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Ethnologie / Sozialanthropologie: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Ethnologie / Sozialanthropologie

Ethnologie / Sozialanthropologie

Leiterin des Kompetenzzentrums für Friedensförderung (KOFF)

Symbolbild Friedenstaube
Symbolbild Friedenstaube, © Fine Mayer auf Pixabay
Ethnologin, Volkskundlerin

«Vor allem habe ich aber realisiert, dass in der Entwicklungszusammenarbeit eine akademische Spezialisierung keine ausreichende Qualifikation ist, gefragt sind breit gefächerte Erfahrungen, gesucht werden Generalistinnen und Generalisten.»

JahrTätigkeit
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JahrTätigkeit
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JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Als Leiterin des KOFF, ein Projekt von swisspeace (Schweizerische Friedenstiftung, www.swisspeace.ch), habe ich eine sehr vielfältige und spannende Aufgabe: Ich bin für die Umsetzung der strategischen Ziele und die Qualitätssicherung des KOFF verantwortlich, führe ein Team von 7 MitarbeiterInnen und vertrete KOFF gegenüber Partnerorganisationen und der Öffentlichkeit. Neben diesen Managementaufgaben bin ich zudem für den thematischen Bereich Gender & Friedensförderung zuständig und führe Beratungsmandate aus. KOFF ist eine gemeinsame Plattform schweizerischer Regierungsstellen (EDA und DEZA) sowie von rund 50 Nicht-Regierungsorganisationen, die in der zivilen Friedensförderung und der Entwicklungszusammenarbeit in Konfliktregionen tätig sind. Durch gemeinsame Veranstaltungen, Information, Trainings und Beratung fördert KOFF den Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren, stärkt deren Kompetenzen in ziviler Friedensförderung und trägt so zu einer kohärenten Friedenspolitik der Schweiz bei.

Meine langjährige Tätigkeit an der Schnittstelle von Entwicklungszusammenarbeit und Friedensförderung in meinen früheren Arbeitsstellen, insbesondere meine Erfahrungen mit internationalen Missionen und praktischer Projektarbeit in Konfliktregionen, ist eine wichtige Voraussetzung für meine aktelle Position: So weiss ich sehr genau, was es heisst, in Gewaltkontexten unter schwierigsten Rahmenbedingungen gemeinsam mit lokalen Parntern Projekte zu planen und umzusetzen. Ich weiss auch,  dass Resultate und Veränderungen oft nicht sofort und eindeutig sichtbar auszuweisen sind. Ich kenne die Strukturen und Abläufe in der Internationalen Zusammenarbeit und verfüge über ein ausgedehntes Netzwerk. Diese Kenntnisse und Erfahrungen sind unabdingbar, um kompetente Unterstützung für unsere Trägerschaft zu leisten und die strategische Ausrichtung des Projektes laufend an die praktischen Bedürfnisse der Partner anzupassen.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] In meinen ersten Berufstätigkeiten nach dem Studium, «im Feld», konnte ich Einblicke in das Funktionieren internationaler Missionen und Organisationen gewinnen, und ich lernte, was es konkret heisst, unter extrem schwierigen Rahmenbedingungen gemeinsam mit den lokalen Partnern Projekte zu planen und umzusetzen und dass Veränderungen und Fortschritte oft nicht sofort und eindeutig sichtbar sind. Vor allem habe ich aber realisiert, dass in der Entwicklungszusammenarbeit eine akademische Spezialisierung keine ausreichende Qualifikation ist, gefragt sind breit gefächerte Erfahrungen, gesucht werden Generalistinnen und Generalisten.

Tipps

[nicht definitiver Text]Die Stelle beim Christlichen Friedensdienst fand ich über ein Inserat im cinfo (Stellenbulletin für internationale Zusammenarbeit). Diese Stelle umfasste grundsätzlich drei Bereiche: Beratung und Begleitung der Partnerorganisationen in den Projektgebieten, was regelmässige Reisen dorthin mit einschloss; Fundraising und Berichterstattung an die verschiedenen Geldgeber zur Sicherstellung der Projektfinanzierung, was viel administrative Arbeit bedeutete; dann war ich im Bereich der Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit in der Schweiz tätig, ich stellte zum Beispiel Projekte in einer Kirche vor, arbeitete in einer Arbeitsgruppe zu Menschenrechten in Israel und Palästina mit, organisierte Veranstaltungen zu Projekten mit Teilnehmern aus den betroffenen Gebieten oder nahm als Fachperson an Podien und Diskussionsveranstaltungen teil.

Franziska Schürch: Ethnologin

Symbolbild Appenzell
Symbolbild Appenzell, © Marcel Langthim auf Pixabay
Kulturwissenschaftlerin und Volkskundlerin

«Franziska Schürch hat von der Stiftung für Appenzeller Volkskunde das Angebot erhalten, die rund 160 Objekte der privaten Sammlung zu erfassen.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Franziska Schürch hat von der Stiftung für Appenzeller Volkskunde das Angebot erhalten, die rund 160 Objekte der privaten Sammlung zu erfassen. So konnte die junge Ethnologin gleich nach dem Studium eine praktische Forschungsarbeit übernehmen, die sich zu einer Dissertation ausweiten liess. Objekte der Appenzeller Volkskunst wurden vor allem von Frauen und Männern geschaffen, die im Hauptberuf in der textilen Heimindustrie oder in der Fabrik arbeiteten und sich mit der Malerei und dem Handwerk etwas dazuverdienten. Franziska Schürch hat diese Gegenstände unter dem Aspekt der Sachkulturforschung untersucht und festgestellt, dass diese Objekte um 1900 u.a. die Funktion übernahmen, die Modernisierung, etwa die industrielle Massenproduktion, zu kompensieren.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Die Appenzeller Volkskunst führte die junge Baselbieterin nicht nur ins Appenzellerland, sondern auch ins Ausland. Während 2 Jahren konnte sie sich in London, am Department of Anthropology des University College, theoretisch mit der Sachkulturforschung befassen und den Engländern die Volkskunst aus dem Appenzellerland näher bringen. So zog die junge Familie mit den eben geborenen Zwillingen nach London um.

