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Requirements Engineering

CAS

Hochschule Luzern HSLU > Departement Informatik

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Kategorien
Ausbildungsort

Rotkreuz (ZG)

Unterrichtssprache

Deutsch

Ausbildungstyp

Fachhochschulen FH - Weiterbildung: Lehrgänge

Zeitliche Beanspruchung

Teilzeit

Ausbildungsthemen

Informatik-Studien und Lehrgänge

Studiengebiete

Wirtschaftsinformatik

Swissdoc

7.561.14.0

Aktualisiert 30.11.2016

Beschreibung

Beschreibung des Angebots

Certificate of Advanced Studies (CAS) ist eine Nachdiplomausbildung der Hochschulen und entspricht mindestens 10 ECTS.

Das CAS Requirements Engineering vermittelt die Methoden des modernen IT-Projekt-Managements. Dazu gehören Agile Software Development, Business Process Modeling und Testing.

Requirements Engineering ist das methodische Rückgrat des Projektmanagements. Wird Requirements Engineering mit Agile-Methoden, Business Process Modeling und eine verstärkte Einbeziehung des Testings erweitert, wird aus einem formalen methodischen Vorgehen eine aktiv gesteuerte Prozesskomponente im Software Engineering.

Die folgenden Module sind Teil des CAS Requirements Engineering:
 - Grundlagen des Requirements Engineering und Requirements Management
 - Anforderungsmodellierung
 - RE-Techniken und -Methoden
 - Arbeitstechniken und Kommunikation
 - Praxisumsetzung und Abschluss
 - CPRE-Zertifizierung (optional)

Lernziele

  • Modul 1: Grundlagen des Requirements Engineering und Requirements Management:

Die Begriffe und Methoden des Requirements Engineering und Managements werden anhand von Standards und konkreten Beispielen eingeführt und erklärt. Dabei wird aufgezeigt, welche Schlüsselrolle das Requirements Engineering im Projektablauf von IT-Projekten spielt.
Die Studierenden lernen Erhebungsmethoden einzusetzen. Sie können Anspruchsgruppen (Stakeholder) angemessen berücksichtigen und einbeziehen. Anforderungen dokumentieren sie optimal und gestalten Anforderungsdokumente zielgruppengerecht. Diese dienen als Grundlage für Vereinbarungen. Die Studierenden priorisieren und bewerten Anforderungen und verwalten diese effektiv und effizient (Umgang mit Veränderungen, Konfiguration usw.).

  • Modul 2: Anforderungsmodellierung:

Modelle helfen Anforderungen zu analysieren, sie besser zu verstehen und zu kommunizieren. Die Modellierung stellt, neben der textuellen Beschreibung oder mündlichen Weitergabe, ein zentrales Instrument des Requirements Engineering dar. Die Bildung eines Modelles und dessen grafische Darstellung unterstützt uns bei der Abstraktion und Kommunikation: Ein (verständliches) Bild sagt mehr als tausend Worte.
Die Studierenden lernen die notwendigen Techniken und Methoden kennen, um Anforderungen allgemein verständlich in einem Modell festzuhalten. Schwergewichtig wird dabei die standardisierte Notation gemäss UML eingesetzt.

  • Modul 3: RE-Techniken und –Methoden:

Erhebungstechniken und Interviews
Essentielle Anforderungen sind oft als «unbewusstes Wissen» vorhanden und nicht alle Stakeholder haben die gleichen Vorstellungen. Die Studierenden erwerben das notwendige Rüstzeug, um Anforderungen effizient zu erheben und zu spezifizieren. Dazu gehört auch der sinnvolle Einsatz von Interviews.
Agilität und RE
Unterschiedliche Vorgehensmodelle bei Software Projekten haben auch Einfluss auf das RE. Es wird beleuchtet, welche Rolle ein RE-Engineer in einem agilen Projekt spielt und wie man z.B. damit umgeht, wenn Anspruchsgruppen fordern, dass Anforderungen rückverfolgbar sind. Aber auch andere Aspekte wie die Machbarkeit und der Umgang mit Projekt-Risiken werden beleuchtet.
Usability
Ein positives Benutzererlebnis stellt heutzutage einen zentralen Erfolgsfaktor dar. Da genügt es nicht mehr, wenn in einem IT-Projekt Anforderungen korrekt umgesetzt werden. Die Studierenden lernen worauf sie achten müssen, wenn sie die Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine gestalten. Sie erwerben die Grundlagen, um nutzbare Systeme zu planen und zu bauen.
Testmanagement
Tests und Abnahmen von Software-Produkten basieren auf den Anforderungen, d.h. bereits bei der Spezifikation der Anforderungen muss überlegt werden, wie die Erfüllung im Rahmen von Tests geprüft werden kann. Die Studierenden lernen Test-Anforderungen kennen. Dabei lernen sie auch Testfälle und Abnahmekriterien zu erstellen. Sie erwerben ein grundlegendes Verständnis für das Testmanagement und die verschiedenen Testarten. Wie diese vorbereitet, geplant und durchgeführt werden ist ihnen klar.

  • Modul 4: Arbeitstechniken und Kommunikation:

Ein Requirements Engineer zeichnet sich durch Kreativität und Problemlösungskompetenz aus. Sie oder er verfügt über die Fähigkeit, Entscheidungen gezielt vorzubereiten. Im Unterricht werden anhand praktischer Aufgabenstellungen wesentliche Problemlösungs- und Entscheidungstechniken erprobt und vertieft.
Sitzungsleitung, Moderation und Konfliktmanagement gehören zum Tagesgeschäft eines Requirements Engineer. Im Unterricht wird erörtert, welche Kommunikationsmittel in welchen spezifischen Konstellationen erfolgsversprechend eingesetzt werden können. Konfliktdiagnose, deeskalierende Intervention und Konfliktvermittlung werden in Referaten und Übungen eingehend behandelt.

  • Modul 5: Praxisumsetzung und Abschluss:

Lern- und Transfer-Log
In definierten Themenbereichen halten die Studierenden schriftlich ihre wichtigen Erkenntnisse fest. Diese überprüfen sie auf einen möglichen Praxis-Transfer. Sie schaffen sich so ein persönliches Arbeitshandbuch. Dieses muss für den Modul-Abschluss akzeptiert werden.
Vertiefungsarbeit
Im Rahmen von ca. 70 Arbeitsstunden vertiefen und bearbeiten die Studierenden ein Thema aus dem Gebiet des Requirement Engineerings. Sie wählen das Thema nach Absprache mit der Kursleitung. Dieses bietet ein begleitendes Coaching an. Die Vertiefungsarbeit wird typischerweise als Einzelarbeit durchgeführt. Die Studierenden unterstützen sich aber gegenseitig innerhalb eines Lernteams. Die Schlussbewertung erfolgt anhand des abgegeben Berichts, der Präsentation und Verteidigung der Arbeit.

  • Modul 6: CPRE Zertifizierung (optional):

Studierende können auf freiwilliger Basis das IREB Zertifikat CPRE «Certified Professional For Requirements Engineering », Foundation Level erwerben.

Voraussetzungen

Zulassung

Ein Abschluss auf Tertiärstufe (ETH/Universität, Fachhochschule, Höhere Fachschule und andere) und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung nach Abschluss. Personen mit einer gleichwertigen Qualifikation und mehrjähriger Berufserfahrung können in beschränkter Anzahl über ein standardisiertes Zulassungsverfahren («sur dossier») aufgenommen werden.

Zielpublikum

Projekt-, Produkt-, System-Manager/innen, Business-Analysten und -Analystinnen, Produkt- und Software-Entwickler/innen, Verantwortliche der Qualitätssicherung

Kosten

CHF 7'900.-

Abschluss

  • Certificate of Advanced Studies CAS

Zertifikat der Hochschule Luzern mit der Bezeichnung «Certificate of Advanced Studies CAS Hochschule Luzern/FHZ in Requirements Engineering»

Praktische Hinweise

Ort / Adresse

  • Rotkreuz (ZG)

Zeitlicher Ablauf

Beginn

Mai

Dauer

5 Monate;
Freitag, Samstag

Zeitliche Beanspruchung

  • Teilzeit

Unterrichtssprache

  • Deutsch

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