Start myBerufswahl

Interessen und Stärken - Schritt 1: Ich lerne meine Interessen und Stärken kennen

Berufe und Ausbildungen - Schritt 2: Ich lerne die Berufs- und Ausbildungswelt kennen

Stärken und Anforderungen - Schritt 3: Ich vergleiche meine Stärken mit den Anforderungen der Berufe und Ausbildungen, die mich interessieren

Schnuppern - Schritt 4: Ich schaue mir die interessanten Berufe genauer an

Überprüfen und entscheiden - Schritt 5: Ich überprüfe die möglichen Berufe oder Schulen und entscheide mich

Lehrstelle finden – Schule anmelden - Schritt 6: Ich setze meine Entscheidung um, suche eine Lehrstelle oder melde mich bei einer Schule an

Vorbereiten auf die Zukunft - Schritt 7: Ich bereite mich auf die Lehre oder die Mittelschule vor oder ich kläre ein Brückenangebot ab

Arbeitsmappe - Deine Ergebnisse

Einen Moment bitte...

myBerufswahl wird geladen.

Abgemeldet

Ihre Login-Session ist abgelaufen. Sie werden auf die Startseite weitergeleitet. Bitte melden Sie sich erneut an, um Ihr Login fortzusetzen.

Ergotherapie: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Konkrete Fertigkeiten einüben

S. F. studiert Ergotherapie im 2. Semester an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW.

Womit beschäftigen Sie sich zurzeit?

In diesem Semester geht es um die Ermöglichung der Betätigung im hohen Lebensalter, aber auch um die fachliche Vertiefung für das kommende Praktikum. Neben Vorlesungen, Gruppenarbeiten, Seminaren und Selbststudium üben wir im Skill-Labor konkrete Fertigkeiten für die Berufspraxis ein. Pro Woche wende ich durchschnittlich 24 Stunden für den Besuch von Lehrveranstaltungen und 8 bis 10 Stunden für das Selbststudium auf. Am Abend finde ich ab und zu Zeit für das Schwimmen und die Theatergruppe. Aufgrund von Praktika und Skill-Labor schätze ich den Praxisanteil im Studium auf 40 Prozent.

Was bedeutet der Wechsel vom Gymnasium an die Fachhochschule?

Die grössten Umstellungen von der gymnasialen Ausbildung zum Studium waren für mich zum einen der längere Anreiseweg zum Studienort, zum anderen die Selbstdisziplin, da meine Anwesenheit und das Selbststudium nicht mehr kontrolliert werden.

Wie beurteilen Sie das Studium?

Mühe bereitet mir der grosse Zeitaufwand für das Selbststudium, wozu beispielsweise eigene Literaturrecherchen zählen. Umgekehrt machen mir die verschiedenen ergotherapeutischen Arbeitsbereiche wie Neurologie, Psychiatrie oder Handrehabilitation sowie der Unterricht in der Holz-, Textil- und Keramikwerkstatt grossen Spass. Ich bin sehr glücklich darüber, mich für den Studiengang Ergotherapie entschieden zu haben.

Selbstständigkeit im Studium erlangen

M. E. studiert Ergotherapie im 6. Semester an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW.

Womit beschäftigen Sie sich zurzeit?

In diesem Semester geht es um komplexe Klientensituationen und um den Berufseinstieg. Bei jungen Klienten mit Verdacht auf Kindsmisshandlung lerne ich beispielsweise, wie ich therapeutisch und rechtlich vorgehen kann. Zum Berufseintritt besuche ich Veranstaltungen mit künftigen Arbeitgebern oder Ergotherapeutinnen, die vor kurzem das Studium abgeschlossen haben.

Wie viel Zeit wenden Sie für das Studium auf?

Das ändert von Jahr zu Jahr. Im ersten und zweiten Studienjahr habe ich ca. 20 Wochenlektionen besucht und mich auf die regelmässig anfallenden Prüfungen vorbereitet. Während der Praktika habe ich zu 100 Prozent gearbeitet. Dabei habe ich einen halben Tag fürs Studium einsetzen können, teilweise aber auch abends gelernt. Im letzten Studienjahr kann ich die Zeit für Bachelorarbeit und Selbststudium nun freier einteilen.

Inwieweit hat das Studium Ihren anfänglichen Vorstellungen entsprochen?

Die verschiedenen Unterrichtformen – von theoretischen Vorlesungen bis zu gestalterischen Kursen – haben meinen Vorstellungen entsprochen. Allerdings hat mich überrascht, wie viel Stoff ich selbständig erarbeiten musste. Ich habe auch gehofft, im Unterricht mehr über praktische Therapieinhalte zu erfahren. Alles in allem haben sich meine Erwartungen bis hierhin jedoch erfüllt.



berufsberatung.ch