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Agrarwissenschaft: Berufsmöglichkeiten

Porträts von Berufsleuten mit Abschluss in Agrarwissenschaft

Agrarwissenschaft

Agrarwissenschaftler in der öffentlichen Verwaltung

Symbolbild Landwirtschaft
Symbolbild Landwirtschaft, © Bild von Andreas Göllner auf pixabay
Agrarwissenschaftler

«Im persönlichen Gespräch mit betroffenen Landwirten versuche ich bei Einsprachen die persönliche Sicht des Betriebsleiters zu verstehen, um sie entsprechend würdigen zu können.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite in einem fünfköpfigen Team. Die Haupttätigkeit des Teams besteht darin, die Bundesvorschriften in den Bereichen der Direktzahlungen für die Landwirtschaftsbetriebe im Kanton umzusetzen. Die Direktzahlungen werden jährlich an berechtigte Landwirtschaftsbetriebe ausbezahlt, um Preisverluste am Markt auszugleichen und ökologische Leistungen abzugelten. Eine Kampagne dauert dementsprechend zwölf Monate. Ich selbst bin verantwortlich für den Vollzug der Ökoprogramme. Nebst den für den sachgerechten Vollzug notwendigen administrativen Arbeiten wie Anmeldewesen, Information, Kontrolle, Sanktionenverhängung, Abrechnung und Auszahlung, bin ich immer wieder bemüht aus den vier Wänden auszubrechen und an Informationsveranstaltungen und bei kantonalen Kontrollen das persönliche Know-how zu verbessern und die Probleme der Praxis kennen zu lernen.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Im persönlichen Gespräch mit betroffenen Landwirten versuche ich bei Einsprachen die persönliche Sicht des Betriebsleiters zu verstehen, um sie entsprechend würdigen zu können. Andererseits will ich aber auch dem Betroffenen deutlich machen, dass die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten sind und Verstösse gemäss den Vorgaben des Gesetzgebers geahndet werden. In diesem Spannungsfeld zwischen persönlicher Betroffenheit und Interessen der Allgemeinheit gilt es immer wieder von Neuem, Vollzugsrichtlinien zu erarbeiten, Leitplanken zu setzen und auf ihre Tauglichkeit zu überprüfen.

Tipps

[nicht definitiver Text] Mein Tätigkeitsgebiet wird grösstenteils durch politische Zielvorgaben definiert. Gemäss den neuen kantonalen gesetzlichen Grundlagen zum Personalwesen bekleide ich zurzeit die Funktion eines Fachspezialisten/Administration. Immer wieder muss ich in enger Zusammenarbeit mit Nachbarkantonen Detailfragen klären und mit den eigenen politischen Vorgaben in Einklang bringen. Dass meine Arbeit deshalb oft kritisch begutachtet wird und ich meine Position mit einem ausgefeilten Argumentarium durchsetzen muss, stellt für mich einen besonderen Reiz dar. Ich will sowohl dem Landwirt als Leistungsvollbringer als auch dem Steuerzahler und Gesetzgeber gerecht werden.

Agronomin in international tätigem Hilfswerk

Symbolbild Nicaragua
Symbolbild Nicaragua, © Bild von Sheryl Maiorano auf pixabay
Agrarwissenschaftlerin

«Es gibt eine Vielzahl von Akteuren, und die Bedürfnisse sind enorm. Der Einfluss der Entwicklungszusammenarbeit darf auch nicht überschätzt werden.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Ich bin Programmverantwortliche für die Entwicklungsprojekte in Nicaragua bei einem international tätigen Hilfswerk. Ich betreue rund zwanzig Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe mit einem Umsatz von zwei Millionen Franken. In Zusammenarbeit mit dem Koordinationsbüro in Nicaragua entwickle ich die Programmschwerpunkte. In welchen Sektoren und Regionen wollen wir unsere begrenzten Mittel und unser Fachwissen einsetzen? Was leisten andere Hilfswerke und internationale Organisationen? Welche lokalen Kapazitäten und Partnerorganisationen sind vorhanden und wer verfügt über geeignetes Know-how, um die Ziele zu erreichen? Wie ist in der Bedürfnisabklärung die Zielbevölkerung beteiligt? Sich ein Bild über die relevanten Bereiche in Nicaragua zu machen ist nicht immer einfach. Es gibt eine Vielzahl von Akteuren, und die Bedürfnisse sind enorm. Der Einfluss der Entwicklungszusammenarbeit darf auch nicht überschätzt werden.

