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Umweltwissenschaften: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Durch mein Studium verstehe ich Umweltprozesse besser

J. I. studiert Umweltnaturwissenschaften im 6. Semester an der ETH Zürich.

Für ein Studium der Umweltnaturwissenschaften sollte man Neugierde und Interesse an Naturwissenschaften mitbringen, Freude an interdisziplinärem Denken und an Exkursionen (egal bei welchem Wetter). Schon im ersten Jahr erwarten einen Fächer wie Biologie, Chemie, Mathematik, Physik, Recht oder Ökonomie. Später kann man sich natur- oder sozialwissenschaftlich vertiefen.

Mein Studienstart verlief etwas turbulent. Anfänglich war ich von dem vielen Stoff und dem neuen Unterrichtsstil stark gefordert. Ich musste mein Lernen neu planen, meinen Notizstil ändern, mich neu orientieren. Dank Gesprächen mit älteren Studierenden habe ich aber gelernt Prioritäten zu setzen und Unwichtigeres auf die Semesterferien zu verschieben. Die Stimmung ist überhaupt sehr herzlich, es herrscht ein grosses Gemeinschaftsgefühlt. Uns verbindet auch ein stetig wachsendes Umweltbewusstsein. Durch das Studium versteht man viele Prozesse in der Natur besser und versucht, sich entsprechend zu verhalten.

Für meine Bachelorarbeit untersuche ich zurzeit, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen der Höhe der Schneedecke und der Höhe der Bäume an der Baumgrenze. Das ist interessant, um die Wachstumsbedingungen an der Baumgrenze zu verstehen. So kann ich abschätzen, wie lange es dauert, bis der Baumbestand eines Lawinenschutzwaldes Lawinenanrisse wirkungsvoll verhindern kann.

Ich möchte mich auch im Masterstudium in den Bereichen Wald und Landschaft spezialisieren. In spätestens zehn Jahren will ich dann in der Arbeitswelt Fuss gefasst haben. Ob an einem Forschungsinstitut, in einem Umweltbüro, in einem Naturschutzpark oder auch in der Wirtschaft – es gibt viele Möglichkeiten.

Ich will wissen, wie und wo man was verändern könnte.

P. M. studiert Sustainable Development im 4. Mastersemester an der Universität Basel UNIBAS.

Ich habe diesen Studiengang gewählt, um mehr über die Interaktionen von Mensch und Umwelt zu lernen. Am Ende habe ich hoffentlich eine Idee, wie und wo man was verändern könnte, um Umweltprobleme einzudämmen oder gar zu bewältigen. Ich habe ein Bachelorstudium in International Business Management an der Fachhochschule Nordwestschweiz absolviert. Darauf möchte ich aufbauen, denn ich sehe ein grosses Potential in der Kombination von Wirtschaft und Nachhaltigkeit.

Zuerst aber musste ich noch 30 Kreditpunkte nacharbeiten. Das war zwar anfänglich demotivierend, hat sich aber gelohnt. Ich habe extrem viel gelernt. Von manchen Sachen hatte ich bis anhin keine Ahnung. Speziell interessant bisher fand ich eine Exkursion, während der wir von Basel bis ins Tessin die verschiedenen Naturräume der Schweiz angeschaut und untersucht haben. Zudem werde ich bald bei der jährlichen Exkursion an die Strasse von Gibraltar dabei sein. Wir werden Wale und Delfine beobachten und zählen, Planktonproben nehmen und diese unter dem Mikroskop analysieren. Ich bin schon sehr gespannt.

Wenn ich etwas vermisse, dann sind es BWL-Vorlesungen, die etwas mit Nachhaltigkeit zu tun haben. Zudem weiss ich noch gar nicht recht, wo überall ich später mein Wissen aus dem Studium beruflich einsetzen könnte. Das muss ich noch herausfinden. Bis dahin üben wir das interdisziplinäre Forschen im Nachhaltigkeitskontext an Fallbeispielen. So mussten wir kürzlich eine Projektarbeit zum Thema "Kleinwasserkraftwerke im Spannungsfeld von Nutzungskonflikten aus ökologischer, gesellschaftlicher und ökonomischer Sicht" schreiben.



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