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Bewegungs- und Sportwissenschaften, Sport: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Mit Muskelkraft allein ist noch kein Sportstudium gewonnen!

R. K. studiert Sport- und Bewegungswissenschaften im 8. Semester an der Universität Freiburg UNIFR.

Für mich war von Beginn an klar, dass beispielsweise ein reiner Bürojob oder Berufe ohne soziale Interaktion nicht in Frage kommen. Des Weiteren bin ich eine Person, die es liebt sich zu bewegen und aktiv etwas zu erleben. Diese Leidenschaft während des Studiums und zukünftig in einen Beruf mit einfliessen zu lassen, bewogen mich das Studium "Sport- und Bewegungswissenschaften" zu wählen. Ein sportliches Highlight im Studium war sicherlich das Trekkinglager im Gebirge des Nationalparks Vanoise in Südfrankreich. Eine Woche zusammen mit einer kleinen Gruppe von Berghütte zu Berghütte zu "trekken", die Berg- und Gletscherwelt zu geniessen und viele Erinnerungen mitzunehmen, war ein absoluter Höhepunkt. Das Wissen, warum man Muskelkater hat, inbegriffen…!

Wer sich für ein Studium im Bereich Sport interessiert, sollte sich vor dem Studienbeginn fragen, ob man im späteren Berufsleben sportlich aktiv sein möchte oder ob der Beruf "nur" etwas mit Sport zu tun haben sollte: Ist ein Sportverein oder eine Schule der gewünschte Arbeitgeber? Oder eher eine Reha-Einrichtung, ein Tourismusveranstalter, ein Sportgeräte- oder ein Sportartikelhersteller? Je nach Entscheidung kommen andere Sportstudiengänge der Schweiz in Frage. Welcher Studiengang im Bereich Sport der Richtige ist, dazu kann man sich beispielsweise im BIZ beraten lassen. Für mich ist klar, dass ich später an einer Kantonsschule unterrichten möchte.

Eine körperliche und geistige Herausforderung.

M. W. studiert Sportwissenschaften im letzten Mastersemester an der Universität Basel UNIBAS.

M. W. entschied sich für den medizinisch-trainingswissenschaftlich ausgerichteten Studiengang "Sport, Bewegung und Gesundheit mit Schwerpunkt Prävention und Gesundheitsförderung". Zurzeit verfasst sie ihre Masterarbeit mit dem Thema "Salsa als Sturzprävention? Effekte eines achtwöchigen Salsa Tanztrainings auf das Gleichgewicht, die Kraft der unteren Extremitäten und die Ausdauer bei Senioren". Neben einem gewissen polysportiven Talent, sagt sie, sollte man für dieses Studium flexibel, ehrgeizig und offen sein für Neues. Sie schätzt den Praxisanteil in den ersten drei Jahren auf 50%. "Man lernt wirklich viele Sportarten kennen: von den üblichen Ballsportarten, Schwimmen, Leichtathletik bis hin zum Rudern, Kajak fahren, Klettern, Bergtouren, Eisklettern, Eiskunstlauf, Eishockey, Ski/Snowboard…", zählt sie auf.

Im Masterstudium liegt der Fokus auf dem wissenschaftlich-theoretischen Studium. Um dennoch praktisch tätig zu sein, suchte sie sich einen Job, bei welchem sie das im Studium erlernte Wissen auch anwenden konnte. Beruflich möchte M. W. die Richtung (betriebliche) Gesundheitsförderung oder Case Management einschlagen. Alternativ könnte sie sich aber auch den Bereich der Sporttherapie oder des Personal Trainings als weitere Berufsfelder vorstellen. Sie empfiehlt künftigen Studentinnen und Studenten, sich vorgängig zu überlegen, was ihre beruflichen Ziele mit diesem Studium sind.



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