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Ich behandle hier in der Schweiz Projektanträge von Partnerorganisationen. Dazu betreue ich ein Monitoringsystem, das mir Auskunft gibt, ob wir unsere Ziele erreichen. Einmal pro Jahr besuche ich zusammen mit der Koordinatorin die Projekte, um sie dann auszuwerten. Ich arbeite viel am Computer. Aussenkontakte laufen über Telefon und E-Mail. Dabei fehlt mir manchmal der direkte Kontakt zu den Beteiligten.

Tipps

[nicht definitiver Text] In spezialisierten Organisationen, Arbeitsgruppen und via Fachliteratur beschaffe ich mir Informationen, die uns in der Projektarbeit weiterbringen. In der Schweiz vertrete ich die Projekte gegenüber den Geldgebern und den Spendern. Ich erstelle die Projektanträge und das Reporting, bin mitverantwortlich für die Mittelbeschaffung und die Öffentlichkeitsarbeit. Gegenwärtig bin ich zu hundert Prozent angestellt. In den Hilfswerken gibt es aber auch viele Teilzeitstellen. Der eigene Anspruch an die Arbeit in Verbindung mit einer hohen Identifikation führt dazu, dass sich viele Mitarbeiter/innen selbst ausbeuten und weitaus mehr arbeiten als entschädigt wird.

Ralph Böse: Agrarwissenschaftler in einem Agrarverband

Symbolbild Agrarwissenschaft
Symbolbild Agrarwissenschaft, © Bild von Alex S. auf Pixabay
Symbolbild Agrarwissenschaft

Symbolbild Agrarwissenschaft, © Bild von Alex S. auf Pixabay

Agrarwissenschaftler

«Die ganze Dynamik des Gemüsemarktes faszinierte mich so sehr, dass ich mich gleich nach dem Studium mit Erfolg um eine freie Stelle beim VSGP bewarb.»

JahrTätigkeit
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JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
Jetzige Tätigkeit

Mein Arbeitsalltag setzt sich aus internen und externen Sitzungsterminen, Computerarbeit und sehr viel Telefonieren zusammen. Zu meinen Aufgaben zählen: Betreuung verbandsinterner Kommissionen, das heisst Organisation, Einladung und Protokollieren von Sitzungen; Umsetzung von Kommissionsbeschlüssen; Marktabklärungen und Vermittlung zwischen Produktion und Handel in schwierigen Marktsituationen; Verwaltung der Qualitätsrichtlinien für Gemüse; Auskunftsstelle in Marktfragen gegenüber Medien und Konsumenten; Erarbeitung von Grundlagen zur Diskussion in politischen Vernehmlassungen mit Einfluss auf den Markt (WTO, Bilaterale Verträge, Zollgesetz, Agrarpolitik 2011). Eine wesentliche Aufgabe ist zudem die wöchentliche Beschlussfassung über die Freigabe von zollfreien Importkontingenten zur Ergänzung des Inlandangebots (im Auftrag der Bundesverwaltung) sowie die Festlegung von nationalen Richtpreisen für alle Saisongemüse. Zur Freigabe der Importkontingente muss die aktuelle Marktlage eingehend mit Produktionsvertretern aller Regionen per Telefon besprochen werden (Einzelkontakte). Die Richtpreise werden mit Branchenvertretern an zwei Telefonkonferenzen (konventionelles Gemüse, Bio-Gemüse) festgelegt.

Der VSGP vertritt die gemeinsamen Interessen von rund 2500 Gemüsebaubetrieben gegenüber dem Handel (Markt), der Branche, den Behörden, der Politik sowie der Öffentlichkeit. Auf der Geschäftsstelle des VSGP arbeitet ein Team von 11 Mitarbeitenden. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Marktkoordinator und Kommissionssekretär bin ich Mitglied der sechsköpfigen Geschäftsleitung, die wiederum dem Verbandsvorstand unterstellt ist. Das Arbeitsklima ist in diesem recht kleinen Team sehr angenehm. Der Betrieb ist übersichtlich und familiär, was ich sehr schätze. Das Team ist jung und dynamisch und manchmal auch ausserhalb der Arbeitszeit gemeinsam unterwegs.

Nebenbei unterrichte ich an der Berufsschule Wädenswil die Gemüsegärtnerlehrlinge in Marktlehre und Marketing und halte im Auftrag des Verbandes an externen Veranstaltungen Vorträge über die Tätigkeiten des VSGP.

Berufseinstieg

Ich absolvierte ein Praktikum beim Verband Schweiz. Gemüseproduzenten (VSGP). Dort konnte ich den Export von Schweizer Gemüse nach Europa in Büro- und Feldarbeit 1:1 testen. Der Kontakt zu Gemüseproduzenten und Händlern, die Marktanalyse, die Organisation von Transport und Verzollung und überhaupt die ganze Dynamik des Gemüsemarktes faszinierten mich so sehr, dass ich mich gleich nach dem Studium mit Erfolg um eine freie Stelle beim VSGP bewarb.

