Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Corona: Einige Unternehmen/Organisationen sind nicht mehr erreichbar.
Bis auf Weiteres dürfen keine Veranstaltungen mehr stattfinden.

Ethnologie / Sozialanthropologie: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Ethnologie / Sozialanthropologie

Ethnologie / Sozialanthropologie

Ethnologin, Volkskundlerin in der Friedensförderung

Symbolbild Friedenstaube
Symbolbild Friedenstaube, © Fine Mayer auf Pixabay
Leiterin eines Kompetenzzentrums für Friedensförderung

«Durch gemeinsame Veranstaltungen, Information, Trainings und Beratung fördern wir vom Kompetenzzentrum den Austausch zwischen den Akteuren, stärken deren Kompetenzen in ziviler Friedensförderung und tragen so zu einer kohärenten Friedenspolitik der Schweiz bei.»

Laufbahn
Tätigkeit
Leiterin eines Kompetenzzentrums für Friedensförderung
Abteilungsleiterin Internationale Zusammenarbeit und Beratungsmandat zu Gender & Friedensförderung für die DEZA beim Christlichen Friedensdienst
Genderbeauftragte eines Projekts zur Gesundheits- und Umwelterziehung in Primarschulen in Jemen des Deutschen Entwicklungsdienst (DED)
Zivile Beobachtermission des Bundes in Hebron
Studium der Ethnologie, der Neueren Geschichte und der Politologie
Jetzige Tätigkeit

Als Leiterin eines Kompetenzzentrums für Friedensförderung bin ich für die Umsetzung der strategischen Ziele und die Qualitätssicherung verantwortlich. Ich führe ein Team von sieben Mitarbeitenden. Dazu vertrete ich das Kompetenzzentrum gegenüber Partnerorganisationen und der Öffentlichkeit.

Neben diesen Managementaufgaben bin ich für den thematischen Bereich Gender & Friedensförderung zuständig. Zudem führe ich Beratungsmandate aus.

Berufseinstieg

Nach dem Studium arbeitete ich vor Ort, also «im Feld». Dort gewann ich Einblicke,  wie internationale Missionen und Organisationen funktionieren können. Ich lernte, was es konkret heisst, unter extrem schwierigen Rahmenbedingungen zu arbeiten.

Die Stelle beim Christlichen Friedensdienst fand ich über ein Inserat im cinfo (Stellenbulletin für internationale Zusammenarbeit). Diese Stelle umfasste grundsätzlich drei Bereiche: Beratung und Begleitung der Partnerorganisationen, Fundraising und Berichterstattung sowie Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit.

Tipps

Meine langjährige Tätigkeit an der Schnittstelle von Entwicklungszusammenarbeit und Friedensförderung ist eine wichtige Voraussetzung für meine heutige Arbeit. So weiss ich, was es heisst, unter schwierigsten Bedingungen mit lokalen Partnern Projekte zu planen und umzusetzen. Ich weiss auch, dass Veränderungen oft nicht sofort und klar sichtbar sind.

Ich kenne die Strukturen und Abläufe in der Internationalen Zusammenarbeit und verfüge über ein ausgedehntes Netzwerk. Das ist unabdingbar, um unsere Trägerschaft kompetent zu unterstützen. Auch die strategische Ausrichtung des Projektes wird laufend an die praktischen Bedürfnisse angepasst. Ich habe realisiert, dass in der Entwicklungszusammenarbeit nicht Spezialisierungen, sondern breit gefächerte Erfahrungen gefragt sind. Gesucht werden Generalistinnen und Generalisten.

Franziska Schürch: Ethnologin

Symbolbild Appenzell
Symbolbild Appenzell, © Marcel Langthim auf Pixabay
Kulturwissenschaftlerin und Volkskundlerin

«Franziska Schürch hat von der Stiftung für Appenzeller Volkskunde das Angebot erhalten, die rund 160 Objekte der privaten Sammlung zu erfassen.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Franziska Schürch hat von der Stiftung für Appenzeller Volkskunde das Angebot erhalten, die rund 160 Objekte der privaten Sammlung zu erfassen. So konnte die junge Ethnologin gleich nach dem Studium eine praktische Forschungsarbeit übernehmen, die sich zu einer Dissertation ausweiten liess. Objekte der Appenzeller Volkskunst wurden vor allem von Frauen und Männern geschaffen, die im Hauptberuf in der textilen Heimindustrie oder in der Fabrik arbeiteten und sich mit der Malerei und dem Handwerk etwas dazuverdienten. Franziska Schürch hat diese Gegenstände unter dem Aspekt der Sachkulturforschung untersucht und festgestellt, dass diese Objekte um 1900 u.a. die Funktion übernahmen, die Modernisierung, etwa die industrielle Massenproduktion, zu kompensieren.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Die Appenzeller Volkskunst führte die junge Baselbieterin nicht nur ins Appenzellerland, sondern auch ins Ausland. Während 2 Jahren konnte sie sich in London, am Department of Anthropology des University College, theoretisch mit der Sachkulturforschung befassen und den Engländern die Volkskunst aus dem Appenzellerland näher bringen. So zog die junge Familie mit den eben geborenen Zwillingen nach London um.

