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Wirtschaftswissenschaften: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Austauschsemester in Hong Kong

A. T. studiert Betriebsökonomie im 8. Semester an der Hochschule Luzern HSLU.

Bei den ersten zweieinhalb Jahren des berufsbegleitenden Studiums handelt es sich um ein "generalistisches" Studium, das sich aus verschiedenen Disziplinen zusammensetzt: Von Management, Rechnungswesen über Statistik, Volkswirtschaft und Präsentationtrainings bis hin zu Ethik beschäftigten wir uns mit unterschiedlichen Gebieten. So wird ein breites aber nicht unbedingt vertieftes wirtschaftliches Hintergrundwissen erarbeitet. Vor allem Wissen aus dem Fach Präsentations- und Schreibtraining (Deutsch) kann ich beruflich gut brauchen. Dieser erste Teil des Studiums war eher theoretisch ausgerichtet und mit einzelnen Fächern hatte ich so meine Schwierigkeiten. Rechnungswesen interessiert mich beispielsweise nicht besonders und trotzdem musste ich das Fach mit einer genügenden Note abschliessen, was einiges an Selbstdisziplin erforderte, speziell auch während der Prüfungszeiten.

Im berufsbegleitenden Studium beginnt der Unterricht in der Vertiefungsrichtung ab dem sechsten Semester. Zu meiner Vertiefungsrichtung gehören Module wie Unternehmens- und Marketingkommunikation, Online-Kommunikation, Grundlagen der Medien und auch Marketing. Spannend finde ich, dass wir oft Aktualitätsbezogen diskutieren und die Dozierenden häufig mit Beispielen aus der beruflichen Praxis arbeiten. Ausserdem finden immer wieder interessante Gastvorträge statt, welche den Praxisbezug verstärken. Mit verschiedenen Projekten wird in den Vertiefungsrichtungen zudem versucht, einen praktischen Aspekt ins Studium zu bringen. Im siebten Semester absolvierte ich ein Austauschsemester in Hong Kong und genoss diese Zeit sehr. Mein Horizont hat sich erweitert und ich habe viel gelernt, nicht nur schulisch. Ich kann Austauschsemester deshalb sehr empfehlen und wer nicht so weit weg will, kann auch ein europäisches Land wählen.

Ökonomische Modelle überprüfen

A. L. studiert Volkswirtschaft im 4. Semester an der Universität Bern UNIBE.

Das Wirtschaftsstudium in Bern beginnt mit einem gemeinsamen Einführungsjahr für die Studiengänge Volks- und Betriebswirtschaft. Nebst Vorlesungen in Betriebs- und Volkswirtschaft stehen auch Veranstaltungen in Mathematik, Statistik, Soziologie und Politikwissenschaft auf dem Programm. Ab dem zweiten Studienjahr setzt sich das Studium der Volkswirtschaft vor allem aus den Gebieten Mikro- und Makroökonomie sowie Statistik zusammen. Während sich die Mikroökonomie mit den Entscheidungen eines einzelnen Wirtschaftsakteurs, zum Beispiel dem Kaufentscheid eines Konsumenten oder dem Investitionsentscheid einer Firma auseinandersetzt, sind in der Makroökonomie eher gesamtwirtschaftliche Ereignisse, wie Krisen, Wachstum und Handel Thema. Gegenstand der Veranstaltungen sowohl in der Mikro- als auch in der Makroökonomie sind Theorien wie auch Anwendungen. Wir überprüfen ökonomische Modelle anhand von realen Problemen und mit Hilfe von Statistik. Dafür lernen wir nebst den theoretischen Grundlagen der Statistik auch den Umgang mit Statistik-Software. Dieser Teil ist sehr praxisnah.

Als Nebenfächer habe ich Philosophie und Betriebswirtschaft gewählt. Ich finde philosophische Fragen, Theorien und Methoden spannend. Mein Interesse war jedoch zu gering, um meine berufliche Laufbahn auf dieses Fach auszurichten. So entschied ich mich, Philosophie als Nebenfach zu belegen. Ich schätze es, dass dieses Fach von der Studierendenzahl her überschaubar ist. In den Wirtschaftswissenschaften sitzen während des Einführungsstudiums oft 500 Personen im Saal. BWL wählte ich spontan nach Abschluss des Einführungsjahres als zweites Nebenfach. Anfänglich fand ich innerhalb der Betriebswirtschaft vor allem das Gebiet Marketing spannend. Dieses Fach entsprach jedoch nicht meinen Erwartungen, dafür konnte ich mich umso mehr für Finance-Vorlesungen begeistern.



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