Tipps

Die Arbeit bei einem nationalen Verband empfinde ich nach vier Jahren Einsatz in der Gemüseproduktion als grosse persönliche Bereicherung. Meine Sprachkenntnisse kommen voll zum Einsatz, Diplomatie und Verhandlungsgeschick werden immer wieder auf die Probe gestellt und auch Kommunikations- und Organisationstalent sind gefragt. Ein breites Kontakt-Netzwerk zu Behörden, Detailhandel und Partnerverbänden hat sich gebildet, von dem ich auch in Zukunft profitieren kann.

Mirjam Hofstetter: Agrarwissenschaftlerin beim Schweizerischen Bauernverband

Symbolbild Kühe
Symbolbild Kühe, Bild von FallingAngel auf Pixabay
Agrarwissenschaftlerin

«Mir gefällt es, dass ich meine Kreativität bei der Entwicklung und Konzeption von neuen Marketingprojekten einbringen kann.»

JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
JahrTätigkeit
2001Geschäftsbereich Kommunikation beim Schweizer Bauernverband
Jetzige Tätigkeit

Ich arbeite seit Herbst 2001 beim Schweizer Bauernverband, der Dachorganisation der Schweizer Landwirtschaft, im Geschäftsbereich Kommunikation. Dieser Bereich umfasst die gesamte PR- und Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes. Darunter fallen unter anderem die Medienarbeit, die Basiskommunikation sowie die politische Arbeit.Mein Tätigkeitsfeld umfasst primär die Leitung der Basiskommunikation. Unter Basiskommunikation werden die Massnahmen der Marketingkampagne «Gut, gibt’s die Schweizer Bauern» zusammenfasst. Unzählige Projekte laufen im Rahmen dieser Kampagne mit dem Ziel, das Verständnis gegenüber der Landwirtschaft zu erhöhen und das Konsumverhalten zugunsten einheimischer Produkte positiv zu beeinflussen.  Seit ihrer Einführung 1998 wurde die Kampagne stetig ausgebaut und umfasst mittlerweile zahlreiche Projekte. So gehören unter anderem TV-Spots, Plakate, der 1.-August-Brunch, Messeauftritte, Schule auf dem Bauernhof, Broschüren, der Internetauftritt landwirtschaft.ch, das Online-Videoportal buuretv.ch oder das Direktvermarktungsportal vomhof.ch dazu. Das Edelweisshemd und sein Muster sind dabei zum unverwechselbaren Erkennungszeichen der verschiedenen Projekte geworden.

Mir gefällt es, dass ich meine Kreativität bei der Entwicklung und Konzeption von neuen Marketingprojekten einbringen kann. Ist erst einmal eine Idee entstanden, gehört es zu meinen Aufgaben, ein Projekt bis zur Umsetzung auf nationaler Ebene zu leiten und dessen Finanzierung sicher zu stellen. Auch nach der Anlaufphase bin ich Kontaktstelle für Medien, landwirtschaftliche Organisationen und Interessierte. Ich bin Ideenfinderin, Organisatorin, Kalkulatorin und vieles mehr – eine spannende Sache!

Berufseinstieg

[nicht definitiver Text] Da die Projekte national ausgerichtet sind, beschränkt sich meine Tätigkeit nicht nur aufs Büro. Bei der Umsetzung sind wir oft auf die Mithilfe von kantonalen Organisationen, Sponsoren und natürlich auch Bauernfamilien angewiesen. Dies verlangt, dass ich öfters unterwegs bin. Bei der Ausübung meiner Tätigkeit treffe ich viele interessante Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Besonders schön: Es gibt immer wieder Gelegenheiten, auf diese Kontakte zurückzugreifen. Das Kommunikations-Team des Schweizer Bauernverbands besteht aus acht Personen, die alle ihren eigenen Verantwortungsbereich haben. Da ist der Informationsaustausch untereinander sehr wichtig.

Tipps

[nicht definitiver Text] Wenn man beim Schweizer Bauernverband arbeitet, ist es sicherlich nicht verkehrt, wenn man Verständnis für die bäuerliche Lebensweise und ein landwirtschaftliches Hintergrundwissen mit sich bringt. Das muss aber nicht zwingend in Form eines Agronomie-Studiums sein. Wichtiger als mein Studium sind für meine heutige Arbeit die Erfahrungen, die ich im Job selber gemacht habe sowie die stufengerechte Weiterbildung – in meinem Fall die Ausbildung zur eidgenössisch diplomierten Marketingplanerin FA.



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