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Chiropraktik: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Sehr nahe am Patienten

L. studiert Chiropraktorische Medizin im 12. Semester an der Universität Zürich UZH.

Was gefällt Ihnen besonders im Studium, was weniger?

Im Studium begeistert mich v.a. der praktische Unterricht – sei es in den Spitälern oder auch beim Sezieren im Anatomiesaal. Es bereitet mir Freude, das aus Büchern gelernte Wissen selber anwenden zu können. Letztlich ist es die Kombination aus manuellem Anteil und geistiger Herausforderung, die mich fasziniert. Die Atmosphäre im Studium erlebe ich als extrem gut – klein, familiär, freundschaftlich, sowohl zwischen den Studierenden, als auch zu den Dozierenden und den in der Praxis tätigen Fachchiropraktorinnen und -chiropraktoren. Weiter ist mir der Menschenkontakt sehr wichtig. Die Medizin kommt in vielen Bereichen immer weiter weg vom direkten Patientenkontakt. Bei der Chiropraktik ist man nach wie vor sehr nahe am Patienten.

Auf der anderen Seite ist die Anwesenheitspflicht in meinem Studium sicherlich höher als in anderen Studienrichtungen. Im ersten Semester musste ich mich zudem erst an den Frontalunterricht gewöhnen.

Wie sind Sie auf Chiropraktik gestossen?

Erstmals mit der Chiropraktik in Kontakt gekommen bin ich mit 16 Jahren, als mein Pferd nach einem Sprung plötzlich nur noch auf drei Beinen stand. Nach einem gezielten Impuls des Tierchiropraktors stand mein Pferd wieder auf vier Beinen. Das war eindrücklich. Ein weiteres Schlüsselerlebnis war zu Studienbeginn. Ich begab mich selbst in chiropraktische Behandlung auf Anraten eines Chiropraktors im Rahmen einer Weiterbildung. Er war erstaunt über meine stark eingeschränkte Kopfrotation seit einem Unfall in der Kindheit. Die chiropraktische Behandlung brachte schlussendlich einen bemerkenswerten Gewinn an Lebensqualität mit sich: meine Halswirbelsäulen-Beweglichkeit nahm zu und meine Kopfschmerzen und Schwindelepisoden nahmen markant ab. Ich fühlte mich in meiner Studienwahl erneut bestätigt! Die Chiropraktik rettet zwar kein Leben, aber sie kann extrem viel Lebensqualität zurückgeben.



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