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Klassische Philologie (Latein, Griechisch):  Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Altphilologie (Latein, Griechisch)

Klassische Philologie (Latein, Griechisch)

Thomas Ribi, Klassische Philologie udn Archäologie, Journalist

Symbolbild Presse
Symbolbild Presse, © Andrys Stienstra auf Pixabay
Altertumswissenschaftler im Tagesjournalismus

«Im Gegensatz zu den langen Arbeitszyklen, die ich in der Altertumswissenschaft kennengelernt hatte, faszinierte mich das rasche Arbeiten von Tag zu Tag.»

JahrTätigkeit
JahrLeiter Lokalressort NZZ
Jahrverschiedene Weiterbildungen in Journalismus am MAZ Luzern
JahrMitarbeiter Lokalredaktion NZZ
JahrVolontariat bei der NZZ
JahrStudium der klassischen Philologie und der klassischen Archäologie
Jetzige Tätigkeit

Seit 2006 leite ich das Lokalressort der NZZ. Dadurch bin ich mehr mit administrativen Tätigkeiten und Führungsaufgaben beschäftigt und komme weniger zum Schreiben, anderseits bin ich jeden Tag ganz konkret mit den Grundsatzfragen befasst, die sich dem Journalismus heute stellen: welche Aufgabe haben gedruckte Zeitungen im Internetzeitalter? Sind die Leute langfristig noch bereit, für Information zu bezahlen? Und welche Funktion hat Information überhaupt in unserer Gesellschaft?

Seit 2001 schreibe ich mehrheitlich über politische Themen, vor allem Finanzpolitik und Parteipolitik, Berichte aus Kantons- und Gemeinderat, schreibe Analysen und Kommentare über politische und Ereignisse und Entwicklungen im Kanton Zürich und, alle vier Jahre, über Wahlen in der Stadt Zürich und im Kanton. Der Schritt in den politischen Journalismus bedeutete nach der Arbeit auf einer Kulturredaktion noch einmal das Eintauchen in eine neue Welt. Und er schärfte mein Bewusstsein dafür, wie sich Politik und gesellschaftliche Prozesse gegenseitig beeinflussen – und wo die Grenzen der Politik liegen.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] 1992 schloss ich das Studium der klassischen Philologie und der klassischen Archäologie an der Universität Zürich ab. Bereits in der Endphase des Studiums war ich als Forschungsassistent an der Abteilung Alte Geschichte des Historischen Seminars in einem Projekt tätig, das sich der Aufarbeitung antiker Inschriften aus dem westlichen Kleinasien widmete – also nicht gerade einem Thema, das auf eine spätere Tätigkeit im Tagesjournalismus vorbereitete.

Ein Volontariat auf der Lokalredaktion der „Neuen Zürcher Zeitung“ brachte mich 1994 erstmals mit dem Journalismus in Verbindung. Ausschlaggebend für den Ausflug auf eine Zeitungsredaktion war der Wunsch, einen ganz anderen Arbeitsstil und ganz andere Themen kennenzulernen. Im Gegensatz zu den langen Arbeitszyklen, die ich in der Altertumswissenschaft kennengelernt hatte, faszinierte mich das rasche Arbeiten von Tag zu Tag – auch wenn man oft unter Druck schreiben musste und gern mehr Zeit gehabt hätte und auch wenn das, was man gestern oft unter Mühen geschrieben hatte, bereits heute auf dem Altpapier landete. Ich blieb der NZZ-Redaktion über das Praktikum hinaus als freier Mitarbeiter für verschiedene Ressorts verbunden.

1995 trat ich als redaktioneller Mitarbeiter in die Lokalredaktion der NZZ ein und war zunächst für die lokale Kulturseite und in der Dienstredaktion tätig. Ich schrieb Rezensionen über Ausstellungen und Veranstaltungen und Berichte über das aktuelle Kulturleben in und um Zürich. Anderseits war ich als Dienstredaktor in dem Teil der Redaktion tätig, der sich um die Planung der Tagesausgaben, das Redigieren der Texte und die Produktion der Zeitungsseiten kümmert. Das journalistische Handwerk im engeren Sinn eignete ich mir in verschiedenen Kursen am Medienausbildungszentrum (MAZ) an: dasjenige Fachwissen, das ich nicht über die Praxis mitbekommen hatte.

Tipps

[nicht definitiver Text] Von meinen seinerzeitigen Lieblingsgebieten in der klassischen Philologie, der Alexandrinischen und der Augusteischen Literatur, habe ich mich etwas entfernt. Dafür beschäftige ich mich, gleichsam aus der Praxis heraus, seit einiger Zeit mit Aristoteles – einem Autor, dem ich im Studium aus dem Weg gegangen bin. Und ich bin auf Schritt und Tritt überrascht, wie präzis er vor über zweitausend Jahren gesellschaftliche und politische Konstellationen erfasst hat, die noch heute mehr oder weniger unverändert wirken.



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