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Nanowissenschaften: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

In einem Blockkurs haben wir Polymere synthetisiert

L. D. studiert Nanowissenschaften im 6. Semester an der Universität Basel UNIBAS.

Die Nanowissenschaften befassen sich mit Phänomenen im Nanometer-Bereich (10^-9 m) Für das Studium sind die Fächer Biologie, Chemie und Physik zentral. Auf der Nano-Skala werden Zusammenhänge zwischen den Gebieten Biologie, Chemie und Physik gut ersichtlich. Diese interdisziplinäre Perspektive finde ich sehr spannend. Zum Studium gehören auch Grundlagen in Mathematik und Informatik.

Die ersten beiden Jahre des Bachelorstudiums sind eher theoretisch, sehr streng, und bestehen fast ausschliesslich aus Pflichtveranstaltungen (Vorlesungen, Praktika und Übungen). Der Stundenplan ist vorgegeben und umfasst viele Lektionen.

Das dritte Jahr ist etwas weniger streng. Im fünften und sechsten Semester haben wir acht Blockkurse. Diese bieten die Möglichkeit während jeweils drei Wochen in einer Forschungsgruppe der Universität Basel, des Paul Scherrer Instituts PSI oder der Fachhochschule Nordwestschweiz mitzuarbeiten. Dabei kann man sehr gut praktische Erfahrungen sammeln, erhält einen Einblick in die jeweiligen Forschungsgebiete der Gruppen und kann die gelernte Theorie anwenden. Mir hat dies sehr gefallen. In einem dieser Blockkurse haben wir Polymere synthetisiert. Ein Ziel ist es, in Zukunft Polymere zu haben, die auf mechanischen Druck reagieren und beispielsweise ihre Farbe ändern. Dies könnte gerade bei Flugzeugen sehr interessant sein, um Risse im Material besser zu sehen. Um solche Polymere zu synthetisieren, hat die Forschungsgruppe einen neuen Initiator, der die Reaktion startet, entwickelt. In diesem Kurs wollten wir testen, wie gut der neue Initiator funktioniert. Darüber musste ich anschliessend eine Arbeit schreiben.

Begeistert von der Laborarbeit

E. A. studiert Nanowissenschaften im 5. Mastersemester an der Universität Basel UNIBAS.

Die Nanowissenschaften beschäftigen sich mit sehr kleinen Sachen. Für das Studium sind Biologie, Chemie und Physik besonders wichtig. Auf der Nano - Skala gibt es keinen grossen Unterschied mehr zwischen diesen drei Naturwissenschaften. Wichtige Werkzeuge sind zudem Mathematik und Informatik. Am Anfang vom Studium, lernen wir genügend Theorie, um zu verstehen was wir später während den Labors machen. Im Labor haben wir genügend Zeit, um sehen und "antasten"  zu können, was wir in der Theorie gelernt haben. Je weiter man im Studium kommt, desto grösser wird die Wahlfreiheit, man kann somit selber seine Schwerpunkte setzen.  Das Masterstudium ist es sehr praxisorientiert. Es umfasst zwei Projektarbeiten von je zwei Monaten und die Masterarbeit von sechs Monaten. Diese Arbeiten machen wir meistens im Labor. Während meinem Master habe ich mich viel mit Mikrofluidik und deren Anwendung für Zellkultur und Mikroskopie beschäftigt.  Ich habe mich auch mit der Charakterisierung von künstlichen Muskeln befasst. Im Nanostudium war ich besonders begeistert von der Laborarbeit, sei es während den Blockkursen im 3. Jahr im Bachelor oder während den verschiedenen Projekt- und Masterarbeiten. Zum Teil fand ich es schwierig, Nanowissenschaften zu studieren. Das interdisziplinäre Studium bedingt, dass wir in Biologie, Chemie und Physik das Gleiche leisten wie Leute, die nur eines dieser Fächer studieren. Dies macht es klar schwieriger,  dafür ist das Spektrum breiter. Da die Nanowissenschaften sehr spannend sind, lohnt sich der grosse Zeitaufwand.



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