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Religionswissenschaft: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Vorurteilslos über Religionen diskutieren

N.S. studiert Religionswissenschaft an der Universität Basel UNIBAS.

Den Entscheid, Religionswissenschaft an der Universität Basel zu studieren, fällte N.S. (21) aus dem Bauch heraus. Bereut hat sie ihn nie, denn die vielseitigen Studieninhalte sorgen für Abwechslung und lassen keine Langeweile aufkommen.

"Ursprünglich wollte ich Englisch und Nordistik studieren, aber am Infotag habe ich mich spontan für die Religionswissenschaft entschieden", erzählt N.S. Interessiert haben sie vor allem die Mythologie und wie religiöse Geschichten erzählt werden. "Ich wollte mehr über meine eigene Religiosität lernen und mich weiterbilden, damit ich auch privat vorurteilslos über Religionen diskutieren kann." Heute studiert sie im fünften Semester Religionswissenschaft und Nordistik an der Universität Basel.

Familiäres Studieren

N.S. ist überzeugt, das richtige Studium gewählt zu haben. Die Vielfalt sagt ihr zu, denn gerade im Bachelorstudium werden diverse Religionen angeschaut. Am meisten gefallen der Studentin diejenigen Inhalte, die in der Gesellschaft wenig bekannt sind und auf viele befremdlich wirken. Toll findet sie auch, wie sie gelernt hat, ihre eigenen und gesellschaftliche Vorurteile in Frage zu stellen und Erzählungen kritisch zu betrachten.

Ihr Interesse an Religionen hat N.S. am Anfang des Studiums sehr geholfen. Am Gymnasium hatte sie nur wenig darüber gelernt. So war sie froh, ihr Studium beginnen zu können. "Ich war vor allem positiv aufgeregt", erinnert sie sich an ihren ersten Tag an der Universität. "Ich glaube, am Montag hatte ich noch keine Veranstaltung der Religionswissenschaft, nur einen kleinen Apéro, bei dem sich die Dozierenden vorgestellt haben."

Mittlerweile beschreibt die Studentin den Kontakt mit den Dozierenden als sehr familiär. "Man ist per Du, sie helfen gerne und sind alle sehr nett", sagt sie. Auch die Atmosphäre unter den Studierenden empfindet N.S. als familiär, obwohl der Zusammenhalt aufgrund unterschiedlicher Interessen eher gering ist. Sie schätzt, dass etwa 60 bis 70 Personen an der Universität Basel Religionswissenschaft studieren, davon ungefähr sieben in ihrem Semester.

Flexible Zeiteinteilung

Das Religionswissenschaftsstudium lässt sich gut selbst strukturieren. Gewisse Einführungskurse sowie ein paar Arbeiten sind Pflicht. Bei vielen weiteren Modulen können die Studierenden selbst entscheiden, welche sie belegen möchten. Auch das Erlernen einer Sprache ist in Basel freiwillig. So variiert die zeitliche Belastung von Semester zu Semester stark. Ab dem zweiten Semester verbrachte N.S. 21 Stunden pro Woche oder mehr in Veranstaltungen der Universität. Dazu kamen nochmals fast gleich viele Stunden für das Selbststudium. Aktuell besucht sie nur noch Übungen im Umfang von acht Stunden und arbeitet etwa gleich viel zu Hause an ihren Arbeiten. "Ich habe in den letzten Semestern extrem viele Kreditpunkte gemacht. Jetzt habe ich ausser Seminararbeiten und der Bachelorprüfung praktisch nichts mehr für die Uni zu tun", erklärt sie. Umso mehr Zeit bleibt deshalb für die Erwerbsarbeit. N.S. betreut eine ältere Dame, arbeitet sporadisch bei ProNatura, korrigiert und übersetzt Texte. Ebenfalls findet sie Zeit für künstlerische Betätigungen wie Zeichnen, Schreiben oder Musik und lernt Irisch-Gälisch und Niederländisch. Darüber hinaus trifft sie sich mit Freunden, ist in einem Studienverein und bei der Fachgruppe der Nordistik aktiv.



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