg

Ich habe ein Studium in Publizistik, Soziologie und Allgemeinem Staatsrecht absolviert. Danach war ich mehrere Jahre in der Marktforschung tätig. Zunächst in einem mittelgrossen Marktforschungsinstitut, in dem wir im Auftrag von Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen Marktforschungsstudien erarbeiteten. Diese dienten den Firmen als Grundlage zur Lösung von absatz- und sozialpolitischen Problemen.

Tipps

Ich habe schon während des Studiums begonnen, als Supervisorin zu arbeiten. Zum Teil wurde ich mit der Durchführung und Auswertung von Untersuchungen und der Betreuung der Interviewer/innen betraut. Als Projektleitungsassistentin erschlossen sich mir dann wieder neue Aufgaben: Konzeption von Befragungen und Untersuchungen, Kundenkontakt und Präsentation der Ergebnisse.

Public-Relations-Leiter / Medien- und Kommunikationswissenschaftler

Symbolbild Tasse
Symbolbild Tasse, © Bild von congerdesign auf Pixabay
PR-Manager in einem Handelsunternehmen

«Inserate redigieren, bloggen, die Frage einer Journalistin beantworten, Mitarbeitende interviewen – jeder Arbeitstag in meinem Beruf als PR-Manager ist anders als der vorherige.»

Laufbahn
Tätigkeit
PR-Manager
Stationen als Texter, Webpublisher, ERP-Programmierer, technischer Redakteur, PR-Redaktor
Praktikum bei einer Regionalzeitung, Nebenjobs in der Telekommunikation
Studium Publizistikwissenschaft, Deutsche Sprachwissenschaft und Allgemeine Psychologie, Universität Zürich
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite in der Marketingabteilung eines Handelsunternehmens für Elektronik, Software und Büromaterial. In Zusammenarbeit mit Marketing und Einkauf erarbeite ich beispielsweise Kampagnen für Produkteinführungen: Wann erhalten welche Journalistinnen, Journalisten und Blogger/innen Infos und Muster? Welche Alleinstellungsmerkmale vermitteln wir in der Medienmitteilung? Wie wurde auf reagiert?

Auch der Kontakt mit Medienschaffenden ist wichtig: Ich versuche, Fachaussagen oder Fotos in kurzer Zeit zu liefern. Zudem werte ich Zeitungsausschnitte, Online-Magazine und Blogs aus, in denen etwas über unsere Marken steht. Ich beteilige mich bei Facebook und Twitter – auch abends oder am Wochenende. Ich versuche überall, verständlich zu kommunizieren. Dazu zählt auch, Fehler zuzugeben. «PR-Blabla» ist kaum mehr gefragt.

Berufseinstieg

Nach einem Studium der Publizistikwissenschaft, deutschen Sprachwissenschaft und Allgemeinen Psychologie an der Universität Zürich absolvierte ich zunächst ein Praktikum bei einer Regionalzeitung. Der Berufseinstieg gelang mir als Texter (100 %) beim Online-Shop von Brack Electronics. Danach hatte ich Funktionen als Webpublisher, ERP-Programmierer, technischer Redakteur und PR-Redaktor inne. Inzwischen arbeite ich als PR-Manager für ein Handelsunternehmen und habe mich mit einem «CAS PR-Redaktor» an der Schweizerischen Text Akademie weitergebildet.

Tipps

Während des Studiums zu arbeiten ist nicht verkehrt. Mein Werdegang ist ein Beispiel dafür: So stellte ich als Student für ein Magazin für Studierende News online. Dazu kümmerte ich mich bei Telefonfirmen um Anliegen der Kundinnen und Kunden. Nebenbei war ich noch als Reporter für eine Regionalzeitung unterwegs. Das sind Erfahrungen, die ich – neben meiner Leidenschaft für Gadgets – beim Berufseinstieg einbringen konnte und immer noch einbringen kann.

Hilft mir das Studium der Publizistikwissenschaft dabei, meinen Job gut zu erledigen? Dieses Studium hilft weder, eine bessere Schreibe zu bekommen, noch lernt man, eine PR-Strategie aufzustellen. Aber Zusammenhänge und Akteure oder Medienwirkungen und -beziehungen können dank dieses Studiums besser verstanden werden.

Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin

Symbolbild Mikrofon
Symbolbild Mikrofon, © Bild von Jorge Guillen auf Pixabay
Videojournalistin beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF

«Als Videojournalistin bin ich eine ziemliche Einzelkämpferin. Nur bei den Redaktionssitzungen und den Abnahmen der Beiträge ist Teamwork gefragt.»

Laufbahn
Tätigkeit
Redaktorin und Videojournalistin beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Praktika
Assistentin bei Prof. Werner Wirth am Institut für Publizistikwissenschaften der Universität Zürich (15 Monate)
Studium Gesellschaftswissenschaften mit Hauptfach Medien- und Kommunikationswissenschaften und Nebenfächern Ethnologie und Zeitgeschichte, Universität Freiburg
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite als Videojournalistin beim Kinderprogramm «Zambo» vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Ich mache Beiträge für Fernsehen und Internet. Für einen Beitrag habe ich rund eineinhalb Tage Zeit. Meistens fängt meine Arbeit damit an, dass ich für ein vorgegebenes Thema recherchiere, geeignete Protagonistinnen und Protagonisten ausfindig mache und ein kleines Drehkonzept schreibe.

