Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Wartungsarbeiten: Aufgrund von Wartungsarbeiten auf den Servern von berufsberatung.ch kann es am Dienstag, 18. Februar ab 17.00 Uhr bis 24.00 Uhr zu einzelnen Ausfällen kommen.

Geografie: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Geografie

Geografie

Sabine Balmer, Meteorologin bei Schweizer Radio und Fernsehen

Sabine Balmer
Sabine Balmer, © SRF/Oscar Alessio
Medienmeteorologin

«Als Medienmeteorologin arbeitet man an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Journalismus, man muss also auch einen Zugang zum Publikum finden.»

Laufbahn
Seit 2004 bis heuteMedienmeteorologin bei der Redaktion von SRF Meteo
2002 – 2004Prognostikerin und Betreuung Back-Office bei Meteotest in Bern
1999 – 2002Praktikum und anschliessend Assistentin in der Wetterprognose der Firma Meteotest, Bern
1996 – 2002Geografiestudium an der Universität Basel, Nebenfächer Meteorologie, Natur-, Landschafts- und Umweltschutz (NLU) und Informatik
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite als Meteorologin bei Schweizer Radio und Fernsehen. Wir sind eine kleine Redaktion von vorwiegend Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern, unser Team umfasst 15 Leute. Unsere Hauptaufgabe ist die Präsentation und Erläuterung der aktuellen Wetterprognose im Fernsehen, im Radio oder online. Seit einigen Jahren sind wir auch auf Social Media präsent. Wir beraten die internen Redaktionen in Wetter- und Klimafragen, beliefern aber auch externe Kunden mit Wetterprognosen.

Die Wetterprognose entsteht im Büro, der Computer ist dabei unerlässlich. Eine grosse Datenquelle ist das Internet. Die Arbeitszeiten sind unregelmässig, teilweise beginne ich schon frühmorgens um 03.30 Uhr mit der Arbeit. Wenn ich die Wetterprognose im Fernsehen präsentiere, dann arbeite ich von 10 Uhr morgens bis 22 Uhr abends. Auch am Wochenende bin ich regelmässig im Einsatz. Mir gefällt, dass ich in einem Team arbeiten kann, aber dabei doch sehr selbstständig bin. Der Vorteil der Schichtarbeit ist, dass ich am Abend immer meine Pflichten abgearbeitet habe und nichts auf den nächsten Tag verschieben muss. Das ist auch ein Vorteil, wenn man Teilzeit arbeitet. Ich bin zurzeit mit einem Pensum von 50% angestellt, da ich eine Familie mit drei Kindern habe.

Berufseinstieg

Das obligatorische Berufspraktikum bei der Firma Meteotest während des Studiums hat mir beim Berufseinstieg geholfen. Nach dem halbjährigen Praktikum konnte ich neben dem Studium Teilzeit in der Wetterprognose weiterarbeiten und bereits erste Erfahrungen sammeln. Ich arbeitete mit Meteorologen zusammen und erlebte ihren Arbeitsalltag. Bereits vor Abschluss des Studiums wurde mir dann eine Stelle angeboten, so fiel mir der Einstieg ins Berufsleben relativ einfach.

Tipps

Praktika während oder nach dem Studium helfen sicher, den Berufsalltag kennenzulernen. Für den Beruf der Meteorologin sollte man aufgrund der Arbeitszeiten recht flexibel sein. Als Medien-Meteorologin arbeitet man an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Journalismus, man muss also auch einen guten Zugang zum Publikum finden.

Edith Oosenbrug: Geografin

Symbolbild Presse
Symbolbild Presse, © Bild von congerdesign auf Pixabay
Geografin in der Öffentlichkeitsarbeit

«Geht es aber darum, bei einem aktuellen Anlass den Mediendienst beim Veröffentlichen von Dokumentationen für Medienschaffende zu unterstützen, kann es durchaus auch einmal hektisch werden.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Welche Informationen müssen nach einem Hochwasserereignis auf der Website des Bundesamts für Umwelt zu finden sein? Wie kann ich einen komplexen Text so aufbereiten, dass ihn auch eine interessierte Mittelschülerin versteht? Oder welche Themen interessieren nur die Mitarbeitenden und gehören somit auf das Intranet des Amts? - Fragen, mit denen ich mich fast täglich auseinandersetze.
Als Internetredaktorin für das Bundesamt für Umwelt (BAFU) schreibe ich Texte zu Themen wie Gewässerschutz, Klimapolitik oder Störfallvorsorge. Ich entwerfe neue Beiträge, redigiere bestehende Inhalte der Website des BAFU oder berate die Mitarbeitenden des Amts, wie sie selbst ihre Inhalte fürs Internet aufbereiten können. Daneben müssen Übersetzungen koordiniert und Bilder bearbeitet werden.

