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Physik: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Antworten auf die grossen Fragen

S. B. studiert Physik im 3. Mastersemester an der EPF Lausanne.

Das Spektrum an Fragen in der Physik ist so vielfältig wie die Natur und das Universum selbst. Im Masterstudium beschäftigen wir uns mit Fragen wie: Woher kommt das Universum und wohin geht es? Gibt das Higgs-Teilchen tatsächlich allem die Masse? Und was hat es mit der dunklen Energie auf sich? Es werden aber auch praktischere Probleme behandelt, z.B. die Frage nach neuen, saubereren Energiequellen. In der Physik gibt es sehr viele offene Fragen, aber keine in Stein gemeisselte Antworten. Absolute Wahrheiten existieren in der Physik nicht.

Als ich in Lausanne anfing, waren meine Französischkenntnisse sehr beschränkt. Das erste halbe Jahr war sehr anstrengend, da alle Vorlesungen, Bücher und Unterlagen in Französisch gehalten waren. Am Anfang erfordert es auch einiges an Disziplin, nach dem Unterricht nicht wie bisher die freie Zeit zu geniessen, sondern sich hinzusetzen und zu lernen. Das System mit den Übungen hat mir sehr geholfen. Die meiste Zeit arbeitet man jedoch selbstständig. Im Master-Studium wählt man ein Labor aus und setzt sich vertieft mit Experimenten auseinander. Auch den kleinen Kernreaktor der EPFL dürfen wir für Experimente nutzen.

Die EPFL selbst ist sehr international. Weil viele Studenten von weit her kommen, ist es relativ einfach, neue Freunde zu finden. Die EPFL kennt, im Gegensatz zu anderen Unis, keine Quoten. Der fehlende Konkurrenzkampf führt zu einer sehr angenehmen Atmosphäre.

Überraschungen im Labor

B. L. studiert Physik im 7. Semester an der Universität Zürich UZH.

Ich habe Physik studiert, weil ich wissen wollte, wie die Welt um mich herum funktioniert. Warum tut ein Ding genau das, was es tut, und warum tut es das nicht anders? Dass man eine Gesetzmässigkeit meist so vereinfachen kann, dass sie auch noch die Oma versteht, ist das Schöne an der Physik.

Das Physikstudium gehört nicht zu den Studiengängen, bei denen man im Sommer die meiste Zeit am See liegt. Als Experimentalphysikerin im siebten Semester stehe ich jeden Tag mehrere Stunden im Labor. Es ist die Physik auf der Mikro- und Nanometerskala, die mich interessiert. In meiner Bachelorarbeit habe ich in der Physikalischen Chemie Nanopartikel untersucht, und im Master werde ich mich weiter mit Nanopartikeln und Polymeren beschäftigen. Wer neugierig bleibt, wird immer wieder überrascht. Es gibt so viel zum Staunen in der Physik!

Meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt schätze ich als sehr gut ein – Leute mit Physikabschluss sind gefragt! Wer Physik studiert hat, hat bewiesen, dass er gut analytisch denken und sich mit komplexen Zusammenhängen auseinandersetzen kann.

Ob die Physik nicht eine Männerwelt ist, werde ich oft gefragt. Es stimmt, der grösste Teil der Physikstudierenden ist männlich. Aber in den letzten Jahren haben immer mehr Frauen mit einem Physik-Studium begonnen. An unserer Uni wächst die Zahl der Doktorandinnen und weiblichen Postdocs stetig. Der wichtigste Tipp, den ich interessierten Frauen geben kann, ist simpel: Legt einfach los mit dem Physikstudium! Das Geschlecht spielt keine Rolle. Hauptsache, ihr seid motiviert mit dabei!



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