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Klassische Philologie: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Flair für Sprachen im familiären Studienumfeld

L. D. studiert im 2. Mastersemester Latein an der Universität Basel UNIBAS.

Inspirierende Atmosphäre

Da ich ein Faible für Sprachen und ein noch grösseres für Literatur habe, entschied ich mich für zwei Sprachfächer. Einerseits ist Latein für das Französischstudium gewinnbringend. Andererseits bewegt man sich mit dieser Kombination in verschiedenen Epochen. Das Französisch stellt in meinem Studium den Anschluss an die zeitgenössische Literatur und -theorie sicher, was mir sehr wichtig ist.
Latein ist durch seine Vielfältigkeit eine der lebendigsten Sprachen. Jeder Text hat seinen eigenen Charakter. Die Atmosphäre im Studium ist toll. Die Überschaubarkeit der Gruppe ist förderlich für einen intensiven Austausch, auch ausserhalb der Seminare wird viel diskutiert.
Seminararbeiten zu verfassen, ist immer wieder eine Herausforderung. Je tiefer man sich in ein Thema einliest, desto stärker wird das Gefühl, "nichts" gelesen zu haben und noch viele Studien miteinbeziehen zu müssen.

Einblicke in die Forschung

Studierende haben auch Einblick in Forschungsprojekte, was spannend und für die berufliche Zukunft nützlich ist. Wir sind gerade an einer Ausgabe eines humanistischen Autors, der einen Teil seines Lebens in Basel verbracht hat. Ausgehend von einem Seminar ist eine Arbeitsgruppe entstanden, die sich um das Übersetzten, Kommentieren und Edieren der Texte kümmerte. Wenn ich meinen Master abgeschlossen habe, möchte ich eine Doktorarbeit im Bereich lateinische Literatur schreiben.

Selbstorganisation, aber auch viel fachlicher Austausch

A. W. studiert Latein an der Universität Basel UNIBAS.

Viele einzelne Veranstaltungen

Als Masterstudent besuche ich jeden Tag eine oder zwei Veranstaltungen, um Neues zu lernen oder meine Kompetenzen beim wissenschaftlichen Schreiben oder Übersetzen zu erweitern. Die meiste Zeit nutze ich für das Selbststudium, um eine Arbeit zu recherchieren und zu verfassen. Dabei entstehen Fragen, die zu weiteren Recherchen oder Diskussionen mit Kolleginnen und Kollegen oder Dozierenden führen. Nebenbei arbeite ich als Hilfsassistent und recherchiere, scanne und lese für den Lehrstuhl Korrektur.
Das Studium der Altertumswissenschaften ist so aufgebaut, dass man aus vielen einzelnen Veranstaltungen wählt und kein fertig ausgebautes Lernprogramm befolgt. Die Verantwortung liegt bei den Studierenden, sich durch die Wahl von Kursen zu profilieren und Kompetenzen und Kenntnisse miteinander zu verbinden. Wem ein selbstverantwortliches Lernen und autonomes Arbeiten gefällt, dem wird das Studium der Altertumswissenschaften gefallen.

Auswendig lernen vs. den passenden Zugang finden

Zu Beginn meines Studiums legte ich großen Wert darauf, möglichst viele Inhalte zu lernen (z.B. Namen und Lebenszeiten antiker Autoren u.ä.). Je weiter ich in meinem Studium vorankomme, verschiebt sich der Fokus. Mir sind nun die methodischen Zugänge mindestens so wichtig, die für das wissenschaftliche Arbeiten von Bedeutung sind: Wie gestaltet sich der Umgang mit Daten oder wo sind Grundlagenuntersuchungen notwendig usw.?



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