Zu meiner Arbeit gehört auch das Erstellen von Kommunikationskonzepten zu wichtigen Themen, die das BAFU betreffen. Wie wollen wir zum Beispiel in den nächsten Jahren das Thema Klimawandel kommunizieren? Wie setzt sich unser Zielpublikum zusammen und welche Kommunikationsmittel setzen wir ein? Dies sind meist Projekte, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Geht es aber darum, bei einem aktuellen Anlass den Mediendienst beim Veröffentlichen von Dokumentationen für Medienschaffende zu unterstützen, kann es durchaus auch einmal hektisch werden.
Um den Internetauftritt kümmern sich beim BAFU fünf Personen, wobei alle Teilzeit arbeiten. Zur Kommunikationsabteilung gehören ausserdem die Informationsbeauftragten, Kommunikationsberaterinnen und Übersetzer, was einen bunten Sprach- und Kulturmix mit sich bringt.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Während des Studiums begann ich mich immer mehr für die Öffentlichkeitsarbeit zu interessieren: Ich war Redaktorin der Zeitschrift des Fachvereins Geografie und schrieb einzelne Artikel für eine Lokalzeitung. Dann bekam ich die Gelegenheit, eine Hospitanz in der Redaktion der Sendung „Menschen, Technik, Wissenschaft“ des Schweizer Fernsehens zu absolvieren. Dort hat es mir den „Ärmel inegno“. Anderen Menschen die Wissenschaft näher bringen – das war es, was ich wollte. In verschiedene Forschungsbereiche hineinsehen und sich so auch laufend selbst weiterbilden.
Der Einstieg ins Berufsleben war dann aber nicht ganz leicht. Oft wird schon viel Berufserfahrung vorausgesetzt. Und so absolvierte ich - wie so viele andere Uniabsolventen auch – nach dem Studium zuerst mehrere Praktika. Unter anderem in der Kommunikationsabteilung der ETH Zürich und beim Pressedienst des damaligen Bundesamts für Umwelt, Wald und Landschaft. Es war eine anstrengende Zeit der Suche. Aber im Nachhinein habe ich viel profitiert, verschiedene Medien und Arbeitswelten kennen gelernt, aber auch viele Menschen. Von diesem Netzwerk zehre ich auch heute noch.

Tipps

[kein Text]

Eliane Jäggi: Leiterin Managementsysteme und Arbeitssicherheit in einem Industriebetrieb

Eliane Jäggi bei der Arbeit in der Werkstatt
Eliane Jäggi bei der Arbeit in der Werkstatt
Geografin als Qualitätsmanagerin und Sicherheitsingenieurin:

«Als Mitglied des Managements kann ich wichtige Entscheide mitbeeinflussen und die Firma mitgestalten.»

Laufbahn
2015 bis heuteLeiterin Managementsysteme, Arbeitssicherheit, Mitglied des Managements bei der IMEDCO AG (Industriebetrieb Abschirmtechnik im Bereich der Medizin und Forschung)
2014 – 2015Qualitätsfachfrau, Stv. Leiterin Qualitätsmanagementsystem bei der Vogt-Schild AG (Druckerei)
2013 – 2014Babypause
2011 – 2013Sachbearbeiterin öffentliches Beschaffungswesen, BSB+Partner Ingenieure und Planer
2011 - 2012Verantwortliche Qualitätsmanagement bei der Alimentavera GmbH (Lebensmittelkennzeichnung)
2010Babypause
2004 - 2010Inspektion / Zertifizierung bei der bio.inspecta AG (Bereiche Verarbeitung, Handel, Landwirtschaft)
2001 - 2004Auslandaufenthalte (Indien, Südostasien, USA) und diverse Praktika (Bundesamt für Landwirtschaft, ökologisches Beratungsbüro)
1996 – 2001Studium in Geografie mit Spezialisierung in Bodenkunde, Nebenfächer Ökologie/Biologie (Master of Science)
Jetzige Tätigkeit

Als Qualitätsmanagerin bin ich verantwortlich für die Aufrechterhaltung des Qualitätsmanagementsystems in der Firma (Abschirmungstechnik für medizinischen Einsatzzweck und Forschung) und dessen erfolgreiche Zertifizierung (ISO 9001 und weitere Normen). Dazu gehören Aufgaben wie die Verfolgung normativer Entwicklungen im Qualitätsbereich inkl. Umsetzung ins Managementsystem, Beschwerdemanagement und Durchführung interner Audits. Weiter bin ich als Sicherheitsingenieurin für die Arbeitssicherheit gemäss Anforderung der EKAS 6508 verantwortlich und Datenschutzbeauftragte gemäss DSGVO. Als Mitglied des Managements kann ich wichtige Entscheide mitbeeinflussen und durch Anträge die Firma mitgestalten.

Berufseinstieg

Nach dem Studium und einem Auslandaufenthalt konnte ich zwei Praktika in einem ökologischen Beratungsbüro und im Bundesamt für Landwirtschaft absolvieren. Für beide Praktika habe ich mich auf Inserate beworben. Danach habe ich mich auf eine offene Stelle bei der bio.inspecta beworben (Inspektion und Zertifizierung diverser Labels von Verarbeitungs- und Landwirtschaftsbetrieben). Aufgrund meiner bereits vorhandenen Berufserfahrung und der Fremdsprachenkenntnisse konnte ich anfänglich im Landwirtschaftsbereich Fuss fassen.

Tipps

Neben dem Studium habe ich kontinuierlich in Nebenjobs gearbeitet, welche zum Teil studiumsfremd waren. Durch verschiedene Aufenthalte in anderssprachigen Gebieten konnte ich meine Fremdsprachenkenntnisse ständig verbessern. Dadurch konnte ich in den Vorstellungsgesprächen jeweils punkten. Ich habe sich bietende Chancen immer gepackt und teilweise auch für mich weniger spannende Jobs angenommen. Zusätzlich empfehle ich sehr, Weiterbildungen zu absolvieren. Auch als Familienfrau habe ich mich ständig weitergebildet, was teilweise ein rechter Kraftakt bedeutete. Ich möchte alle Frauen ermutigen, sofern das Interesse vorhanden ist, sich in technischen Bereichen einzusetzen. Durch eine sachliche und effiziente Arbeitsweise inklusive Soft Skills kann man viel erreichen - auch in einer reinen Männerdomäne. Die unterschiedliche Sichtweise wird enorm geschätzt.



berufsberatung.ch