Für den Dreh, also die Technik und den Ablauf am Drehort, bin ich allein zuständig. Nach dem Dreh schneide ich das Rohmaterial zu einem fertigen Beitrag. Dazu schreibe ich den Text und vertone ihn mit meiner Stimme. Ab und zu bin ich auch als «Tagesproduzentin» der Fernsehsendungen im Einsatz. An solchen Tagen bin ich dafür verantwortlich, dass alle geplanten Sendungsinhalte vorhanden sind und in der vorgegebenen Zeit gesendet werden.

Berufseinstieg

Zunächst arbeitete ich als freie Mitarbeiterin bei einer lokalen Tageszeitung und einer regionalen Monatszeitung. Nach einem neunmonatigen Praktikum bei einem Privatfernsehsender war ich für 15 Monate als Assistentin bei Prof. Werner Wirth am Institut für Publizistikwissenschaften der Universität Zürich tätig.

Nach diversen Praktika erhielt ich eine 50-Prozent-Stelle als Redaktorin und Cutterin. Danach gelang mir der Einstieg beim Kinderprogramm des SRF. Inzwischen bin ich als Videojournalistin beim Kinderprogramm «Zambo» tätig.

Tipps

Das Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften war für mich eine solide Grundausbildung. Durch die beiden Nebenfächer Ethnologie und Zeitgeschichte konnte ich mir ein gutes Allgemeinwissen aneignen. Das praktische, journalistische Wissen sammelte ich während des Studiums als freie Mitarbeiterin bei zwei regionalen Zeitungen.

Nach dem Studium folgten mehrere Praktika bei einem Privatfernsehsender und Videoproduktionsfirmen. Diese Erfahrungen waren wichtig für den Erwerb des fernsehspezifischen Know-hows. Der Umgang mit Kamera und Schnittsystemen und die Organisation und Durchführung von Drehs habe ich bei diesen Firmen gelernt. «Training on the job» lautete dort die Devise.

Informations- und Dokumentationsspezialist

Symbolbild Bibliothek
Symbolbild Bibliothek, © Bild von Foundry Co auf Pixabay
Informations- und Dokumentationsspezialist/Dozent für Archivkunde

«Das wechselnde Arbeitsspektrum beim SRF erfordert Flexibilität und die Bereitschaft, sich weiterzubilden – für mich ein Privileg.»

Laufbahn
Tätigkeit
Informations- und Dokumentationsspezialist beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) sowie Berufskundelehrer an der allgemeinen Berufsschule Zürich (ABZ)
Ausbilder mit eidgenössischem Fachausweis
Diplomierter Informations- und Dokumentationsspezialist FH/Bachelor of Science FHO in Information und Dokumentation
Lehrgang als Bibliothekar BBS
Diplomkaufmann/Handelsschuldiplom
Jetzige Tätigkeit

In der Abteilung Dokumentation und Archive (D+A) am Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) war ich schon in vielen Aufgabenbereichen tätig. Dank meiner Ausbildung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Chur bin ich polyvalent einsetzbar. Zurzeit beschäftige ich mich mit Fragen der Archivverwertung. Ich katalogisiere und erschliesse Wortsendungen der einzelnen Programme von SRF. Ausserdem entwickle ich – zusammen mit D+A-Spezialisten – interne Ausbildungskonzepte und setze diese um.

Die Grundlagen meiner vielseitigen Tätigkeit lieferte die Ausbildung an der HTW Chur. So bin ich in der Lage, bei der Einführung eines Records-Management-Systems mitzuarbeiten, das Unternehmensarchiv zu betreuen, Magnetbänder und Tonbandkassetten zu digitalisieren oder im Auskunfts- und Recherchedienst zu arbeiten.

Berufseinstieg

Nach einigen Jahren als Diplomkaufmann orientierte ich mich beruflich um und absolvierte einen Lehrgang als Bibliothekar BBS. Danach leitete ich eine Filiale einer öffentlichen Bibliothek. Schliesslich wechselte ich zum SRF.

Meine Ausbildung zum diplomierten Informations- und Dokumentationsspezialisten FH an der HTW Chur konnte ich berufsbegleitend am Standort Zürich absolvieren. Die Ausbildung war breit ausgerichtet: Unter anderem wurden auch Grundstrukturen der Programmierung vermittelt. Dieses technische Wissen ist auch in meinem heutigen Job von Nutzen.

Tipps

Nach dem Studium absolvierte ich einen Kompaktlehrgang zum Ausbilder mit eidgenössischem Fachausweis. Das eröffnete mir später die Möglichkeit, als Berufskundelehrer an der Allgemeinen Berufsschule Zürich zu unterrichten. Mein Gebiet sind die archivarischen Aspekte der beruflichen Grundbildung zum Fachmann/zur Fachfrau Information und Dokumentation.



berufsberatung.ch