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Psychologie: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Gute Arbeitsplanung ist wichtig

J.S. studiert Psychologie im 7. Semester an der Universität UZH.

Fächerkombination

Ich hätte Psychologie gerne als Monofach studiert, was an der Uni Zürich nicht möglich ist. Nun studiere ich Psychologie im Hauptfach (120 ECTS) und Soziologie im Nebenfach (60 ECTS). Die beiden Fächer ergänzen sich recht gut. Während es in der Psychologie eher um das Individuum geht, beleuchtet die Soziologie die gesellschaftliche Ebene. Dabei thematisieren beide Disziplinen das menschliche Verhalten, Denken und Fühlen.

Mehr als Klinische Psychologie

Ich finde mein Studium sehr spannend, weil es so viele Perspektiven auf die menschliche Psyche bietet, mit denen ich mich vor dem Studium gar nicht befasst habe. Ich dachte im Gymnasium immer, in der Psychologie gehe es nur um Psychotherapie. Dementsprechend war ich überrascht zu erfahren, dass Klinische Psychologie nur ein Teil der Psychologie ist.

Lernstruktur und "Studi-Leben"

Indem ich die Vorlesungen nachbereite und zusammenfasse, vermeide ich Stress in der Lernphase. Aufgrund von verschiedenen Arbeiten während des Semesters, wie z.B. der Vorbereitung von Vorträgen oder dem Schreiben von Arbeiten, habe ich nicht immer gleich viel Zeit übrig für das Vor- und Nachbearbeiten. Dennoch finde ich daneben genug Freiraum für meine Freunde und Hobbys. Kurz vor den Prüfungen muss man aber schon ein bisschen mehr Zeit investieren, da gibt es dann auch Acht- bis Zwölf-Stunden-Tage mit viel Kaffee. Die langen Semesterferien danach entschädigen einem dafür.

Auf zu neuen Ufern – das braucht Mut

M.N. studiert Arbeits- und Organisationspsychologie im 7. Semester an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW. Zuvor hat sie viele Jahre gearbeitet.

Praxisorientierung

Das Studium an der FHNW ist eher praktisch-beruflich orientiert. Wir haben diverse Projektarbeiten in und mit Unternehmen. So konnten wir beispielsweise eine Arbeitsplatzanalyse auf dem Basler Friedhof Hörnli im Krematorium machen und bei den internationalen Kurzfilmtagen in Winterthur die Besucherumfrage analysieren, optimieren, durchführen und auswerten.
Das Teilzeitstudium dauert vier Jahre. In den ersten Jahren war ich drei Tage an der Hochschule und habe zwei Abende (ca. 40 Prozent) als Barkeeperin in der Gastronomie gearbeitet.

Inhaltlich haben mir Fächer wie Projektmanagement, Führung, Organisationspsychologie, Eignungsdiagnostik, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Sicherheit und Zuverlässigkeit sowie neue Medien besonders gefallen. Die Inhalte konnte ich auch gut mit meiner bisherigen Berufserfahrung verknüpfen.

Die Balance wahren

Herausfordernd war der Spagat zwischen Berufs-/Privatleben und Teilzeitstudium. Die ersten Prüfungen waren sehr stressig, da es eine komplett neue Situation war, so viel Stoff auf einmal in den Kopf zu bekommen und das nach den vielen Jahren im Berufsleben. Die Stoffmenge war immens, dennoch gelang es mir, alles in kleine Portionen herunterzubrechen ohne das Ganze aus den Augen zu verlieren.

Zukunft - Patchwork

Ich würde sehr gerne "patchworken", also gestückelt arbeiten, weil mich so viele Inhalte und methodische Formen reizen. Das könnte eine feste Teilzeitanstellung sein mit "Freelance"-Jobs nebenbei. Thematisch bin ich noch recht offen. Mich interessieren Gesundheitsmanagement, Case Management, Projektmanagement, Personalentwicklung, Wiedereingliederung, Organisationsentwicklung und anderes.

Durch Praktika und Berufserfahrung sich selbst besser kennen lernen

M.I. studiert Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie im 3. Semester Mester an der Universität Basel UNIBAS.

Wahl des Themas für die Masterarbeit

Im Vergleich zum Bachelor sind die Inhalte im Master ziemlich frei wählbar, was ich sehr geniesse. Die Masterarbeit muss im Themenfeld des Masterprojekts sein. In meinem Projekt sind wir eine Gruppe von ungefähr vier Masterstudierenden, einer Doktorandin und einer Postdoktorandin. Wir beschäftigen uns mit dem Zusammenhang zwischen Motorik und Kognition und untersuchen zurzeit bei Laufsportlern, Rugby-Spielern und Nicht-Sportlern, wie gut sie Denkaufgaben während dem Gehen meistern. Aus diesen Testungen und Fragebogen-beantwortungen steht mir eine riesige Datenmenge für meine Masterarbeit zur Verfügung. Diese möchte ich über das Thema Emotionsregulation im Sport schreiben – die genaue Fragestellung ist allerdings noch nicht klar.

Mögliche Berufsfelder

Gedanken über die spätere Berufstätigkeit mache ich mir fortlaufend. Ich möchte nicht nur im Büro arbeiten, sondern auch aktiv unterwegs sein. Daher könnte ich mir einen Job bei der Polizeipsychologie oder in der Notfallpsychologie bzw. generell in einem Case-Management-Team gut vorstellen. Ich weiss jedoch nicht, ob es mir zu ernst und zu schwermütig würde – "sich Abgrenzen können" ist diesbezüglich ein wichtiges Thema.

Die Herausforderung, einem Menschen die Möglichkeit zu bieten, einen Lebensschritt weiterzugehen, sodass er diesen Schritt hoffentlich zu machen wagt, steht für mich im Fokus. So sehe ich auch in der Schulpsychologie oder in der Berufs- und Laufbahnberatung sinnstiftende Tätigkeiten. Dort würde mir das vernetzende Denken und das Beraten sehr gefallen, wobei die Kreativität ebenfalls gefordert wäre.



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