Rückblickend auf ihren Berufseinstieg stellt Franziska Schürch fest, dass sie als Forscherin immer wieder unterstützt worden sei. So erhielt sie u.a. von den Marie-Heim-Vögtlin-Beiträgen des Schweizerischen Nationalfonds finanzielle Unterstützung für ihre Dissertation. Dieses Förderungsprogramm ist auf Wissenschaftlerinnen ausgerichtet, deren Karrieren etwa wegen Mutterschaft erschwert werden. Franziska Schürch hat darauf eine neue Stelle beim Inventar des kulinarischen Erbes der Schweiz angetreten. In einem Forschungsprojekt sind typische lokale und regionale schweizerische Produkte gesammelt und inventarisiert worden. Ausserdem hatte sie die Aufgabe zu überprüfen, ob die Studien wissenschaftlichen Anforderungen standhalten. In diese Zeit fällt die Geburt des dritten Kindes.

Tipps

[nicht definitiver Text] Nach Abschluss dieses Projektes übernahm sie eine Mutterschaftsvertreteung der Oberassistentin am Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie der westfälischen Wilhelms-Universität Münster und pendelte während acht Monaten zwischen Basel und Münster. Im Sommer 2010 gründete sie zusammen mit einer Historikerin die Firma schürch & koellreuter. Die beiden arbeiten im Bereich der Kulturgeschichtsoforschung und –vermittlung.

Beatrice Tobler: Kulturwissenschaftlerin im Freilichtmuseum Ballenberg

Museum Ballenberg
Museum Ballenberg, © Chme82 auf Wikipedia
Ethnologin, Kuratorin, Volkskundlerin

«Die Faszination für das Eintauchen in (reale oder virtuelle) Räume und in Geschichten ist das, was sich rückblickend durch meinen beruflichen Werdegang zieht.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
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Jetzige Tätigkeit

Nachdem ich mich mehrere Jahre lang auf verschiedene Stellen im Ausstellungsbereich beworben hatte, wurde ich 2012 Ausstellungskuratorin im Freilichtmuseum Ballenberg. Die Bewerbungen und Vorstellungsgespräche waren sehr lehrreich und halfen mir herauszufinden, wohin ich mich bewegen wollte. Mit dem Wechsel zum Freilichtmuseum Ballenberg ging ich nicht nur zurück zu meinen fachlichen Wurzeln, sondern darf mich als Ausstellungskuratorin nun auch professionell mit Themen auseinandersetzen, die mich beruflich und privat schon ein Leben lang begeistern: Handwerk, Alltagskultur, Wohnkultur, Gärten, Tiere, Umgang mit der Kulturlandschaft.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Als Kind war ich fasziniert von Ausstellungen mit historisch eingerichteten Wohnräumen. Vielleicht erinnerten sie mich an meine Puppenstube, in der meine Phantasie jeweils unendlich schweifen konnte. Die Faszination für das Eintauchen in (reale oder virtuelle) Räume und in Geschichten ist das, was sich rückblickend durch meinen beruflichen Werdegang zieht. Ich studierte Volkskunde, weil mir dieses Fach nah am Leben zu sein schien. Nach dem Studium schweifte ich aber in virtuellere Gefilde ab: Ich schrieb meine Lizentiatsarbeit (Masterarbeit) 1995 über Computermailboxen. Um mich in die Mailboxen einzuloggen, die ich untersuchen wollte, musste ich mir Computerwissen aneignen. Dieses kam mir bei meiner ersten Stelle als Assistentin am damaligen Seminar für Volkskunde in Basel (heute Kulturwissenschaft/Europäische Ethnologie) zugute, denn ich übernahm dort auch die Computerbetreuung.

Ich spezialisierte mich inhaltlich auf Neue Medien und fand so auch meine erste Museumsstelle als Kuratorin für Computer und digitale Kultur im Museum für Kommunikation in Bern. Dort habe ich während 13 Jahren das «Museumshandwerk» gelernt. Ich baute die Computersammlung auf, später betreute ich auch die Sammlungen Radio/Fernsehen und Fernmeldegeschichte. Daneben betreute ich die Website und leistete IT-Support. Bereits im Museum für Kommunikation begeisterten mich aber Ausstellungen am meisten: Wie kann ich einen Raum mit Geschichten füllen und die Aufmerksamkeit der Besucher/innen gewinnen? Ich war verantwortlich für die Inhalte der 2007 eröffneten Dauerausstellung «As Time Goes Byte. Computergeschichte und digitale Kultur», kuratierte einen Projektraum zu digitalen Technologien und richtete im Rahmen eines Forschungsprojektes zusammen mit dem Projektteam ein interaktives «Wohnzimmer der Zukunft» ein.

Tipps

[nicht definitiver Text]



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