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Populäre Kulturen

Bachelor UH

Universität Zürich > Philosophische Fakultät

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Kategorien
Ausbildungsort

Zürich (ZH)

Unterrichtssprache

Deutsch

Ausbildungstyp

Universitäre Hochschulen UH

Zeitliche Beanspruchung

Vollzeit

Ausbildungsthemen

Soziales, Sozialwissenschaften

Studiengebiete

Ethnologie / Sozialanthropologie - Ethnologie/Kulturanthropologie - Kulturwissenschaften / europäische Ethnologie

Swissdoc

6.731.7.0

Aktualisiert 13.07.2015

Beschreibung

Beschreibung der Fachrichtung

Das Fach Populäre Kulturen untersucht kulturelle Dimensionen lebensweltlicher Daseinsgestaltung und im Alltag präsenter Literaturen und Medien. Das interdisziplinär ausgerichtete Fach ist am Schnittpunkt von Geistes- und Sozialwissenschaften angesiedelt. Es stützt sich auf deren Theorien und arbeitet vorwiegend mit qualitativen Methoden.

Beschreibung des Angebots

Schwerpunkt der Lehre und Forschung

Das Forschungsinteresse gilt populären Kulturen der Gegenwart und Vergangenheit. Im Mittelpunkt steht die Analyse von kulturellen Alltäglichkeiten und Selbstverständlichkeiten sowie von populären Texten und Text-Bild-Kombinationen in unterschiedlichen medialen Formen. Das Fach Populäre Kulturen besteht aus den beiden Schwerpunkten Alltagskulturen und Populäre Literaturen und Medien und ist aus der Zusammenlegung der beiden bisherigen Fächer Volkskunde und Europäische Volksliteratur entstanden.
Alltagskulturen (AK)
Forschungsgegenstand ist die Alltagskultur als lebensweltliche Daseinsform in überlieferten und gegenwärtigen Ordnungen. Sie bildet eine besondere Sphäre von kulturellen Erfahrungen, Handlungspraxen und Objekten. Diese werden subjektiv erlebt, sind aber zugleich gesellschaftlich geprägt. Normativ gestaltet erhalten sie Bedeutung zwischen den Geschlechtern, Generationen, soziokulturell formierten Gruppen und Teilkulturen. Über ethnografische Methoden wie Befragung, Interview, teilnehmende Beobachtung sowie über Analyse mündlicher, schriftlicher und ikonografischer Quellen werden Normen, Werte, Ursachen und Wirkungen gesellschaftlicher Vermittlung und gesellschaftlichen Wandels erforscht. Die Module in diesem Fach setzen sich mit folgenden Bereichen auseinander: Alltagskommunikation und Alltagshandeln (z.B. direkte und nonverbale Kommunikation, Interaktion): Lebens- und Konsumstile (z.B. materielle Kultur, Arbeits- und Freizeitverhalten, Wohnen, Mode, Geschmack, Technik); Normen und Symbolsysteme (z.B. Alltagsrituale, Zeitordnungen, Bräuche); intra- und interkulturelle Mobilität (z.B. Berufswelten, Migration, Tourismus); Identitäten und Räume (z.B. Lebensalter, Gruppen, Geschlecht, Gemeinde, Stadt, Region, Transit u.a.m.).
Populäre Literaturen und Medien (PLM)
Forschungsgegenstände sind populäre Lesestoffe, audiovisuelle Medien, traditionelle, alltägliche und lebensgeschichtliche Erzählungen. Sie werden in ihrer kultur-, sozial- und literar- bzw. medienhistorischen Entwicklung und ihrer Bedeutung in der Gegenwart untersucht. Neben der qualitativen Inhalts- und Kontextanalyse, die unter anderem Text- und Bildfunktionen sowie implizite Werte und Normen herausarbeitet, finden Fragen der Herstellung, der Verbreitung und der Nutzung Berücksichtigung. Die Module in diesem Fach setzen sich mit Aspekten folgender Bereiche auseinander: Kulturgeschichte der Kommunikation (z.B. Geschichte des Lesens; Mündlichkeit - Schriftlichkeit), populäre Lesestoffe und Medien (z.B. Unterhaltungsgenres; Kinder- und Jugendliteratur; Werbung) und damit zusammenhängende Phänomene (z.B. Stars; Bestseller), alltägliches und lebensgeschichtliches Erzählen (z.B. Kindheits- oder Kriegserinnerungen; Autobiografien), traditionelle Erzählformen, -stoffe und -motive (z.B. Märchen, Urban Legends; Artus; Künstliche Menschen).

