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Veterinärmedizin: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

In meinem Leben haben Tiere einen hohen Stellenwert

H. B. studiert Veterinärmedizin im 2. Semester an der Universität Bern UNIBE.

Tiere bedeuten mir viel und haben einen hohen Stellenwert in meinem Leben. Ich war als Kind immer die, die lieber Strassentiere gefüttert hat, statt mit der Familie den Strand zu geniessen. Die Zeit, die ich für Tiere aufwende, ist Zeit, in der ich bedingungslos glücklich bin. Wenn ich nun auch die Möglichkeit bekomme, ihnen professionell zu helfen, dann gibt es keinen Job, der besser zu mir passen könnte als Tierärztin.
Für den Eignungstest habe ich mich rund drei Wochen intensiv vorbereitet. Man muss einfach üben, üben, üben, bis man besser wird. Der Test erscheint immer ein bisschen unerreichbar, bevor man ihn gemacht hat. Aber wenn man motiviert und organisiert ist, dann schafft man das!

Bisher am besten gefällt mir, dass die Themen in der Veterinärmedizin so abwechslungsreich sind. In der einen Woche hat man Vorlesungen über den Harnapparat und kann im Makrokurs auch eine echte Niere aufschneiden. In der nächsten Woche sind es dann vielleicht ein Schädel, ein Herz oder eine eingeschläferte Katze.
Später wäre ich sehr gerne im Tierschutz tätig. Wie und wo genau, weiss ich aber noch nicht. Ich stehe erst am Anfang und da ist es schwierig und auch noch nicht notwendig, schon einen fixen Plan zu haben.

Ich weiss genau, wofür ich lerne

L. K. studiert Veterinärmedizin im 9. Semester an der Universität Zürich UZH.

Mein Wunsch war es, mit Tieren zu arbeiten. Zu Beginn des Studiums sieht man zwar pro Semester vielleicht nur ein lebendes Tier, weil es darum geht, die Grundlagen zu lernen und theoretisches Wissen vermittelt zu bekommen. Mit den Jahren wird der Praxisanteil aber immer grösser und man arbeitet zunehmend am lebenden Tier. Nicht zuletzt deshalb gefällt mir das Studium nach wie vor sehr gut. Ich würde mich wieder für Veterinärmedizin entscheiden. Als besonders motivierend empfinde ich, dass das Gelernte später eins zu eins im Job angewendet werden kann. Ich weiss also genau, wofür ich etwas lerne.

Ich befinde mich zurzeit im letzten Jahr des Studiums, das ausschliesslich aus Praktika besteht. Darauf habe ich mich während der ganzen bisherigen Studienzeit gefreut. Wir rotieren jeweils für ein bis drei Wochen durch die verschiedenen Abteilungen am Tierspital und absolvieren zusätzlich noch zwei externe Praktika, die wir selber organisieren können. Ich gehe einen Monat in die Tierklinik Aarau West und einen Monat nach München in die grösste Reptilienauffangstation Deutschlands mit über tausend Tieren.

Zudem schreibe ich an meiner Masterarbeit über eine eher neue Operationsmethode für Hüftgelenksluxationen bei der Katze. Es wurden bisher sehr gute Ergebnisse damit erzielt und es gilt jetzt, den Langzeiterfolg wissenschaftlich nachzuweisen. Meine Interessen liegen neben der allgemeinen Chirurgie im Bereich von exotischen Heim-, Zoo- und Wildtieren. Deshalb würde ich gerne in diesen Gebieten arbeiten und mich weiterbilden. Vielleicht gehe ich auch ins Ausland. Bis jetzt habe ich nach dem Studium ein zweimonatiges Praktikum im Tiergarten Schönbrunn in Wien geplant. Wie es danach weitergeht, wird sich zeigen.



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