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Berufsmöglichkeiten im Bereich Sport

Durch die Kommerzialisierung und Professionalisierung des Sports hat sich dieser zu einer relevanten wirtschaftlichen Grösse und zu einem wichtigen Arbeitsfeld entwickelt.

Berufsmöglichkeiten

Vor allem im Bereich der sportbezogenen Dienstleistungen sind viele neue Beschäftigungsmöglichkeiten entstanden. Bei der Betreuung aktiv tätiger Sportlerinnen hat sich neben der Sportmedizin auch die Sportpsychologie etabliert. In der Schweiz als internationalem Mittelpunkt der Sportverwaltung kommt dem Sportmanagement eine besondere Bedeutung zu. Organisatorische und verwaltende Tätigkeiten werden neben traditionellen Tätigkeiten wie Sportunterricht immer wichtiger.

Populäres Arbeitsfeld

Sport und Sportveranstaltungen von regionaler und globaler Bedeutung sind aus unserem Alltagsleben, der Werbung und den Informationsmedien nicht wegzudenken. In der ganzen Welt wird zunehmend Breitensport betrieben und begeistert sowohl Jugendliche als auch Erwachsene. Die enorme Popularität des Sports führte unweigerlich zu einer starken Verbindung von Sport und Wirtschaft.
Es gibt unzählige Berufstätigkeiten, die mit Sport zu tun haben. Akademiker arbeiten in erster Linie im Turn- und Sportunterricht, in der Sportmedizin und -psychologie, in der Sportverwaltung und im Sportjournalismus. Spezifische Qualifikationen für den Sportbereich haben sie sich entweder durch ein Studium in Sport- und Bewegungswissenschaften oder durch spezifische Weiterbildungen sowie durch Berufspraxis erworben.

Sportmanagement

Der Sport braucht nicht nur professionelle Sportler und professionelle Trainerinnen, sondern auch professionelle Manager. Sportökonomische Arbeitsfelder finden sich sowohl im Spitzen- wie auch im Breitensport. Neben Wirtschaftswissenschaftlerinnen sind dort auch Absolventen eines sportpädagogischen oder sportwissenschaftlichen Studiums berufstätig.
Im Sport und im Eventmanagement sowie in der Eventvermarktung befassen sich Sportmanagerinnen unter anderem mit Sportstättenmanagement, Sponsoring, Verkaufsförderung, PR und Öffentlichkeitsarbeit. Sie betreuen einzelne Spitzensportler oder Teams in geschäftlichen Angelegenheiten. Weitere Beispiele von Tätigkeiten: Organisation und Durchführung von Sportanlässen, sportspezifische Aufgaben in der öffentlichen Verwaltung, bei Unternehmungen oder im Fremdenverkehr, Führung von Sportorganisationen wie Klubs, lokale, nationale oder internationale Verbände. Oft handelt es sich dabei um Nonprofitunternehmen oder um staatliche Organisationen.
Die Schweiz ist aber auch ein bevorzugter Standort für internationale Sportverbände und -organisationen. Während die Sportverbände jeweils eine Sportart oder eine Gruppe von verwandten Sportarten vertreten, sind die Sportorganisationen im übergreifenden Sinn für den Sport tätig. Die grössten sind das Internationale Olympische Komitee (IOC) mit sieben weiteren Unterorganisationen, der internationale Fussballverband FIFA und der europäische Fussballverband UEFA. Daneben haben sich zahlreiche weitere Sportverbände und -organisationen in der Schweiz angesiedelt, viele in der Stadt Lausanne, die als "Olympische Hauptstadt" bekannt ist.

Sportmedizin

Die Sportmedizin ist ein multidisziplinäres Arbeitsfeld. Sie vereinigt spezielle medizinische Kenntnisse Erkenntnissen anderer Wissenschaften wie z.B. Trainingslehre oder Biomechanik. Die Sportler sollen in die Lage versetzt werden, immer Höchstleistungen zu realisieren, ohne ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen. Beim Einsatz von Medikamenten gilt es, stets auf die Grenze zwischen legaler pharmakologischer Therapie und illegalem Doping zu achten. Die Sportmedizin hat in erster Linie eine präventive Funktion. Eine therapeutische Rolle kommt ihr bei der Behandlung von Sportverletzungen und in der Arbeit mit chronisch Kranken und Behinderten zu.
Im sportmedizinischen Arbeitsfeld, inkl. Rehabilitation, sind neben Medizinerinnen auch Absolventen der Bewegungswissenschaften tätig.

Sportpsychologie

Sportpsychologisches Training und ebensolche Beratung werden im Wettkampf-, Gesundheits- oder Behindertensport eingesetzt. Athletinnen erlernen zum Beispiel von Psychologen langfristig gezielt und systematisch mentale Grundtechniken und deren Anwendung an Wettkämpfen. Aber auch für die kurzfristige Vor- oder Nachbereitung bestimmter Ereignisse kann psychologische Betreuung angesagt sein. Die Ausbildung und Supervision von Trainern gehört ebenso zum sportpsychologischen Arbeitsfeld wie Problembesprechungen mit Funktionärinnen.
Neben der Betreuung von Leistungssportlern stehen Sportpsychologinnen verschiedene Spezialgebiete offen:

  • Zusammenarbeit mit Sportverbänden und Vereinen
  • Konzeptarbeit in Institutionen der Gesundheitsförderung
  • Ausbildungstätigkeit zur Gesundheitsförderung durch Bewegung
  • Evaluationen von Interventionsprogrammen
  • Interventionsplanung und -durchführung im Sport mit Menschen mit Behinderungen
  • Leiten und managen von sportpsychologischen Forschungsprojekten

Medien, Forschung, Schule

In den Bereichen Schule, Medien/Journalismus oder Forschung gibt es viele Spezialistinnen für Sport mit einem akademischen Hintergrund. Details finden sich in den entsprechenden Berufsfeldern.



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