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Indologie: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Sprachkenntnisse -  ein wichtiger Schwerpunkt

R. V. studiert Indologie im 8. Semester an der Universität Zürich UZH.

In den zwei ersten Semestern steht einer der beiden Sprachkurse im Mittelpunkt (entweder Sanskrit oder Hindi). Dazu gibt es ein zweisemestriges Einführungsproseminar, wo das Grundwissen zur Indologie, zum Beispiel zur indischen Geschichte und Gesellschaft,vermittelt wird und wo man mit den Methoden vertraut gemacht wird. Im zweiten Jahr beginnt man dann mit dem zweiten Sprachkurs. Die Sprachkurse sind sehr intensiv und benötigen viel Nacharbeit. Im dritten Jahr habe ich noch den Pali-Sprachkurs besucht. Die Sprachen stehen also im Zentrum in den ersten Semestern, aber dazu habe ich auch Veranstaltungen zum modernen und alten Indien besucht (zum Beispiel: Indische Religionen, moderner Hinduismus, Philosophie, Literatur, Geschichte).

Ich habe leider keinen Sprachaufenthalt gemacht, es wird im Studium nicht erwartet. Den Sprachaufenthalt muss man selber organisieren – dies ist bei der Sinologie anders –, und das macht es schwierig. Natürlich bin ich nach Indien gegangen, dies gehört meiner Meinung nach zum Studium, da es eine einmalige Erfahrung ist. Nach dem Bachelor werde ich wahrscheinlich ein paar Monate in Indien verbringen und dort an einer Sprachschule Hindi-Kurse besuchen.

Mein Wunsch wäre es, moderne indische Literatur zu übersetzen, genauere Vorstellungen habe ich jedoch noch nicht. Ausserhalb von Lehre und Forschung sind die Berufschancen für Indologinnen/-en ziemlich beschränkt. Natürlich ist eine Arbeit in einer NGO oder in der Diplomatie möglich.

Der kulturelle Austausch und die gegenseitige Wahrnehmung von Indien und dem Westen

S. D. studiert Indologie im 2. Semester Master an der Universität Zürich UZH.

Eine Maturandin oder ein Maturand sollte bei seiner Entscheidung für das Studium der Indologie auf jeden Fall ein grosses Interesse am Land, Begeisterungsfähigkeit und Ausdauer mitbringen, da das Studium besonders zu Beginn durch das Erlernen meist völlig fremder Sprachen (inkl. neuem Schriftbild, das neben Grammatik und Vokabular zu lernen ist) relativ zeitaufwendig ist.

Sprach- und Textkenntnisse bilden in der Indologie als philologischem und kulturwissenschaftlichem Fach auch auf der Master-Stufe einen wichtigen Schwerpunkt. Zudem erweitere ich durch den Besuch von Vorlesungen und Seminaren mein kontextuelles Wissen über die Kultur, Religion, Literatur, Geschichte und Philosophie Indiens.

Zur Zeit vertiefe ich meine Kenntnisse in Hindi und Sanskrit und lerne Methoden und theoretische Ansätze in den einschlägigen Forschungsfeldern der Indologie kennen. Als nächstes Etappenziel steht die Abfassung meiner Masterarbeit an. Ich beabsichtige meine Masterarbeit über das koloniale Indien zu schreiben, denn ich interessiere mich besonders für den kulturellen Austausch und die gegenseitige Wahrnehmung von Indien und dem Westen.



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