Organisation des Studiums

Ein Studiengang an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich umfasst entweder zwei Hauptfächer oder ein Hauptfach und ein oder zwei Nebenfächer.
Der Bachelor ist der erste Studienabschluss vor dem Master. 
Im Bachelorstudium sind Populäre Kulturen in den folgenden Hauptfachproportionen möglich:
  • Populäre Kulturen Hauptfach (120 KP), ein Grosses Nebenfach oder zwei Kleine Nebenfächer
  • Populäre Kulturen Hauptfach (90 KP), ein Grosses Nebenfach (60 KP), ein Kleines Nebenfach (30 KP)
  • Populäre Kulturen Hauptfach (90 KP), ein weiteres Hauptfach (90 KP) 
Die Studienleistungen werden nach dem Prinzip des European Credit Transfer System (ECTS) angerechnet. In einem Vollzeitstudium sind pro Semester durchschnittlich 30 Kreditpunkte (KP) zu erwerben. Ein Kreditpunkt entspricht einer Arbeitsleistung von 30 Stunden.

Der Grundlagenbereich des Bachelorstudiums Populäre Kulturen umfasst vier Pflichtmodule zur Einführung in die Erforschung von Alltagskulturen und populären Literaturen und Medien (zwei Basismodule, ein Theorie-Lektürekurs und ein Modul zur Vertiefung wissenschaftlichen Arbeitens). Ausserdem werden im Hauptfach Wahlpflichtmodule und Wahlmodule frei aus den beiden Schwerpunkten gewählt. Die Pflichtmodule sind Voraussetzung für die Teilnahme an den Wahlplfichtmodulen.

Im Hauptfach muss im Rahmen eines Pflichtmoduls eine benotete Bachelorarbeit Populäre Kulturen im Umfang von 12 KP verfasst werden.

Aufbau der Ausbildung

Der nachfolgende Musterstudienplan zeigt den möglichen Ablauf eines sechssemestrigen Bachelorstudiums im Hauptfach Populäre Kulturen

Semester Modul KP
1 AK: Basismodul; PLM: Basismodul 18


2
Theorie-Lektürekurs; Vertiefung wissenschaftliches Arbeiten; Wahlmodule (z.B. Praktikum intern oder extern, Thematisches Tutorat, Vorlesung, Berufsperspektiven, (Selbst-)Präsentationstechniken, Leseliste, Hausarbeit); Studium Generale (6 KP)

 21
3 Drei Vertiefungsmodule; Wahlmodul 21
4 Zwei Vertiefungsmodule; Vertiefungsmodul forschendes Lernen Teil 1; Wahlmodule 18

5
Vertiefungsmodul forschendes Lernen Teil 2; Studium Generale; Wahlmodule; Abschlussmodul Teil 1

21
6 Abschlussmodul Teil 2; Bachelorarbeit; Wahlmodul 21
  Total 120

 

Fächerkombination

Grundsätzlich können alle Fächer der Philosophischen Fakultät miteinander kombiniert werden. Darüber hinaus können fakultätsfremde Nebenfächer gewählt werden. Diese müssen in Punktezahl und Studienstufe die in der Rahmenverordnung genannten Bedingungen erfüllen. Einige fakultätsfremde Nebenfächer werden wie fakultätseigene behandelt und können mit einem weiteren fakultätsfremden Nebenfach kombiniert werden. Populäre Kulturen im Hauptfachprogramm kann nicht mit dem Studienprogramm Populäre Kulturen kombiniert werden. Darüber hinaus bestehen keine Einschränkungen.

Für detailliertere Informationen zur Organisation des Studiums konsultieren Sie die Website und die Studienordnung für das Studium im Fach Populäre Kulturen an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich http://www.isek.uzh.ch/index.html sowie das kommentierte Vorlesungsverzeichnis der Universität Zürich www.vorlesungen.uzh.ch.

Praktika

Externe und interne Praktika im Umfang von 3 bis max. 9 KP können bei vorgängiger Absprache mit der Studienberatung angerechnet werden.

Beschreibung als Nebenfach / Minor / Teilstudium / auch ausserfakultär

Nebenfach / Minor / Teilstudium

Im Bachelorstudium kann das Fach Populäre Kulturen als Grosses Nebenfach im Umfang von 60 KP gewählt werden.

Studium als Nebenfach / Minor / Teilstudium : Organisation des Studiums

Das Nebenfachstudium gliedert sich wie das Hauptfach in einen verbindlichen Grundlagen-, einen Wahlpflicht- und einen Wahlbereich. Der Grundlagenbereich umfasst drei Pflichtmodule zur Einführung in die Erforschung von Alltagskulturen und populären Literaturen und Medien (zwei Basismodule und einen Theorie-Lektürekurs). Ausserdem werden im Nebenfach Wahlpflichtmodule und Wahlmodule frei aus den beiden Schwerpunkten gewählt. Die Pflichtmodule sind Voraussetzung für die Teilnahme an den Wahlpflichtmodulen.

