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Klinische Heilpädagogik und Sozialpädagogik: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Gut finde ich den Mix und die breitgefächerten Grundlagen, welche wir erhalten.

S. O. studiert Klinische Heilpädagogik und Sozialpädagogik im 4. Semester an der Universität Freiburg UNIFR.

S. O. hat sich für den Studiengang Klinische Heilpädagogik und Sozialpädagogik entschieden, "weil er alles kombiniert, was ich suchte: Theorie und Praxis sowie die Möglichkeit, in absehbarer Zeit einen berufsqualifizierenden Abschluss zu erreichen." Den Vorteil des universitären Studiums gegenüber dem an einer Fach- oder pädagogischen Hochschule sieht sie darin, dass es wissenschaftlicher ist.

Interdisziplinäres Studium und Sport als Ausgleich

Konkrete inhaltliche Erwartungen hatte S. O. nicht. "Ich liess mich überraschen und wurde positiv überrascht. Gut finde ich den Mix und die breitgefächerten Grundlagen, welche wir erhalten. Besonders interessant waren für mich neben den Vorlesungen in allgemeiner Heilpädagogik und Verhaltensauffälligenpädagogik die verschiedenen Einblicke in die medizinischen und neuropsychologischen Grundlagen. Da interdisziplinäres Arbeiten in der Heilpädagogik von grosser Wichtigkeit ist, finde ich diese Einblicke auch notwendig. Ein wichtiger Teil meiner Studienwoche ist der Unisport. Es tut gut, den Kopf nach einem Lerntag freizukriegen."  Die bisher grösste Hürde im Studium war für S. die Statistik. Sie hat diese erfolgreich gemeistert, obwohl Mathematik nie ihr bevorzugtes Fachgebiet war.

Vielfältige Praktika

Der Praxisbezug und die Vielfalt der klinischen Heilpädagogik und Sonderpädagogik zeigen sich auch in den obligatorischen Praktika: S. O. hat ihr Vorpraktikum in einem Schul- und Therapieheim mit verhaltensauffälligen männlichen Jugendlichen absolviert.  "Ich war in der Abteilung Sonderschule tätig und meine Hauptaufgaben waren die Begleitung von Jugendlichen während der Unterrichtszeit sowie die Einzelförderung . Das Zwischenpraktikum habe ich bei der Arbeitsgemeinschaft für Probleme bei Wahrnehmungsstörungen (APW) gemacht. Da habe ich im Rahmen eines Pilotprojektes Familien mit autistischen Kindern in einem Lager begleitet, die Kinder und deren Geschwister betreut sowie Interaktionssequenzen zwischen den Eltern, dem Kursleiter und den Kinder gefilmt. Das semesterintegrierte Praktikum absolviere ich an der Primarschule in Plasselb. Ich begleite einen achtjährigen Jungen mit Asperger-Syndrom jeden Montagmorgen in der Schule und unterstütze ihn dabei, sich im Schulsetting zurecht zu finden und bei Bedarf Pause machen zu können. Oft verlassen wir das Schulzimmer, bewegen uns ein wenig und kehren nachher voll neuem Elan zurück." Das Berufspraktikum wird S. nach den Sommerferien an einer Sonderschule beginnen, wo sie auf der Basisstufe im heilpädagogischen Kindergarten tätig sein wird.

Eine Mitteilung an Studieninteressierte

"Wenn du jemand bist, der gerne Theorie mit der Praxis verbindet und mit Menschen arbeiten möchte, welche eine Behinderung haben oder von einer Behinderung bedroht sind, dann bist du in diesem Studium genau richtig!"



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