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Umweltwissenschaften: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Ich will die dramatischen Veränderungen aufzeigen

J. W., Umweltnaturwissenschaften im 1. Semester Master an der ETH Zürich.

Als Maturaarbeit habe ich einen Film über Pinguine und ihre Bedrohung durch den Klimawandel gedreht. Ich konnte mit einem Forschungsschiff in die Antarktis reisen und alles vor Ort dokumentieren. Später habe ich Vorträge in Schulen gehalten und über meine Erfahrungen berichtet. Das hat meine Studienwahl sicher beeinflusst.

Das erste Jahr ist vollgepackt mit Mathematik, Biologie, Chemie und Umweltfächern. Dazu gibt es viele Exkursionen und Zusammenarbeit mit Vertretern der Industrie. Im zweiten Jahr gibt es Praktika und Laborarbeiten und man kann Wahlfächer belegen. Im dritten Jahr habe ich mich für die Vertiefung in Atmosphäre und Klima entschieden, weil ich gerne Mathe und Physik habe und mich das Klima sehr interessiert.

Mit unserem Studium alleine wird man die Welt nicht retten können. Aber es gibt uns Kenntnisse mit, mit denen wir in der Klimadebatte mitwirken und etwas verändern können. Es braucht allerdings auch viele andere Menschen. Wir müssen alle an einem Strang ziehen. Ich sehe die Stärke unseres Studiengangs darin, zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen zu vermitteln.

Das Studium hat mich noch mehr zum Nachdenken gebracht. Ich bin schockiert darüber, was wir mit unserer Erde alles anstellen, und ich sehe im Studium, wie schwierig es ist, schon kleinere Umweltprobleme zu lösen. Mir wurde bewusst, wie viele verschiedene Meinungen es gibt, und dass man nur durch Kompromisse zu einer Lösung gelangen kann.

In zehn Jahren werde ich wohl noch immer regelmässig als Forscherin und Dokumentarfilmerin in den Polarregionen unterwegs sein. Hier wird sich in den nächsten Jahrzehnten viel verändern. Ich würde das gerne weiterverfolgen und den Menschen, die nicht dort sind, zeigen, was passiert.

Ich will wissen, wie und wo man was verändern könnte.

P. M. studiert Sustainable Development im 4. Semester Master an der Universität Basel UNIBAS.

Ich habe diesen Studiengang gewählt, um mehr über die Interaktionen von Mensch und Umwelt zu lernen. Am Ende habe ich hoffentlich eine Idee, wie und wo man was verändern könnte, um Umweltprobleme einzudämmen oder gar zu bewältigen. Ich habe ein Bachelorstudium in International Business Management an der Fachhochschule Nordwestschweiz absolviert. Darauf möchte ich aufbauen, denn ich sehe ein grosses Potential in der Kombination von Wirtschaft und Nachhaltigkeit.

Zuerst aber musste ich einige noch fehlende Kreditpunkte nacharbeiten. Das war zwar anfänglich demotivierend, hat sich aber gelohnt. Ich habe extrem viel gelernt. Von manchen Sachen hatte ich bis anhin keine Ahnung. Speziell interessant bisher fand ich eine Exkursion, während der wir von Basel bis ins Tessin die verschiedenen Naturräume der Schweiz angeschaut und untersucht haben.

Ich weiss noch gar nicht recht, wo überall ich später mein Wissen aus dem Studium beruflich einsetzen könnte. Das muss ich noch herausfinden. Bis dahin üben wir das interdisziplinäre Forschen im Nachhaltigkeitskontext an Fallbeispielen. So mussten wir kürzlich eine Projektarbeit zum Thema "Kleinwasserkraftwerke im Spannungsfeld von Nutzungskonflikten aus ökologischer, gesellschaftlicher und ökonomischer Sicht" schreiben.



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