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Ergotherapie: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Gesunder Anteil an Empathie ist gefragt

F. L. studiert Ergotherapie im 5. Semester Bachelor an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW.

Welche Eigenschaften sind wichtig für das Studium und die spätere Berufstätigkeit?

Für das Studium ist es wichtig, dass man sich gut selber organisieren, strukturieren und diszipliniert arbeiten kann. Während den Praktika wird die eigene Beobachtungsgabe auf die Probe gestellt, und bei den zahlreichen Gruppenarbeiten und Projekten werden Kompromissbereitschaft und Teamfähigkeit gefordert. Insbesondere in den Praktika – wo die Theorie und die Praxis verschmelzen – hatte ich viele Aha-Erlebnisse und einen grossen Erkenntnisgewinn. Es ist wichtig, dass man gerne mit verschiedenen Menschen arbeitet. Es sind gute Kommunikationsfähigkeiten, eine hohe Sozialkompetenz sowie ein gesunder Anteil an Empathie gefragt.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Die ZHAW ist die einzige Schule in der Deutschschweiz, an welcher der Bachelor of Science in Ergotherapie absolviert werden kann. Dies muss bei der Studienwahl beachtet werden. Das Studium ist sehr abwechslungsreich. Wir haben wöchentlich einen anderen Stundenplan. Pflichtveranstaltungen sind selten. Ich besuche jedoch fast alle Unterrichtseinheiten, da es mir hilft, den Stoff zu verstehen. Zudem hat man die Möglichkeit, den Dozierenden direkt Fragen zu stellen und von ihren Berichten aus ihrer eigenen Berufspraxis zu profitieren. Der Anteil an Selbststudium ist nicht zu unterschätzen. Es gibt viele Lernmaterialien online, welche man neben dem normalen Unterricht bearbeiten muss. Teile des Studiums finden zusammen mit den Studierenden der Pflege und Physiotherapie sowie angehenden Hebammen statt. Neben dem Studium arbeite ich weiterhin im Stundenlohn als Medizinische Praxisassistentin.

Wie würden Sie das Studi-Leben beschreiben?

In meinem Studiengang sind wir 78 Studierende verteilt auf drei Klassen, alles Frauen im Alter von zwanzig bis dreissig Jahren. Innerhalb der Klasse besteht ein enger Zusammenhalt, verstärkt durch die vielen Gruppenarbeiten. Der Austausch mit den Dozierenden ist sehr offen. Wir können sie jederzeit auf dem Korridor ansprechen und sie helfen uns gerne mit ihren Erfahrungen oder Tipps weiter. Das Studentenleben wird in Winterthur allgemein grossgeschrieben. Aufgrund der vielen Ausbildungsinstitutionen gibt es hier einige Orte, an denen man sich nach dem Unterricht noch trifft. Auch organisiert die Studentenvereinigung immer wieder Veranstaltungen. Für die Sportbegeisterten gibt es vom Akademischen Sportverband Zürich ein breites Angebot an verschiedenen Einzel- und Gruppensportarten. In der Hochschulbibliothek finden die Lernwütigen eine angenehme Umgebung, in welcher man sich bis spät nachts in die Bücher vertiefen kann. Leider kann ich nicht so oft nach dem Schulalltag noch etwas unternehmen, da ich täglich einen Reiseweg von drei Stunden bewältigen muss.

Was war bisher ein Highlight Ihrer Ausbildung?

Besonders spannend erlebte ich die Projektwerkstatt. In einer kleinen Gruppe von Studierenden erarbeitet man in Absprache mit den Dozierenden eine eigene Idee und setzt diese in der Praxis um. Mit meinen Kolleginnen zusammen habe ich in einer psychiatrischen Klinik auf der forensischen Abteilung mit vier Patienten ein grosses Wandmandala gestaltet. Geschicktes Planen, Organisieren und Anpassen machten es möglich, auch in dieser besonderen Umgebung kreativ zu arbeiten. Die Gruppe war am Ende sehr stolz auf sich selbst und ihre Leistung.



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