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Planung und Organisation

Die Vorbereitungen für einen Studienaufenthalt im Ausland nehmen in der Regel etwa eineinhalb Jahre in Anspruch. Neben der Auswahl der Hochschule müssen in dieser Zeit die formalen und finanziellen Voraussetzungen geklärt werden.

Wer ein Studium im Ausland anstrebt, ist gut beraten, die Planung rund 1,5 Jahre davor in Angriff zu nehmen. Dabei wird zwischen Mobilität während des Studiums (ein bis mehrere Auslandsemester) und einem vollen Studium im Ausland unterschieden.

Auswahl der Hochschule

Welches Land und welche Hochschule es sein soll, ist nicht immer ganz einfach zu entscheiden, denn die Auswahl ist gross und persönliche Auswahlkriterien können sich unterscheiden. Für die Auswahl können das Studien- und Lehrangebot und das Image/Ranking der Hochschulen wichtige Anhaltspunkte sein. Einen Überblick bieten swissuniversities.ch oder der Deutsche Akademische Auslanddienst daad.de.

Die Dozierenden der Heimatuniversität verfügen häufig über Kontakte ins Ausland und wissen Bescheid über den internationalen Stellenwert von Studiengängen. Zudem entscheiden sie bei Auslandsemestern über die Anerkennung auswärtig erbrachter Studienleistungen (Kreditpunkte).
Besonders hilfreich können zudem Auskünfte von Studierenden oder Absolvent/innen sein, die bereits einen Studienaufenthalt in der Zieldestination absolviert haben.

Für alle Fragen im Zusammenhang mit Studienaufenthalten im Ausland wird empfohlen, sich frühzeitig an die Mobilitätsstelle der eigenen Heimatuniversität zu wenden.

Aufnahmebedingungen

In der Regel wird die eidgenössische Maturität auch im Ausland anerkannt. Das heisst jedoch nicht, dass in jedem Fall die Zulassung bedingungslos gewährt wird. Die Entscheidungsbefugnis liegt immer bei der aufnehmenden Hochschule.

Im Rahmen von Mobilitätsprogrammen ist die Zulassung problemlos gewährleistet, denn die Studierenden bleiben an ihrer Heimatuniversität eingeschrieben. Diese kann jedoch ebenfalls Aufnahmebedingungen für Auslandaufenthalte stellen, wie etwa einen bestimmten Mindestdurchschnitt.

Es werden gute mündliche und schriftliche Kenntnisse der jeweiligen Unterrichtssprache vorausgesetzt, damit die erfolgreiche Teilnahme am Lehrbetrieb garantiert ist. Fremdsprachige müssen zum Nachweis meist einen Sprachtest machen (z.B. den TOEFL im englischsprachigen Raum). Für gewisse postgraduale Studien , wie etwa den Master of Business Administration (MBA), wird in der Regel der Graduate Management Admission Test (GMAT) verlangt.

Aufenthaltsbewilligungen

Für Fragen der Aufenthaltsbewilligung ist die betreffende ausländische Vertretung in der Schweiz zuständig. Einen Überblick über die ausländischen Vertretungen in der Schweiz bietet das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten www.eda.admin.ch.

Finanzierung

Im Ausland zu studieren kann teuer sein. Zu den Lebenshaltungskosten (Unterkunft, Verpflegung) kommen Kosten für Reise und Versicherung. Ausserhalb von Austauschprogrammen sind zudem die Studiengebühren voll zu entrichten, die zum Teil wesentlich höher sind als in der Schweiz.
Im Rahmen von Austauschprogrammen bezahlen die Studierenden  weiterhin die Semestergebühren an ihrer Heimatuniversität. Zudem können Mobilitätsstipendien und Unterstützung über die kantonalen Stipendien hinaus gewährt werden. Informationen erteilen die Mobilitätsstellen.

Zuständig für Stipendien und Ausbildungsdarlehen sind die Heimatkantone. Ob und unter welchen Bedingungen ein volles Auslandstudium unterstützt wird, muss daher bei der kantonalen Stipendienstelle erfragt werden.

Verschiedene Länder stellen zudem jährlich ausgeschriebene Stipendien für Studierenden aus der Schweiz zur Verfügung. Im Auftrag des Bundes betreut swissuniversities solche Angebote für über 30 Länder.



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