Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Wartungsarbeiten: Aufgrund von Wartungsarbeiten auf den Servern von berufsberatung.ch kann es am Dienstag, 25. September zwischen 18:00 Uhr und 00:00 Uhr zu einzelnen Ausfällen kommen.

Biologie: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Die Faszination für die Mechanismen des Lebens

M. M. studiert Molekularbiologie an der Universität Basel UNIBAS.

Am Masterstudium gefällt mir, dass es sich praktisch nur um Laborarbeit am eigenen Projekt handelt. Besser auf einen späteren Beruf kann man vermutlich kaum vorbereitet werden. Auch bin ich immer noch fasziniert von den Mechanismen des Lebens. Dieses Wunder weiter zu erforschen, motiviert mich sehr. Leider muss man sich durch die grosse Masterarbeit schon ziemlich auf ein Gebiet fokussieren, das ist ein bisschen schade.

Ich war schon immer interessiert, wie das Leben funktioniert. Ich war mir aber nie sicher, wie mein Alltag als Biologe nach dem Studium aussehen würde. In meinem vorletzten Jahr am Gymnasium hatte ich dann die Möglichkeit, durch "Schweizer Jugend forscht", eine Woche in die Gruppe von Professor Affolter am Biozentrum schnuppern zu können. Dies hat mich dann überzeugt, Molekularbiologie zu studieren, und dies in Basel zu tun. Lustigerweise mache ich jetzt das Masterprojekt im selben Labor, das mich damals für diese Wahl überzeugt hat. Nach dem Masterabschluss werde ich sehr wahrscheinlich doktorieren und möchte danach eigentlich in der Grundlagenforschung bleiben.

Die Dialekte von Feldmauspopulationen

Y. Z. studiert Biologie mit dem Schwerpunkt "Ecology and Evolution" an der Universität Bern UNIBE.

Im Studium ist in den ersten zwei Jahren alles vorgeschrieben. Fürs dritte Jahr wählt man einen Schwerpunkt wie Ökologie und Evolution, Pflanzenphysiologie oder Zellbiologie. Zu diesem Zeitpunkt ist nur noch ungefähr die Hälfte der Kurse festgelegt und der Rest frei wählbar. Die wählbaren Veranstaltungen sind auch diejenigen, welche im Masterstudium noch besucht werden können.
Die ersten zwei Jahre waren gerade zur Prüfungszeit sehr arbeitsintensiv. Vor allem gibt es viel Theoriewissen dabei zu lernen und man ist oft an der Uni. Aber es macht Spass.

Derzeit besuche ich nur noch drei Seminare pro Woche. Die übrige Zeit widme ich meiner Masterarbeit: Ich versuche herauszufinden, ob unterschiedliche Feldmaus-Populationen einen unterschiedlichen Dialekt "sprechen". Dafür werden die Feldmäuse im Labor gezüchtet und in einer speziellen, schalldichten Box in unterschiedlichen Situationen getestet. Im Moment schaue ich gerade, wie sich Männchen und Weibchen derselben Linie "unterhalten".

Am Anfang ist man eine Nummer

N. T. studiert Biologie im 6. Semester an der Universität Zürich UZH.

In den ersten zwei Jahren des Biologiestudiums erhält man einen guten Überblick über alle möglichen Bereiche der Biologie - von Ökologie über Entwicklungsbiologie bis hin zur Neurobiologie. Ab dem dritten Jahr kann man sich dann in einem Themengebiet vertiefen. Zu praktisch allen Vorlesungen gibt es Praktika, wo man das in der Vorlesung Gelernte auch tatsächlich anwenden kann. Ich war durch die Schule stofflich gut vorbereitet auf das Studium – und dies, obwohl ich als Schwerpunkt Latein hatte. Doch ich unterschätzte den Stoff total. Im Gymnasium ist man sich gewohnt, kurz vor den Prüfungen zu lernen. Im Biologiestudium muss man so früh wie möglich damit beginnen, sonst hat man keine Chance, alle Fächer zu bestehen.

Ein grosser Unterschied zum Gymnasium ist sicherlich der Kontakt zwischen den Studierenden und den Dozierenden verglichen mit Schüler/innen – Lehrpersonen. Im Gymnasium kennt man sich persönlich. An der Uni ist man am Anfang eine Nummer, die die Prüfung schafft oder nicht. Zum Glück geht diese Anonymität im dritten Jahr wieder stark zurück, ab dann pflegt man durch die Blockkurse mit jeweils 10-20 Studierenden wieder einen engeren Kontakt zu den Dozierenden.



berufsberatung.ch