Aufbau Nebenfach

Nebenfach / Minor / Teilstudium

Der nachstehende Musterstudienplan zeigt den möglichen Ablauf eines sechssemestrigen Bachelorstudiums Populäre Kulturen im Grossen Nebenfach.
Semester Modul KP
1 AK oder PLM: Basismodul  9
 
2
Theorie-Lektürekurs; Wahlmodul (z.B. Praktikum intern oder extern, Thematisches Tutorat, Leseliste, Hausarbeit, Vorlesung); Studium Generale  
12
 3 AK oder PLM: Basismodul  9
 4 Zwei Vertiefungsmodule  12
 5 Zwei Vertiefungsmodule  12
 6 Wahlmodul; Studium Generale   6
  Total  60

Voraussetzungen

Zulassung

  • Eidgenössischer oder eidgenössisch anerkannter gymnasialer Maturitätsausweis oder
  • Ausweis über eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung oder
  • Bestandene Aufnahmeprüfung

Für eine detaillierte Übersicht siehe www.uzh.ch/studies/application.html. Auskunft darüber, welche Ausweise den direkten Zugang zu den einzelnen Fakultäten ermöglichen, erteilt die Universitätskanzlei. Sie informiert auch über notwendige ergänzende Aufnahmeprüfungen zu bestimmten Vorbildungszeugnissen und steht für diesbezügliche Fragen zur Verfügung.

Latein / Griechisch

Für das Studium der Populären Kulturen sind weder Latein- noch Griechischkenntnisse erforderlich.

Anmeldung

Immatrikulation

Obligatorische Anmeldung per Internet
für das Herbstsemester bis 30. April
für das Frühjahrssemester bis 30. November
Die Anmeldung erfolgt über den Online-Service www.uzh.ch/studies/application.html

Moduleinschreibung
Die Belegung der Module erfolgt online, dabei sind weitere Termine zu beachten. Diese finden Sie im kommentierten Vorlesungsverzeichnis www.vorlesungen.uzh.ch

Kosten

Universität Zürich > Philosophische Fakultät

Anmeldegebühren

Die Anmeldung zum Studium ist gebührenpflichtig und kostet
CHF 100.-.
Verspätete Anmeldungen in nicht platzbeschränkten Fächern kosten zusätzlich CHF 300.- und sind bis 31. Juli bzw. 31. Januar möglich.

Semestergebühren

Kollegiengeldpauschale und Semesterbeitrag: ca. CHF 780.-. 
Ausländische Studierende, die ihren Vorbildungsausweis nicht in der Schweiz oder im Fürstentum Lichtenstein erworben haben, zahlen einen zusätzlichen Semesterbeitrag von CHF 500.- bei der Zulassung zum Bachelorstudium bzw. CHF 100.- beim Masterstudium.
Siehe auch: www.uzh.ch/studies.html
Zu den Semestergebühren kommen je nach Studienrichtung weitere Kosten wie z.B. Bücher, Unterlagen für die Veranstaltungen, Praktikumsbeiträge, Exkursionen, Seminare etc

Abschluss

  • Bachelor Universitäre Hochschule UH

Bachelor of Arts in Social Sciences UZH

Perspektiven

Weiterführende Masterstudien

Master of Arts in Social Sciences UZH

Praktische Hinweise

Ort / Adresse

  • Zürich (ZH)

Universität Zürich
Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturen
Populäre Kulturen
Affolternstrasse 56
8050 Zürich

Zeitlicher Ablauf

Beginn

Herbst- und Frühjahrssemester

Dauer

Massgebend für den Erwerb des Bachelorgrades ist die Erarbeitung der vorgegebenen Kreditpunkte.
Für das Erreichen des Bachelorgrades sind 180 KP erforderlich, was einer Studiendauer von sechs Semestern entspricht (Richtstudienzeit). Es ist insbesondere für Teilzeitstudierende aber auch möglich, die erforderlichen Kreditpunkte über einen grösseren Zeitraum zu erarbeiten.

Zeitliche Beanspruchung

  • Vollzeit

Unterrichtssprache

  • Deutsch

Bemerkungen

Universität Zürich > Philosophische Fakultät

Reglemente der Fakultät

Rahmenverordnung für das Studium in den Bachelor- und Masterstudiengängen an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich
Studienordnung für das Studium in den Bachelor- und Masterstudiengängen an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich
Die Reglemente finden Sie unter www.phil.uzh.ch/studium.html

Auskünfte / Kontakt

Tel : +41 44 634 24 31
Url : http://www.isek.uzh.ch
E-Mail : pk-sekretariat@isek.uzh.ch

Allgemeine Informationen zum Studium finden Sie in der Studienordnung oder auf der Website des Instituts für Populäre Kulturen.
Für eine detaillierte Studieninformation und -planung ist es wichtig, die verfügbaren Informationen frühzeitig zu studieren. Bei weiteren Fragen ist die Studienberatung erste Anlaufstelle: http://www.isek.uzh.ch/studium/pk/studienberatung.html

Fachverein
Der Fachverein Populäre Kulturen (FPK) kümmert sich um die studentischen Anliegen rund ums Studium und vertritt die Interessen der Studierenden gegenüber Institut, Fakultät, Universität und Öffentlichkeit http://www.isek.uzh.ch/studium/pk/fachverein.html#6.