Rückblickend auf ihren Berufseinstieg stellt Franziska Schürch fest, dass sie als Forscherin immer wieder unterstützt worden sei. So erhielt sie u.a. von den Marie-Heim-Vögtlin-Beiträgen des Schweizerischen Nationalfonds finanzielle Unterstützung für ihre Dissertation. Dieses Förderungsprogramm ist auf Wissenschaftlerinnen ausgerichtet, deren Karrieren etwa wegen Mutterschaft erschwert werden. Franziska Schürch hat darauf eine neue Stelle beim Inventar des kulinarischen Erbes der Schweiz angetreten. In einem Forschungsprojekt sind typische lokale und regionale schweizerische Produkte gesammelt und inventarisiert worden. Ausserdem hatte sie die Aufgabe zu überprüfen, ob die Studien wissenschaftlichen Anforderungen standhalten. In diese Zeit fällt die Geburt des dritten Kindes.

Tipps

[nicht definitiver Text] Nach Abschluss dieses Projektes übernahm sie eine Mutterschaftsvertreteung der Oberassistentin am Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie der westfälischen Wilhelms-Universität Münster und pendelte während acht Monaten zwischen Basel und Münster. Im Sommer 2010 gründete sie zusammen mit einer Historikerin die Firma schürch & koellreuter. Die beiden arbeiten im Bereich der Kulturgeschichtsoforschung und –vermittlung.

Beatrice Tobler: Kulturwissenschaftlerin im Freilichtmuseum Ballenberg

Museum Ballenberg
Museum Ballenberg, © Chme82 auf Wikipedia
Ethnologin, Kuratorin, Volkskundlerin

«Die Faszination für das Eintauchen in (reale oder virtuelle) Räume und in Geschichten ist das, was sich rückblickend durch meinen beruflichen Werdegang zieht.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Nachdem ich mich mehrere Jahre lang auf verschiedene Stellen im Ausstellungsbereich beworben hatte, wurde ich 2012 Ausstellungskuratorin im Freilichtmuseum Ballenberg. Die Bewerbungen und Vorstellungsgespräche waren sehr lehrreich und halfen mir herauszufinden, wohin ich mich bewegen wollte. Mit dem Wechsel zum Freilichtmuseum Ballenberg ging ich nicht nur zurück zu meinen fachlichen Wurzeln, sondern darf mich als Ausstellungskuratorin nun auch professionell mit Themen auseinandersetzen, die mich beruflich und privat schon ein Leben lang begeistern: Handwerk, Alltagskultur, Wohnkultur, Gärten, Tiere, Umgang mit der Kulturlandschaft.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Als Kind war ich fasziniert von Ausstellungen mit historisch eingerichteten Wohnräumen. Vielleicht erinnerten sie mich an meine Puppenstube, in der meine Phantasie jeweils unendlich schweifen konnte. Die Faszination für das Eintauchen in (reale oder virtuelle) Räume und in Geschichten ist das, was sich rückblickend durch meinen beruflichen Werdegang zieht. Ich studierte Volkskunde, weil mir dieses Fach nah am Leben zu sein schien. Nach dem Studium schweifte ich aber in virtuellere Gefilde ab: Ich schrieb meine Lizentiatsarbeit (Masterarbeit) 1995 über Computermailboxen. Um mich in die Mailboxen einzuloggen, die ich untersuchen wollte, musste ich mir Computerwissen aneignen. Dieses kam mir bei meiner ersten Stelle als Assistentin am damaligen Seminar für Volkskunde in Basel (heute Kulturwissenschaft/Europäische Ethnologie) zugute, denn ich übernahm dort auch die Computerbetreuung.

Ich spezialisierte mich inhaltlich auf Neue Medien und fand so auch meine erste Museumsstelle als Kuratorin für Computer und digitale Kultur im Museum für Kommunikation in Bern. Dort habe ich während 13 Jahren das «Museumshandwerk» gelernt. Ich baute die Computersammlung auf, später betreute ich auch die Sammlungen Radio/Fernsehen und Fernmeldegeschichte. Daneben betreute ich die Website und leistete IT-Support. Bereits im Museum für Kommunikation begeisterten mich aber Ausstellungen am meisten: Wie kann ich einen Raum mit Geschichten füllen und die Aufmerksamkeit der Besucher/innen gewinnen? Ich war verantwortlich für die Inhalte der 2007 eröffneten Dauerausstellung «As Time Goes Byte. Computergeschichte und digitale Kultur», kuratierte einen Projektraum zu digitalen Technologien und richtete im Rahmen eines Forschungsprojektes zusammen mit dem Projektteam ein interaktives «Wohnzimmer der Zukunft» ein.

Tipps

[nicht definitiver Text]



berufsberatung.ch